„Antisemitismus“ als Kampf-Parole

Der massenhafte Zustrom von Asylsuchenden aus dem Kosovo und die dadurch hervorgerufene Sorge vieler Bürger in der Schweiz hat die Volkspädagogen der Antirassismuskommission erstaunlicherweise zu keinen mahnenden Worten veranlasst. Statt dessen wird in einem neuen Bericht einmal mehr über angeblich latenten unterschwelligen Antisemitismus in der Schweiz lamentiert.

Seit der Auseinandersetzung um die sog. Holocaust-Gelder sei eine eigentliche antisemitische Welle in der Schweiz aufgetreten. Hier wird offensichtlich Ursache und Wirkung verwechselt. Das Wort „Antisemitismus“ hat die ursprünglich berechtigte Bedeutung längst verloren und wird heute als Kampf-Parole missbraucht, für alles, was jüdischen Interessen nur im entferntesten entgegensteht. Wenn überhaupt von Antisemitismus gesprochen werden kann, ist endlich auch der hasstriefende Antihelvetismus zu thematisieren, der in mass- und haltlosen Anwürfen gegen das Schweizervolk zum Ausdruck kommt. Das Bild eines geldgierigen Hehler-Volkes, das sich aus purem Eigennutz der vorsätzlichen Mittäterschaft am Holocaust schuldig gemacht habe, soll den Schweizern mit Dauerpropaganda in die Köpfe gepflanzt werden. Diesem böswillig verzerrten Bild des Schweizervolkes und der Aktivdienstgeneration gilt es durch Aufklärung, auch über die Hintergründe, zu widersprechen.