Leserbriefe


Am laufenden Band Fr. 200’000.–

Jetzt kommen dann Änderungen von Gesetzen im Multipack, eines nach dem anderen. Jetzt wird die Schweiz Euro-kompatibel, Nato-Bündnis-fähig und UNO-Beitritts-fähig gemacht… Und wir Idioten … die wir im Kampf gegen die Bundesverfassung aus eigenem Sack Tausende von Franken ausgaben, während die Mafia im Bundeshaus mit unseren Steuergeldern und dem Monopol-Fernsehen auf ihrer Seite gegen uns agierten … können jetzt alle 14 Tage ein Referendum ergreifen, das jedesmal 200’000 Franken kosten wird!

Name ist d. Red. bekannt.

Geld für die AHV-Kasse

Die neue Bundesverfassung wurde am 18.4.99 bei einer Stimmbeteiligung von nur 35% der Stimmbürger mit sehr schwachem Ständemehr angenommen. Für die Annahme des Grundgesetzes eines Staates sollten mind. 75% der Stimmbürger teilnehmen müssen, damit das Gesetzeswerk als Verfassung des Volkes bezeichnet werden kann. Für eine angemessene Stimmbeteiligung zu sorgen, wäre Aufgabe des Bundesrates. Diese Aufgabe hatte er versäumt. Ob die Bundesräte und Parlamentarier mit diesem peinlichen Resultat zufrieden sind? Sie haben wenigstens erreicht, was sie offenbar wollten: Desinteresse der Stimmbürger um über das Volk hinweg regieren zu können. Was kann dagegen getan werden? Die Einführung der brieflichen Abstimmung brachte keinerlei Verbesserung. Eine gangbare Lösung wäre, wenn mit dem Schweizer Bürgerrecht die Verpflichtung verknüpft wäre, an Abstimmungen und Wahlen teilnehmen zu müssen. Im Unterlassungsfalle (Verhinderung durch Krankheit usw. ausgenommen) müsste ein Solidaritätsbeitrag von mind. 1 %o des steuerbaren Jahreseinkommens in den AHV-Fonds bezahlt werden. Das ergäbe für die grosse Mehrheit einen akzeptablen Solitaritäts-Beitrag von 35–60 Franken pro versäumte Abstimmung und wäre gut für die AHV-Kasse.

W. W. D., Luzern

AHV-Rentner betrogen

Ihre Artikel sind sehr interessant und aufschlussreich, besonders in der heutigen Zeit einer orientierungslosen und nicht mehr vertrauenswürdigen Regierung in Bern. Mit dem Antirassismusgesetz hat man die Schweizer an die Kandare genommen, und mit dem 1993 zur Abstimmung gelangten Spielbankenverbot hat man die AHV-Bezüger und solche die es damals bald geworden sind, schlicht und einfach betrogen, wie nun der Stände- und Nationalrat mit ihrem Beschluss offenbart haben. Seinerzeit wurde besonders den älteren Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern weisgemacht, dass die Erträge aus den besteuerten Spielbanken allein der AHV zugute kommen. So hat man diese zu einem Ja für die Abschaffung dieses Spielbankenverbotes bewogen, als es um die Abstimmung ging. Kürzlich wurde in beiden Räten mit 85 zu 68 Stimmen beschlossen, diese Gewinne der allg. Bundeskasse zukommen zu lassen. Um das schlechte Gewissen zu beruhigen, – sofern sich jemand noch diesen Luxus leistet –, wurde ein Tag zuvor beschlossen, die Zigaretten um 30 Rappen zu verteuern, zu Gunsten der AHV-Kasse.

L. G., Obfelden

Interessen des Landes missachtet

Zum Pflichtenbereich des Bundes in der Asylpolitik gehört auch das Suchen nach den Ursachen der Migrationsströme und das Ergreifen von Massnahmen die diesen entgegenwirken. Man gewinnt jedoch den Eindruck, die Ursachen werden von unserer Regierung mitgetragen, mindestens aber stillschweigend geduldet. Das herrschende Weltwirtschaftssystem verkommt durch eine falsche Entwicklung im Geldwesen immer mehr zu einer Diktatur. Die Machthaber verursachen, dass ein grosser Teil der Menschheit in Armut und im Kriegselend zugrunde geht. Durch Flucht in ein anderes Land versuchen die finanziell bessergestellten der Not in ihrer Heimat zu entweichen. Die Ärmsten, die Alten, die Kranken und Schwachen bleiben zurück. Die ganze Unmoral des Geldsystems ist auch die Ursache für die ständig anwachsende Kriminalität. Wir brauchen eine Geldpolitik, die allen Menschen dient – nicht nur ein paar wenigen. Dann könnte eine Entwicklung eingeleitet werden, die allen Völkern demokratische Mitbestimmung in Rechtsstaaten gewährleistet die diesen Namen auch verdienen, und ein Leben in Freiheit gestatten.

L. L., Neuhausen

Schwindende Akzeptanz

Dietikon leidet seit Jahren unter dem extremen Zustrom von Ausländern. Die Steuerkraft sinkt, die Schulsituation wird immer schwieriger, und die Kriminalität steigt. Entsprechend kehren immer mehr junge Familien unserer Stadt den Rücken, was die Situation weiter verschlimmert. Ich frage mich als junge Schweizerin, ob ich hier noch eine Zukunft habe. Abends schleichen junge Ausländer durch die Quartiere, tagsüber hängen sie am Bahnhof herum. Ihre Zahl wächst rasch, und ihre Hemmungen sinken laufend, wie ich als Frau schon erleben musste. Wovon leben diese Leute? Unsere Politiker müssen die Notbremse ziehen, sonst ist es bald zu spät. Die Überfremdung lässt sich kaum mehr finanzieren und ertragen.

P. B., Dietikon

1999

Was sich 1998 in diesem Lande manifestiert hat, zeigt, was die Opposition im Jahr 1999 alles zu erwarten hat. Ich meine damit u.a. das Vorgehen der Justiz gegen Herr Indlekofer (Herausgeber von ), mit mehr als fadenscheinigen Argumenten. Desgleichen die Aufhebung der parlamentarischen Immunität von Nationalrat Rudolf Keller (SD). Es ist doch sonnenklar, dass das Antirassismusgesetz als Werkzeug benutzt wird, um einen Teil der Bevölkerung mundtot zu machen. Es wäre daher höchste Zeit, das Antirassismusgesetz zu stürzen. Ich hoffe sehr, dass es dem Herausgeber auch im nächsten Jahr gelingen wird, die infamen Angriffe gegen ihn zu parieren und mittels Ihrer Zeitschrift möglichst vielen Schweizern die wahren Zusammenhänge aufzuzeigen, zum Wohl unseres Landes.

H. S., Brugg

Dringend ablehnen

Die bilateralen Verträge mit der EU sind dringend abzulehnen. Die EU hat nur 6 % der Erdbevölkerung. Die Schweiz hat ohne EU Beziehungen zu den anderen 94 %. 

A. D., Basel

Vorbereiten auf die ewige Seligkeit

Mit dem Inhalt Ihrer Zeitschrift gehe ich einig, möchte aber darauf hinweisen, dass in Kürze die Macht der Finsternis über die ganze Erde herrschen wird. Alsdann wird nur noch Ungerechtigkeit den Menschen umgeben. [Das gilt es zu verhindern! Die Red.]

Nachdem ich und meine Frau voraussehen können, dass wir bald nicht mehr auf der Erde sein werden, studieren wir [in der Bibel] die Bedingungen zur Aufnahme in die ewige Seligkeit.

Wir bitten Sie, uns als Abonnenten zu streichen.

R. E., Aarwangen

Nichts gelernt

Ich möchte Ihnen für Ihren mutigen Einsatz unendlich viele Male danken. Ich hätte es Ihnen von ganzem Herzen gönnen mögen, wenn die Wählerschaft Ihrer Empfehlung besser Folge gegeben hätte. Ein Trost bleibt uns: Mit der eigenen Meinung in der Minderheit bleiben, ist nicht gleich "Unrecht haben". Die Leute haben ganz einfach aus der Vergangenheit nichts gelernt und spuren einfach im Fahrwasser der Medien, die durch die mächtigen Wirtschaftsbosse ferngelenkt werden.

P. F., Domdidier

Verarscht und verkauft!

Ich bin ohnehin der Meinung, dass wir alle von der "Classe politique" seit langem willentlich und wissentlich, also vorsätzlich verarscht und verkauft werden. Nur ist es ja so, dass dem Schweizer seit langem jedes Rückgrat, jeder Mut gebrochen wurde, dass wir nur noch Schlappschwänze und Neidgenossen sind, unfähig und zu bequem, die Wirklichkeit zu realisieren. Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient, und war haben nur 6 Zwerge und eine Grossmutter, neuerdings noch ein Minirock-Milchzahn-Baby, das wie die anderen Schein mit Sein verwechselt.

Dr. F. S.

Kapitulation

Ihre letzte Nummer von hat mich zutiefst erschreckt. Ich habe in den letzten Jahren kaum mehr schweizerische Zeitungen gelesen und war mir nicht bewusst, dass unsere staatliche Führungskaste schon derart kapitulationsbereit ist, wie das in der neuen Bundesverfassung nun zum Ausdruck kommt. Die sauersüssen Töne zum Anlass der 700-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft hatte ich wahrgenommen, aber dass dahinter die Kapitulationsbereitschaft unserer Führungsmeute steckte, wagte ich nicht zu glauben oder zu vermuten. Und jetzt soll es plötzlich im Laufschritt vorangehen zum "glorreichen Marsch" in das Sumpfgelände des Brüsseler-Europa-Glücks. … Da die staatsführende Mafia in den letzten Jahren alles darangesetzt hat, um das Schweizervolk auszuwechseln, besteht grosse Wahrscheinlichkeit, dass die "neue Bundesverfassung" angenommen wird … von "Volk" und Ständen … wie zuvor schon das Gesetz zur (kraftvollen) Einschränkung der Meinungsäusserungsfreiheit.

Dr. B. B.

Meinungsbildung erschwert

Es ist mir schon aufgestossen, dass ich die Abstimmungsunterlagen für die Verfassungsreform erst Ende März erhalte und ich beanstande, dass die Zeit bis zum 18. April kaum ausreicht, um mir über den Reformvorschlag eine Meinung zu bilden. Als Nicht-Jurist und Nicht-Politiker ist es ohnehin schwer, sich in dieser Materie zurechtzufinden. Umsomehr bin ich froh über Ihre kritischen Äusserungen dazu. Wenn die Behörden dem Stimmbürger etwas Vollständiges vorlegen würden, hätte man es leichter, sich ein Bild zu machen. Ich denke dabei an eine Gegenüberstellung von Artikel zu Artikel des bisherigen und des neuen Verfassungstextes, damit man sehen kann, was weggelassen und was geändert wurde.

Die Vermutung liegt nahe, dass man die Meinungsbildung des Bürgers erschweren wollte, um Änderungen und Weglassungen einzuschleusen. Wer also im guten Glauben an ein ehrenhaftes und korrektes Verhalten der Autoren der neuen Verfassung sich sagt: "Die werden schon recht haben" und einfach ja stimmt, der läuft Gefahr, einen groben Fehler zu begehen. Umsomehr begrüsse ich Ihren Zirkularbrief und gratuliere Ihnen dazu.

K. L., Burgdorf