Juden fordern Sachbeweise
für NS-Massenmorde

Bei der Zuteilung von „Entschädigungs“-Geldern an jüdische Personen zeigt sich jene Gesellschaft, die das von der Schweiz eingeheimste Geld an ihre Glaubens- bzw. Volksgenossen verteilt, die Conference on Jewish Material Claims Against Germany, recht knauserig: Seit drei Jahren kämpft die Vereinigung der Holocaust-Überlebenden der früheren Sowjetunion darum, aus diesem Topf Gelder zu erhalten. Sie wird jedoch immer wieder abgewiesen, weil Ansprüche nicht anerkannt werden, die sich lediglich auf „Augenzeugenberichte“ stützen. Vielmehr werden dokumentarische Beweise verlangt. (New York Times, 29.11./1.12.1998)

Somit kassiert man von der Schweiz und Deutschland u.v.a.m. Gelder ohne jeglichen Beweis, gibt es aber an die „Betroffenen“ nur weiter, wenn harte Beweise vorgebracht werden können. Frage: Wo bleibt der Differenzbetrag? (VffG, 2/99, S. 239).