Leserbriefe

 

Trudi Künzlis Neues Wörterbuch

Ich, Trudi Künzli, habe das glückliche Unglück, 1999 Schweizerin zu sein. Mein Mann, der Köbi, ebenfalls. Beide wurden wir hier geboren. Über die Jahrhunderte hinweg waren die Künzlis immer hier in diesem Land. Unsere Vorfahren waren redliche, einfache Leute und haben „gekrampft“. Grossväter und Väter waren 1914–18 und 39–45 Aktivdienst-Soldaten. Soweit es zurückzuverfolgen ist, hatte kein Künzli je einen Strafregistereintrag. Einige Künzlis haben in Vereinen, in Pfarreien oder in der Partei mitgeholfen, wenn es nötig war. Kurz, wir waren bis vor kurzem Schweizer und Schweizerinnen, die nicht besonders aufgefallen sind. Wie wir Künzli halt so sind.

Jetzt ist das anders. Seit einiger Zeit müssen wir Maulkörbe umbinden, wenn wir an eine Versammlung gehen. Und unsere Steuergelder werden an solche verschleudert, die nicht nur unser Hab und Gut beschädigen, sondern einigen Künzlis schon ans Leben gegangen sind. Mit unseren Steuergeldern werden luxuriöse Gefängnisse bezahlt die dann bald von kriminellen Ausländern bevölkert sind. Unsere Steuergelder werden auch an ausländische IV-Bezüger verteilt, die man nicht zurückschicken kann, weil sie beim schwarzen Grenzübertritt ihre Pässe „verloren“ haben. Auch werden mit Steuergeldern „arbeitslose“ Ausländer unterstützt, die sich kündigen liessen, damit sie Bruder, Vater oder Schwager so lange im Betrieb mithelfen können wie der Lohn von der Arbeitslosenkasse bezahlt wird.

Mit unseren Steuergeldern finanzieren wir auch Kulturprojekte der Pro Helvetia wie zum Beispiel einen ehemaligen Ceausescu-Diplomaten, der sich als schon über 60jähriger in die Schweiz einschleichen konnte und nochmals als „Student der Geschichte“ gratis wochenlang von uns Schweizern lebte.

In Gaststätten, an Bankschaltern, auf den Schiffen unserer Seen, in Spitälern und in Kliniken können wir kaum mehr einmal Schwizerdütsch reden. Und unsere Kinder dürfen nicht einmal mehr tüchtig vorankommen in der Schule, weil sie sich allerorts als kleine Minderheit den Ausländern anpassen müssen, weil diese mit unseren Landessprachen Mühe haben. Extraklassen für Schweizerkinder sind jetzt verboten, weil dadurch die Ausländerschüler diskriminiert werden – heisst es. Warum das so ist, kann uns niemand sagen.

Wenn ich Taxi fahren will, riskiere ich von den ausländischen Fahrern eine barsche Behandlung oder ich muss den penetranten Gestank der Drogensüchtigen in den Polstern ertragen, die sich zur staatlichen Heroinabgabe fahren lassen. Mein letzter Taxifahrer hat mir erzählt, dass er Asylanten herumfahre auf Kosten der Caritas, weil die Benutzung öffentlicher Fahrbetriebe eine Zumutung für diese wären.

Jetzt arbeite ich verbissen an einem Wörterbuch der neuen Landessprache für Schweizerinnen und Schweizer, das sogenannte „Asylanto“, damit wir uns im eigenen Land überhaupt noch irgendwo verständlich machen können.

Trudi Künzli, Luzern

 

Politische Justiz

Ich habe die Broschüre „Politische Justiz“, wo der Fall Indlekofer dargelegt wird, mit grossem Interesse studiert. Es ist mir auf erschütternde Weise klar geworden, wie skrupellos unfair unsere hochbezahlten Juristen gegen einen einfachen Bürger vorgehen und ihm einen Rechtsbeistand verweigern, Ich finde es ermutigend, dass einer wie Sie sich gegen die unglaublichen Verdrehungen und Unterstellungen der hochbezahlten Rechtsverdreher selber wehrt, so gut es geht. Der aus dem Leben geschiedene „Ausbrecherkönig“ Walter Stürm hat richtig gesagt: Man muss die Justiz mit ihren eigenen Mitteln bekämpfen und auf seine Rechte pochen. Man braucht sich ob der Willkür nicht zu wundern. Die Befürchtungen haben sich mehr als bewahrheitet. Das schwammige schweizerfeindliche Antirassismus-Gesetz lädt zur Willkür geradezu ein. Leider haben die Leute an den Gerichten nicht den Mut und den Charakter, das einzugestehen. Im Gegenteil, diese Fertigmacher nützen ihren Spielraum möglichst gegen den Angeklagten aus. Diese feige Willfährigkeit ist typisch für eine politische Justiz. Besonders schlimm finde ich die von der Basler Staatsanwaltschaft angezettelte Vorverurteilung in den Medien. Ihre Rechtsschriften mögen noch anderen Betroffenen aufzeigen, wie man sich wehren kann. Ich wünsche Ihnen viel Mut und Kraft weiterzukämpfen für Recht und Freiheit.

H. L., Gelterkinden

 

An der Grenze geistiger Umnachtung

Vielen Dank für Ihre Broschüre „Politische Justiz“. Sie zeigt, dass heute missliebige Personen nicht mehr „nur“ ausgegrenzt, sondern per Straf„recht“ fertiggemacht werden.

Ich stimmte masslos naiv und an der Grenze zur geistigen Umnachtung für die Antirassismus-Strafnorm. Ich nahm damals an, damit werde der Unfug aufhören, dass Leute mit „falscher“ Rasse oder Herkunft [in Restaurants] nicht bedient werden. Auch glaubte ich – ein folgenschwerer Irrtum! – gegen eine missbräuchliche Anwendung des Völkermord-Paragraphen sei damit vorgesorgt, dass er nur in Aktion treten könne, wenn bereits ein vorangehender Punkt der Strafnorm verletzt sei („Wer aus einem dieser Gründe ...“). Nicht im Traum hätte ich gedacht, dass mit plumpsten juristischen Kniffen und mit dem Segen des Bundesgerichts eine angeblich dem kollektiven Ehrenschutz dienende Rechtsnorm zu einem Terrorinstrument umfunktioniert werden könnte. In den Knast gehören also alle, die bei Sigi Feigel, Hans Stutz oder der Licra ein Naserümpfen hervorrufen.

Im „Fall Schaub“ hat „man“ nun offenbar nicht einmal eine Handhabe gefunden, um der „Unperson“ einen Prozess anzuhängen [vgl. „Fristloser Rauswurf bei der Migros“ in Nr. 5/1999]. Sonst hätten jene „Prozesswütigen“ schon längst mit einer ARG-Strafklage zugeschlagen. Es genügt offensichtlich, irgendwo im Ausland in kleinem Kreise etwas zu sagen, was einer selbsternannten „Antifa“-Mehrheit [Mehrheit?, die Red.] nicht passt, damit man ihm die Existenz ruinieren und ihn zum „Sozialfall“ machen darf. Eigentlich geht einen Arbeitgeber die persönliche Meinung eines Angestellten einen feuchten Dreck an, solange dieser in seinem Anstellungsverhältnis (Klubschule) die Spielregeln beachtet. Es ist bemühend, mit ansehen zu müssen, wie eine mächtige Institution wie die Migros bei nur geringer Druckausübung bereits kuscht, anstatt dem Recht auf freie Meinungsäusserung klaren Vorrang einzuräumen. Leider hatte die freie Meinungsäusserung in unserem Lande im letzten halben Jahrhundert noch nie einen hohen Stellenwert: Für Linksabweichler galt sie bis gegen Ende der 60er Jahre nicht, und heute wird schon gemässigte Rechtsabweichung mundtot gemacht. Neu dabei ist, dass – wie in der erwähnten Broschüre hervorgeht – missliebige Personen nicht mehr „nur“ ausgegrenzt, sondern per manipuliertes Straf-„Recht“ und prozessuale Kniffe fertiggemacht werden. Davor wenigstens war man in den 50ern und 60ern, wo überall „kommunistische Subversion“ gewittert wurde, verschont.

P. H., Zollikofen

 

Das Trojanische Pferd

Die Schweiz hat während Jahrzehnten Milliarden für die militärische Landesverteidigung ausgegeben. Jegliche Kritik an der Armee ist als Verrat abgetan worden.

Während des zweiten Weltkriegs gab es sogar Todesurteile gegen – tatsächliche oder vermeintliche – Landesverräter.

Heute sitzen die Verräter im Bundeshaus und arbeiten auf die Auflösung des Vaterlandes und die Verdrängung des Schweizer Volkes hin.

Die EU sei Europa, die Neutralität überholt, die Patrioten Ewiggestrige und die multikulturelle Gesellschaft das Ziel.

Offensichtlich soll die Schweiz von der Landkarte verschwinden.

Im Limmattal werden die Schweizer von Zuwanderern verdrängt. Familien mit Kindern ziehen wegen der prekären Schulsituation weg. Nach dem Geschäftsbericht 1998 der Stadt Dietikon weist unsere Gemeinde einen Geburtenüberschuss der Ausländer von 93 Personen auf, während der Sterbeüberschuss der Schweizer 30 Personen beträgt. Die Schweizer Bevölkerung ist durchschnittlich älter als die multikulturelle, was den Trend mittelfristig verstärkt.

Netto sind 13 Schweizer abgewandert, während 270 Ausländer zugezogen sind. Zusätzlich „bereichern“ 50 neue Asylanten die „Multikultur“. Die Stadt dagegen verarmt, weil die Steuerkraft sinkt und die Sozialaufwendungen steigen. Alarmstufe rot! Unsere Politiker führen Krieg gegen das eigene Volk. Unser Lebensraum wird eingeschränkt, Wirtschaft und Staat werden ruiniert, ohne dass die Medien aufschreien oder die Armee einschreitet!

Viele Schweizer fragen sich, ob sie angesichts dieser Tendenzen überhaupt noch Kinder wollen.

Ich leiste mit Leserbriefen an Politiker und Zeitungen Widerstand.

P. B., Dietikon

 

Den Tieren zuliebe

ein Referendum gegen die bilateralen Verträge!

Sind das noch Menschen, die Tiere durch ganz Europa karren, bevor sie einen Schiffverladehafen in Frankreich, Italien oder Jugoslawien erreichen? Am Bestimmungsort werden den Tierschindern hohe EU-Subventionen ausbezahlt – für ein Rind rund 1300 Franken.

Das Verladen auf die Frachter ist ein Horror. Knüppel, Fusstritte und Elektroschocks werden ohne Unterlass angewendet, bis die vom LKW-Transport geschwächten Schafe, Pferde, Rinder oder Kälber auf die Frachtschiffe verladen sind. Es ist Zeit, Seehäfen mit Geleiseanschluss zu bauen, und die Tiere per Bahn zu transportieren.

Unsere letzte Chance, uns nicht mitschuldig zu machen, besteht jetzt, uns durch ein Referendum vor dem unredlichen Geld veruntreuenden Riesenmoloch EU zu distanzieren. Wer weiss, wieviel dieser zuvor gequälten Tiere wir zu Hause, unterwegs oder in den Ferien essen?

Wundern wir uns noch über die vielen neuen körperlichen und psychischen Krankheiten, die Verrohung der Menschen und ihrer seelischen Nöte? Was man sät, das wird geerntet, über kurz oder lang. Was können wir gegen die unnötigen Tiertransporte tun? Was nutzen Luftreinhaltungs-Bemühungen wenn wegen der bilateralen Verträge jährlich eine Lawine von einer Million 40-Tonnen-Lastwagen durch die Schweiz rasen, die Brücken überlasten und Autobahnen zerstören?

Nur die Unterstützung des Referendums gegen die bilateralen Verträge der Schweizer Demokraten (SD Liste 9) rettet uns vor dem Verlust der Unabhängigkeit, Neutralität, vor Luftverseuchung, Lohndumping, Arbeitslosigkeit, noch mehr Kriminalität und höherer MWSt.

Alberto Bauer, Basel