Abbau der Pflichtlager

Parallel zur Liquidierung des Bauernstandes werden die Pflichtlager zerstört: „Ab 2004 müssen laut Bundesrat Güter wie Reis, Kaffee, Benzin und Heizöl nur noch für vier Monate vorrätig sein. […] Einige Güter werden bis 2003 ganz von der Lagerliste gestrichen, etwa Kakao, Seifen, Textilwaschmittel und Feldsämereien. Die Futtergetreide-Pflichtlager werden bis 2007 abgebaut“ (NZZ, 5.10.1999). Der Bundesrat begründet den Abbau der Pflichtlager mit dem Umstand, dass militärische Konflikte und Isolation des Landes nicht mehr im Vordergrund stehen. Die real existierenden Risiken werden übersehen. Die Schweiz wird über den Brotkorb schutzlos erpressbar, und kann wenn nötig, von einer kommenden Weltregierung durch Nahrungsentzug gefügig gehalten werden.