Leserbriefe


Bundesamt für geistige Landesverteidigung

Sie widmen sich mit Ihrer Zeitung einer gewaltigen Aufgabe. Gerade Nr. 6-7/1999 war eine richtige Bombe. Würde doch das Volk endlich erwachen! Aber die Jugend wird schon durch die Schule verdorben, sie will unbedingt in die EU, der Staat ist im Zerfall.

Die revolutionäre 68er-Generation hat jetzt das Sagen in der Politik. Freiheit bis zur Selbstzerstörung durch Jugendsex und Steuergeldverschleuderung. Die Bischöfe wissen keinen Rat, und sind ja selber auch pervers.

Der Papst empfiehlt den Islam, diesen Todfeind gegenüber dem Christentum! Das Wort „Geistige Landesverteidigung“ ist total ausgestorben. Wie es ein Bundesamt für „Geistiges Eigentum“ gibt, müsste es ein Bundesamt für „Geistige Landesverteidigung“ geben!

Zu allem Überfluss grinsen die Bundesräte immer so blöd auf den Fotos, während hinter ihnen das eigene Haus in Flammen steht.

Warum können die Politiker das blöde Grinsen auf den Fotos nicht lassen, als ob die Politik wirklich nur ein Kasperle-Theater wäre? Der Gesamtbundesrat, die Parteien und die Gerichte treiben ein teuflisches Spiel mit dem Volke.

Das hat auch die Abstimmung zur neuen Bundesverfassung bewiesen, indem die Unterlagen arglistig viel zu spät und deren Inhalt hinterlistig ohne Verbesserungsmöglichkeit war. Die neu vereidigten Magistraten Deiss und Metzler verspotteten die Steuerzahler, als sie bei ihrem Einzug ins Bundeshaus das Inventar ihrer Vorgänger im Wert von 180’000 Franken, ersetzen liessen.

A. G., Baldegg

 

40-Tönner

Ende Oktober fuhr ich ab Como Richtung Zürich, an einem Samstag. Mit Glück gelang es mir, noch vor einem grossen Brummer in den Gotthardtunnel zu kommen. Bei der Talfahrt im Norden wollte mich ein solcher Koloss ständig überholen. Kurz, es ist scheusslich, wie unsere Strassen mit ausländischen 40-Tönnern überschwemmt werden. Die SVP zieht die bilateralen Verträge dem Referendum vor. Warum: Die ganze Medienmeute zieht sonst über die SVP her. Unser Staat ist krank, das ist das Problem.

A. L., Meilen

 

EU-Beitrittskosten

Wann publiziert endlich der Bundesrat einen klaren, sachlichen, detaillierten Bericht über die Eintritts- und jährlichen Folgekosten bei eventuellem Beitritt der Schweiz zur EU? Was allein schon kostet die Zustimmung zu den bilateralen Verträgen? Bleibt dieser wichtige Bericht den Ratsmitgliedern reserviert? Hat der Stimmbürger nicht Recht auf frühzeitige, öffentliche Diskussion?

Stimmt es, dass: 1) nebst einem mehrere Milliarden Franken schweren Garantiedepot zur Sicherung von Bussen im Falle der Nichterfüllung von Forderungen aller Art, zusätzlich drei bis vier Milliarden Franken Kosten anstehen werden? 2) Auf welcher Basis werden unsere Beitragsverpflichtungen errechnet? 3) Wie hoch beziffern sich die bisherigen Aufbau- und Unterstützungsbeträge vom Bund? 4) Auf welche Höhe werden die täglichen Mehrwertsteuern und alle bisherigen Steuern steigen, um den riesigen, verschwenderischen Apparat in Brüssel, Strassburg, Frankfurt usw. zu befriedigen? 5) Was kostet zusätzlich die Aufnahme verarmter Ostblockländer in den gierigen EU-Moloch? 6) Muss unser viel gepriesenes, schönes Land durch eine erzwungene Transitfreigabe von bis zu einer Million 40-Tonnen-Lastwagen verpestet werden, als Folge einer falschen Weichenstellung durch selbstherrliche, verfassungswidrige Personen?

Nur das Referendum und ein Nein zu den bilateralen Verträgen kann unsere Freiheit und unseren Schweizerfranken retten. Gilt nur die Bereicherung von Industrie und Banken als Mass? Müssen Arbeitnehmer und AHV-Bezüger verarmen durch allgemeine Kosten-, Mieten- und Zinserhöhungen und Geldentwertung? Möge Gott, den wir in unserem Bundesbrief ansprechen, uns weiterhin bewahren vor Einmischung in fremder Mächte Hader und Unruhen, und vor Streit und Massendemonstrationen in unserer Heimat.

A. B., Basel

 

Die Wahrheit verschwiegen

Im Kantonsblatt Basel-Stadt meldet die Kantonsschreiberei 40 Neueinbürgerungen. In Wahrheit sind es mit den Kindern zusammen 88 Personen. Fast alle sind Fremdstämmige aus dem Balkan, der Türkei und der restlichen aussereuropäischen Welt. Nur zwei der insgesamt 88 Zuzüger sind Deutsche, einer ist Engländer.

W. S., Basel

 

Sie tanzen zu ihrem Untergang

Es ist nicht zu begreifen, mit welcher Gleichgültigkeit die Schweizer heute auf das politische Unheil, das über sie hereingebrochen ist, reagieren: als wenn sie dies nichts anginge. Ab und zu verkleiden sie sich in Trachten und geben Konzerte in echt Appenzeller Musik mit Hackbrett, Violine und Bassgeige und schwelgen in der Bewunderung ihrer eigenen Kunst und fühlen sich in Hochstimmung, wie wenn sie auf einen fremden Stern entrückt worden wären und von der Zerstörung unserer Heimat nichts mehr wahrnehmen. Nachdem der Spuk vorbei ist, ziehen sie die Trachten aus und schlüpfen in ihre grässlichen Jeans oder Sackkleider – einerlei, ob Mann oder Weib. Dann machen sie mit ein paar dümmlichen englischen Brocken ihrer Geistlosigkeit Luft und legen Zeugnis von ihrer Ignoranz ab, indem sie die deutsche Sprache überhaupt nicht mehr beherrschen. Sic transit Gloria Mundi! Nikoloaus Lenau, sein richtiger Name war Franz Freiherr von Strehlenau und er war einer der grössten Lyriker, beschrieb diese Bauern in „Mischka an der Theiss“ und in „Mischka an der Marosch“ so: Wenn der Geiger Mischka das Fest schon lange verlassen hatte und bereits über alle Berge war, tanzten die Zurückgelassenen immer noch nach einer Musik, die schon längst verklungen war.

Mit dem heutigen Volk ist es ebenso. Sie vergeuden ihre Tage und Nächte in tausend Ablenkungen und Albernheiten, um ja nicht etwa Notiz nehmen zu müssen, wie spät es geworden ist. Vergnüglich tanzen sie nach den Tönen des Rattenfängers von Hammeln, der sie lockend in den Blocksberg führt, aus dem es kein Entrinnen mehr gibt.

Wir gingen viele Jahre in die Ferien ins Salzburgerland, wo die Frauen ihre mannigfachen Varianten von Dirndl-Kleidern und die Männer ihre Lodenanzüge täglich trugen, nicht wie hier, wo sie nur zu Trachtenfesten oder Fasnachten getragen werden. Jedoch nach Vranitzkis schönfärberischen, verlogenen Versprechungen sind auch sie dem Zahn der Zeit zum Opfer gefallen.

K. U., Herisau

 

Sind die Kirchen unsere Feinde?

Das Antirassismusgesetz wurde angenommen, weil in den Kirchen gepredigt wurde, „Ja“ zu stimmen. In der Bruder-Klaus-Kirche in Schwarzsee FR, wo alle Jahre eine Bruder-Klaus-Wallfahrt organisiert wird für die Landfrauen des Bezirks, und etwa 1’000 Frauen pilgern, wurde für ein „Ja“ gepredigt und mit Plakaten für ein „Ja“ geworben, kurz vor der Abstimmung. Den Kirchensteuerzahlern ihre Meinungsfreiheit zu berauben ist unakzeptabel. Als die ersten Urteile wegen Bagatellfällen verhängt wurden bin ich aus der Kirche ausgetreten.

F. R.

 

Bilaterale Verträge/40-Tönner

Was nutzen uns alle Luftreinhaltegesetze und Massnahmen für den Umweltschutz? Schon heute überziehen Monster-LKWs, unsere Fruchtfelder, Wiesen, Wälder, Flüsse und Seen und Hausverglasungen mit einem öligen Film.

Nacht- und Sonntags-Fahrverbote werden 1000fach umgangen mit Sondererlaubnissen für „verderbliche Güter“. Dahinter verbergen sich oft grauenhafte Tiertransporte quer durch Europa. 38 und mehr Stunden ohne Nahrung und Wasser. Statt Wasser bekommen die Tiere beim Auslad Fusstritte und Eletroschocks.

Nur ein Nein zu den bilateralen Verträgen könnte die EG veranlassen, Tiere im nächstgelegenen Schlachthof zu schlachten und ihr Fleisch in Bahnkühlwagen zu transportieren.

W. W. D., Luzern