Einwanderung: JA zur 18%-Initiative

Der immer gleich verlogene Bundesrat sagte 1963, bei einem Ausländerbestand von 700’000: „Wegen der immer deutlicher werdenden Überfremdungsgefahr haben wir die ersten Massnahmen getroffen, die eine neue Fremdarbeiterpolitik einleiteten“. 1967, bei einem Ausländerbestand von 860’000: „Jedes Volk hat ausser seiner Unabhängigkeit auch ein geistiges, kulturelles und politisches Erbgut zu bewahren… bis zur Überlieferung der Sprache und Volkskultur. Die zahlenmässige Überfremdung wirkt sich nun aus: Entweder sind die Ausländer nicht bereit, sich dem Volksganzen einzufügen, weil sie… [uns] fremd gegenüber stehen… Oder es kann mit der wachsenden Zahl der Einfluss anderer Auffassungen so intensiv werden, dass er sich durchsetzt und allmählich die Einstellung der Bevölkerung zum Staat, zu seiner Geschichte und seiner Zukunft zu verändern droht. Beides ist von Nachteil“. 2000, bei einem Ausländerbestand von 1,4 Millionen, rund 200’000 nicht registrierte Schwarzarbeiter, 400’000 Ausländer bereits eingebürgert: Es ist alles in bester Ordnung! Seit 1963 wurde jede Überfremdungs- und Asylinitiative von Parteien, Verbänden, Behörden und Kirchen mit dem Monopol der „öffentlichen Meinung“ von Presse, Radio und Tele abgewürgt, indem das Volk getäuscht wurde. Der aufgekommene Widerstand von „Rassisten“, Skinheads, „Faschisten“ und „Neonazis“ gegen die verfehlte Politik „ist das Resultat eines jahrelangen Aufbaus in der rechten Szene“ (TA, 29.8.2000). Darum JA zur 18%-Initiative.