Strafanzeige gegen jüdische Organisation und namhafte Persönlichkeiten

Gestützt auf die Enthüllungen von Professor Norman Finkelstein in seinem Buch «Die Holocaust-Industrie – Wie das Leiden der Juden ausgebeutet wird» erstattete Andres J. W. Studer, Regensdorf, mit Datum vom 1. April 2001 Strafanzeige bei der Bundesanwaltschaft Bern. Eine Kopie der Strafanzeige ging an den Schweizer Bundesrat, die Bundesversammlung und an das Bundesgericht in Lausanne. Die sechsseitige Strafanzeige richtet sich gegen alle Personen, Organisationen und Institutionen, die sich der Unterstützung dieses Betruges schuldig gemacht hätten, namentlich gegen den Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund bzw. die Herren Bloch, Feigel und Niggli, welche für das diesen Betrug stützende «Anti-Rassismus-Gesetz» (ARG) hauptverantwortlich seien. Namentlich genannt sind auch die folgenden, in der Schweiz wohnhaften Personen: Bundesrätin Ruth Dreifuss, Altbundesrat Arnold Koller, Bundesrat Kaspar Villiger, die Bundesrichter P. A. Müller, Schubarth, Nay, Wiprächtiger und Corboz (diese hätten die Voraussetzungen geschaffen, welche der Holocaust-Erpressung das Terrain geebnet und Kritik verunmöglicht habe), sowie Georg Kreis, Jean Ziegler, Adolf Muschg und die Journalisten Jürg Frischknecht und Hans Stutz.

Als Grundlage für die Strafanzeige nennt Studer die §§ 146, 266 sowie §§ 266bis, 275 und ferner auch die §§ 180, 181, 183, evtl. 161bis StGB. Des weiteren beruft er sich auf die von Nationalrat Luzi Stamm (Rechtsanwalt) in seinem Buch «Der Kniefall der Schweiz» nachgewiesenen Verletzungen der genannten Strafbestimmungen sowie auf die Warnung von alt Botschafter Carlo Jagmetti und den Erpressungsvorwurf des verstorbenen Bundespräsidenten Jean Pasquale Delamuraz. Studer zitiert auch mehrmals aus dem Buch von Prof. Finkelstein. Studers Strafanzeige enthält mehrere Passagen, welche als «Holocaust-Leugnung» oder «Verharmlosung des Holocaust» ausgelegt werden könnten. Allerdings könnte man einer solchen Auslegung auch die Meinung von Prof. Finkelstein entgegenhalten, der in seinem Buch auf Seite 69 zur Wahrheit erklärt, sie bestehe darin, «dass die Holocaust-Industrie auf einer betrügerischen Aneignung der Geschichte zu ideologischen Zwecken aufgebaut ist».

Studer bezeichnet das ARG als «gesinnungsterroristisches Gesetz», das geschaffen wurde, «um den Holocaust-Betrug mittels Wiedergutmachungs-Erpressungen kritiklos durchsetzen zu können». Prof. Finkelstein weise in seinem Buch nach, wie verlogen und betrügerisch die «jüdisch-zionistische Holocaust-Mafia» vorgegangen sei, um die Schweiz zu erpressen und zu verleumden. Es sei daher höchste Zeit, diese illegalen Vereinbarungen aufzukündigen und die Gelder wirklich bedürftigen Überlebenden des 2. Weltkrieges zukommen zu lassen! Niemals dürften sie zweckentfremdet werden. Die Schweiz habe sich in jener schweren Zeit vorbildlich verhalten und brauche sich nicht von «Ganoven» verleumden zu lassen, erklärt Studer in einem separaten Schreiben an die Schweizer Bevölkerung und die Schweizer Behörden.

Bekanntlich wurde gegen Studer ein Strafverfahren wegen «Leugnung des Holocaust» eröffnet. Seither hat er sich ins Exil abgesetzt. Er bezeichnet sich als «ersten politischen Flüchtling der Schweiz zufolge Holocaust-Terror».