Die USA – Das perfekte Verbrechen?

Anschläge auf die Machtzentren der USA

Im Abstand von nur 18 Minuten bohrten sich am 11. September um neun Uhr morgens zwei vollgetankte Passagierflugzeuge in die 411 Meter hohen Zwillingstürme des World Trade Center (WTC). Wenig später stürzte ein drittes Flugzeug auf das Pentagon in Washington und ein viertes Flugzeug stürzte in Pennsylvania ab. Dieses soll das Weisse Haus zum Ziel gehabt haben, wie Bushs engster Berater Karl Rove am 13. September erklärte. Ein Fluggast hat dies verhindert, als er sich gegen die Terroristen wagemutig zur Wehr setzte. Die letzten Minuten seines Telefongesprächs aus dem entführten Flugzeug mit seiner Frau bestätigen dies.

Unsere Mitgefühle gelten vor allem den Hinterbliebenen; den Gatten, Gattinnen, Kindern und Eltern wie auch den Freunden und Arbeitskameraden der Toten. Wie schon bei früheren Terroranschlägen war es fast selbstverständlich, dass man in den USA einmal mehr «die Araber» als die Schuldigen verdächtigte. Viele unaufgeklärte Anschläge und Ungereimtheiten in der Vergangenheit und Gegenwart lassen es nicht ratsam erscheinen, uns der orchestrierten Mehrheitsmeinung anzuschliessen. Von Politikern und Medienschaffenden sind jetzt folgende Fragen zu beantworten: Ist es tatsächlich angebracht, an die Hintergründe von Pearl Harbor zu denken, womit der Anschlag auf die USA in den ersten Tagen verglichen wurde? Welcher Geheimdienst hat die Erfahrung und die Mittel, einen derartig komplexen Anschlag präzis zu planen und auszuführen? Welche Gruppe von Personen oder welches Land könnte zur Zeit einen Vorteil aus einem grossen Krieg mit den USA an seiner Seite haben? Welche Organisationen verstehen sich perfekt auf Massenpsychologie bzw. Gehirnwäsche («mind control»)? Politiker und Medienschaffende werden nicht umhin kommen, diese Fragen der Öffentlichkeit vorzulegen und Antworten zu suchen. Diejenigen, die sich seit Jahren mit selektiv einseitigen Betrachtungsweisen zufrieden geben und nach wie vor ihnen nicht genehme Meinungen als «schlichten Unsinn», als «absurd» oder als «Verschwörungstheorie» beiseite schieben, werden in Zukunft die Erwartungen ihrer Wähler und Leser nicht mehr erfüllen.

Die anfänglichen Vergleiche des schrecklichen Anschlags auf das WTC mit dem japanischen Angriff auf die vor Anker liegende US-Pazifikflotte in Pearl Harbor, Hawaii, im Dezember 1941, verstummten bald wieder. Der Vergleich schien den Globalisten denn doch zu gefährlich. Es gilt heute als bewiesen, dass US-Präsident Roosevelt damals Kenntnis vom bevorstehenden Angriff hatte, aber jede Warnung an seine Generäle unterliess. Der Tod von 3’435 Marine-Soldaten und die Zerstörung grosser Teile der Pazifikflotte waren von ihm gewollt, um eine kriegsunwillige Bevölkerung für den Kriegseintritt umzustimmen. Ähnliche Absichten sind grundsätzlich auch heute nicht auszuschliessen.

So, wie von Detektiven kleine Ladendiebe erwischt werden, war der Verantwortliche für die furchtbaren Attentate schnell im Visier des von ihm gehassten «Satans» und weltweit in aller Munde: Osama Bin Laden, 46, ein schwerreicher Multimillionär, geboren in Dschidda, Hafenstadt von Mekka am Roten Meer. Bis zu seiner Ausbürgerung 1994 war er saudi-arabischer Staatsbürger jemenitischer Abstammung, dessen Familienclan im arabischen Königreich der Herrscherfamilie Faht lukrative Unternehmungen besitzt. US-Präsident George W. Bushs Meinung: «Bin Laden ist der Hauptverdächtige, aber wir werden ihn kriegen!»1 – «tot oder lebendig!» «Mit keinem Wort wird erwähnt, dass Präsident Bush, der ältere, genau diesen cleveren ‹Widerstandskämpfer› mitfinanziert und ausbilden liess – damals, als ‹das Böse› noch in der Sowjetunion lag. Oder dass Präsident Bush, der jüngere, noch im Mai dieses Jahres 48 Millionen US-Dollar an die Taliban überweisen liess – als Anerkennung für ihre guten Dienste im Krieg gegen Drogen.»2

«Alle Verbrechen und Sünden, die von den Amerikanern begangen wurden, sind eine offene Kriegserklärung an Gott, seine Propheten und an alle Muslime» schreibt Bin Laden in einem Buch America and the Third World War (Amerika und der Dritte Weltkrieg) an dem er zur Zeit arbeitet.3 Man kann Bin Laden kaum widersprechen. Die Plutokratenclique in den USA ist verantwortlich für Unterdrückung, Ausbeutung und Krieg gegen die freien Völker. Allein auf 35 Staatsoberhäupter liess die US-Regierung seit 1945 Attentate organisieren. Einige wenige kamen mit dem Schrecken davon, die anderen wurden umgebracht. Die Amerikaner haben (auch nach 1945) unermessliches Leid über viele Völker gebracht: 1950 – 53 Korea, 1964 – 73 Vietnam, dann folgten militärische Einsätze und selbst Bombardierungen von Städten ohne Kriegserklärung, wie 1983 Grenada, 1980 – 86 Libyen, 1989 Panama, 1991 bis heute Irak, 1993 – 94 Somalia, 1999 Jugoslawien. Millionen durch US-Bomben zu Tode gekommener Frauen und Kinder klagen an, und die Bilder des durch US-Bomben zerstörten Berlins, Dresdens, Hiroshimas, Nagasakis und der Napalm-Opfer Vietnams bezeugen, dass Bin Laden seine Anklage nicht grundlos vorbringt. Zum Vergleich die monströse Meinung von Bush: «Wir sind eine friedliebende Nation!»4

Die US-Militärs reden von einem Jahre dauernden Krieg. «Die Regierung sieht offenbar den Moment gekommen, ihre Position als einzige verbliebene Weltmacht für die militärische Durchsetzung ihrer strategischen Interessen weltweit zu schützen. Vermutlich ist der Krieg gegen Afghanistan also nur der Auftakt zu einer Reihe von Angriffen, zu einer bisher in diesem Ausmass nicht gekannten militärischen US-amerikanischen Selbstherrlichkeit.»5 Zum zentralen Zirkel, der nach den Weltkriegen von 1914 und 1939 auch vor einem dritten Durchgang nicht zurückschreckt, gehört aber weder G. W. Bush noch Aussenminister Colin Powell, sondern die wirkliche Regierung, welche die amerikanische Aussenpolitik bestimmt, besteht aus dem Schattenkabinett James Baker, Vizepräsident Dick Cheney, Pentagon-Chef Donald Rumsfeld und – George Bush senior! Bush und seine Gruppe, die jetzt in der Regierung sind, gehören zu den «Öl-Millionären».

Vizepräsident Cheney war Verteidigungsminister in der Regierung Bush senior. 1991 im Krieg am Persischen Golf war er massgeblich dafür verantwortlich, dass die Kriegsberichtserstattung behindert wurde, wie jetzt wieder in Afghanistan. Verhindern von Visa an Medienvertreter, militärische Eskorten, Zensur bis zu Nachrichtensperren waren die gängigen Mittel, Die amerikanischen Bürger sind oft nur darum für den Krieg, weil sie über seine Folgen nicht informiert sind oder getäuscht werden.6 Die Schrecken des Golfkrieges sind auch heute den meisten in ihrem Ausmass noch nicht bekannt. Bei etwa 110’000 Luftangriffen starben eine Viertelmillion Irakis, darunter nach vorsichtigen Schätzungen mindestens 150’000 Zivilisten, Kinder, Frauen und Männer. Um ein Mehrfaches davon gab es Verwundete und Verkrüppelte. Soldaten wurden mit Erdbewegungsmaschinen lebendig im Sand begraben. Unbewaffnete und fliehende Soldaten wurden aus der Luft reihenweise niedergeschossen. «Das war Völkermord» erklärt der Friedensaktivist Ramsey Clark in seinem Buch Wüstensturm.7 «Der Überfall auf den Irak war praktisch von Anfang bis Ende ein Kriegsverbrechen, das Tausende von kriminellen Einzeltaten umfasste, so wie es bei jeder Gewalttat gegen einen wehrlosen Gegner nicht anders sein kann.»8 Eine Klage gegen Bush senior wegen Kriegsverbrechen in 19 Punkten wurde unterdrückt.

 

Ein begründeter Verdacht

Es besteht der begründete Verdacht, dass die ungeheuerlichen Terrorattacken nicht die Tat allein einer kümmerlichen Gruppe von Terroristen war, als welche die Täter dargestellt werden. Die Merkmale des Tathergangs und Aussagen von Sachverständigen erhärten diese Meinung:

Auffällig ist, wie zu dieser frühen Morgenstunde (in den USA nehmen Bürobetriebe ihre Arbeit in der Regel erst nach neun Uhr auf) fast vom ersten Moment an alles gefilmt wurde. Eine dafür beauftragte Filmagentur hätte es nicht besser machen können. Wir kommen weiter unten darauf zurück. Dass nur wenige Stunden später Osama Bin Laden schon als mutmasslicher Täter für die unglaublich komplexe und technisch schwierige Operation gleichzeitiger Anschläge aus der Luft verantwortlich gemacht werden konnte, erweckt besonderes Erstaunen. Andere dafür in Frage kommende Täterkreise wurden offenbar nicht ernsthaft untersucht, obwohl es solche gibt. Ein Terrorismusexperte der Bundesrepublik Deutschland, Rolf Tophoven, erklärte: «Die Anschläge waren generalstabmässig geplant. Ein terroristischer Supergau; perfekte Planung, Logistik und gleichzeitiges Zuschlagen. Alle sprechen von Bin Laden. Es könnten auch amerikanische Nationalisten sein.»9

 

Akten unterdrückt

Nationalisten sollen für die Explosion einer Autobombe verantwortlich sein, die am 19. April 1995 in Oklahoma City das Bundesverwaltungsgebäude zerstört und dabei 169 Menschen getötet hatte. Auch damals hiess es sofort, «islamistische» Terroristen seien für den Anschlag verantwortlich. Doch dann wurde ein der «Militia» angehöriger ehemaliger US-Soldat festgenommen, der die Tat sofort gestand: Timothy McVeigh. Er wurde als Haupttäter angeklagt und im Juni dieses Jahres hingerichtet, nachdem er bewusst auf den Einsatz weiterer Rechtsmittel verzichtet hatte, die vielleicht seine Hinrichtung verhindert und ein neues Verfahren erzwungen hätten. Die Gründe für dieses merkwürdige Verhalten McVeighs sind unklar. Das FBI hatte Tausende Seiten von Akten unterdrückt! Viele US-Bürger glauben wie General Ben Partin, ein hoher Sprengstoffspezialist Nordamerikas, nicht an McVeighs Alleinschuld. Er hält es nicht für möglich, dass die zwei Tonnen Sprengstoff, welche McVeigh in seinem Auto hatte, das Gebäude zerstört haben. Die gewaltige Zerstörung konnte nur durch mehrere im Innern des Gebäudes angebrachte Bomben erzielt werden. Viele stellen sich darum die Fragen: Warum durfte nicht untersucht werden, weshalb es nach dem Anschlag noch zwei nicht explodierte Sprengkörper in der Ruine gab? Warum zerstörte die Regierung die Gebäudereste, bevor der Prozess beendet war? Es gibt hier Parallelen zum Kennedy-Mord, bei dem der angebliche Einzeltäter Lee Harvey Oswald noch vor seiner richterlichen Einvernahme von Jack Rubinstein (alias Ruby) niedergeschossen wurde und derselbe kurz darauf ebenfalls starb.

Das FBI will im Nachlass einer der Attentäter Pilotenhandbücher in arabischer Sprache gefunden haben. Und dies, obwohl er andererseits als perfekt Englisch sprechend bezeichnet wird – und ungeachtet dessen, dass der internationale Standard im Flugverkehr ohnehin Englisch ist.10 Doch wer Akten unterdrückt, dem ist auch das Fälschen von Akten zuzutrauen.

Weitere Stimmen von namhaften Personen, die Bin Laden nicht für den Drahtzieher der Terroranschläge halten: Stefan Heimann, ZDF-Reporter in Washington: «Für die Anschläge sind andere Staaten und mächtige Organisationen nötig.»11 August Pradetto, Professor für internationale Politik an der Universität der Bundeswehr in Hamburg: «Es handelt sich um hoch spezialisierte, professionelle Geheimdienste, die nicht aus arabischen Ländern kommen. Auf Bin Laden ist ein Kopfgeld von fünf Millionen Dollar ausgesetzt, und er wird seit Jahren gejagt. Er hatte keine Gelegenheit für die ruhige Vorbereitung.»12 Das den Bündnispartnern Ende der ersten Oktoberwoche abgegebene 31 Seiten starke Dossier mit den angeblichen Beweisen, dass Osama Bin Laden für die Anschläge verantwortlich ist, sei streng geheim, erklärten die US-Behörden den Regierungseliten. Die «Beweise» blieben bis heute unter Verschluss! Sind diese «Beweise» so dürftig, dass sie einer näheren Prüfung nicht standhalten würden? Für wie dumm halten die Regierungschefs ihr Volk, dessen Bürger sie nötigenfalls für «Amerika» in den Krieg – d.h. in den Tod – schicken wollen? Für das Verheimlichen von Beweismitteln gibt es in Anbetracht der Tragweite der Eskalation keine Rechtfertigung, um so mehr, als die Taliban-Regierung eine allfällige Auslieferung an das Vorliegen von Beweisen geknüpft hat. Mindestens 12 der identifizierten 15 Selbstmordattentäter stammen nach US-Erkenntnissen nämlich aus Saudi-Arabien, und kein einziger aus Afghanistan.13 Hören wir daher auch die Stimmen von anderen Persönlichkeiten: Kofi Annan, UN-Generalsekretär: «Es handelt sich um sorgfältig geplante Anschläge. Wir wissen nicht, wer dahinter steht und welche Ziele beabsichtigt sind.»14 Gerhard Schröder, Deutscher Bundeskanzler am 20. September: «Es gibt noch keine [Hinweise, Beweise], dass die Anschläge ein Angriff von Aussen sind.»15 Doch schon sieben Tage zuvor wusste Bush: «Dies ist eine Kriegserklärung, …nicht nur Terrorismus, das sind Akte des Krieges, Kriegshandlungen, ein Feind, der auch gegen unschuldige Menschen vorgeht.» Wie wenn die afghanische Zivilbevölkerung nicht auch unschuldig wäre! Und Blair jammerte: «Dies ist ein Angriff auf die demokratischen Länder der Welt.» Da hat er aber seinen Mund vollgenommen. In Demokratien gilt der juristische Grundsatz «audiatur et altera pars» (man höre auch die andere Seite). Bush hat jedoch bekanntlich von Anfang an jedes Gespräch mit der Taliban-Regierung verweigert! Lassen wir daher die andere Seite hier zu Wort kommen: Für Abdallah Frangi, Generaldelegierter Palästinas in Deutschland, sind die Verdächtigungen des FBI unhaltbar: «Die Mörder sollen derart verschworen gewesen sein, dass selbst die Geheimdienste, diese mit den Steuermilliarden ihrer Schutzbefohlenen gefütterten, technikgestützten Allesenthüller, beschwören, ahnungslos gewesen zu sein.» «Finden Sie das seltsam?» fragt die Reporterin. «So etwas darf man in diesen Tagen ja nicht einmal wagen zu denken … geschweige denn darf man etwas dergleichen sagen. Das müsste dann ein Riesenkomplott sein. …Vielleicht wissen wir in zwanzig Jahren mehr? Vielleicht … wie mit dem Kennedy-Attentat oder mit dem Mord an Yitzak Rabin … Vorausgesetzt, dass wir es erfahren wollen.»16 Ein dem Presseclub Schweiz aus den USA vorliegender Bericht vom August (!) 2001 erhärtet den Verdacht von Abdallah Frangi. Es heisst dort: «einer der Geheimdienste hatte am Wochenende des 23./24. Juni 2001 erfahren, dass irgendwelche nahöstliche "Terroristen" für diese Tage Anschläge gegen amerikanische Einrichtungen in Übersee geplant hatten. Darauf wurde die höchste Gefahrenstufe ausgerufen. Das FBI-Team im Jemen, das immer noch den Angriff auf den Kreuzer Cole untersucht, verliess die Hafenstadt Aden fluchtartig.»17 Wie kommt es, dass das FBI fast 12 Wochen vor dem Anschlag gewarnt und aktiv wurde, aber dennoch der gesamte Geheimdienst unwissend blieb?

Ein Regierungssprecher in Afghanistan erklärte: «Dieser Anschlag ist von den Amerikanern ausgeübt worden, um den Islam zu unterdrücken.» Und Scheich Dschumma al-Mansur, Mitglied des Parlaments von Jordanien erklärte: Die Selbstmordattentate gegen das Pentagon und das World Trade Center seien doch erkennbar ein abgefeimtes Komplott der Israeli gewesen.18 Solche Meinungen werden von den westlichen Medien als «unrealistisch und absurd» abgetan. Sind Araber eigentlich grundsätzlich unglaubwürdig, weil in den USA alle dominierenden Zeitungen und Fernsehanstalten (auf deren Informationen Europa angewiesen ist) in jüdischem Besitz sind?

 

Die konzertierte Kriegshetze

Die massenpsychologische Einstimmung der Bevölkerung für den Krieg («mind control») war erfolgreich. Die kriegsgeilen Moderatorinnen der Fernsehstudios stehen im Widerspruch zur Behauptung, Frauen seien friedliebender als Männer. Denn kein einziges Mal haben sie bei Interviews mit Reportern die Frage gestellt, wie die Unbesonnenheit der amerikanischen Regierung gestoppt, wie ein Krieg vermieden werden kann. Im Gegenteil, der Tenor lag auf «wie lange geht es noch, bis die Amis losschlagen?»

Die USA beleben im UNO-Sicherheitsrat die alte Anti-Hitler-Allianz und versuchen, ihre Verbündeten mit neuen Beweisen in den Kampf gegen den Terror einzubinden.19 War es vor 1939 Polen, das von Churchill – durch die Beeinflussung Roosevelts – mit Garantieabkommen zum Krieg gegen Deutschland ermuntert wurde, so ist es jetzt die afghanische Nordallianz, die von Bush und Blair gegen deren verhasste politische Gegner, die Talibanregierung, unterstützt wird. Doch «in der Nordallianz gibt es vermutlich mehr Schurken als auf der anderen Seite», sagt Albert A. Stahel, Professor an der Universität Zürich und der Militärischen Führungsschule ETH.20 Und die militärische Vertreibung der Taliban durch oder mit Unterstützung eines fremden Staates ist völkerrechtswidrig, erklärte US-Aussenminister Colin Powell noch Ende September. Das State Department doppelte nach.21 Inzwischen setzen sich alle über das Völkerrecht hinweg.

 

Trauer: kein Privileg für «Bessere»

Mohammed Atta senior hat alle Zeitungsberichte gelesen. Er will nicht glauben, dass sein Sohn etwas mit dem Anschlag zu tun hat. Auch Ziad Jarrahs Vater Samir glaubt nicht an die Mittäterschaft seines Sohns. Ebenso Said Bahajis Mutter Anneliese. Die Familien der drei mutmasslichen Attentäter vermuten, dass die Kinder Opfer einer Verwechslung oder eines irrwitzigen Geheimdienstplanes sind. Saids Trauzeuge, der in Hamburg lebende Mohammed Haydar Zammar behauptet, «die Israelis mit ihrem Geheimdienst Mossad hätten ein viel grösseres Interesse an einem solchen Attentat – nun könnten sie ungehindert die islamische Welt zerstören».22 Und der Vater von Mohammed Atta: «Die Juden waren’s.»23 «Mein Sohn hat mich 24 Stunden und 48 Stunden nach dem Unglück angerufen, zweimal für je eine Minute. Er ist entführt worden. Die Leute vom Mossad haben ihn den Anruf machen lassen und mit Waffen bedroht. Ich schliesse nicht mehr aus, dass er liquidiert wurde, auf die übliche Weise, vielleicht in einem Säurebad».24

Das sind sehr schwere Vorwürfe, für die es in der Tat keinen einzigen Beweis gibt. Wer nun aber – wie das Nachrichtenmagazin Spiegel – behauptet, dass solches Gerede keinen Sinn macht, weil kein Geheimdienst, der jemanden wie einen Selbstmordattentäter aussehen lassen will, diese Person nach dem Anschlag zu Hause anrufen liesse, hat keine Ahnung von dem, wovon er spricht. Nein, gerade umgekehrt geht nämlich die Rechnung auf: mit dem Telefonanruf würde der Verdacht vom Geheimdienst abgelenkt! Wenn man die Drahtzieher der Attentate aufspüren will, muss jede Möglichkeit geprüft und keine darf ausgeschlossen werden. Weder die amerikanischen Milizen noch irgend ein Geheimdienst, weder ausländische noch inländische. Den Verlautbarungen zufolge sind die namentlich genannten radikalen Islamisten die gesuchten Attentäter. Damit wird aber die Frage nicht beantwortet, ob diese von sich aus oder in wessen Auftag sie gehandelt haben. Die vier Attentatsgruppen müssen zwingend eine übergeordnete Kommandostelle gehabt haben. Wer sind diese Personen? Ein Geheimdienst? Osama Bin Laden scheint in diesem Verwirrspiel nur der für alle sichtbare Lockvogel zu sein, auf den man uns massenpsychologisch fixiert hat. Dies bestätigt auch General a.D. Brent Scowcroft, Ex-Chef des Nationalen Sicherheitsrates unter den Präsidenten Gerald Ford und George Bush senior, wenn er durchblicken lässt: Bin Laden sei zu «einem nützlichen Symbol geworden» um die Amerikaner gegen die Terroristen zu mobilisieren.25

Gehen wir noch einmal zum Bombenanschlag von Oklahoma City: Als Tatmotiv für diesen Anschlag geistert die Vermutung umher, religiös-fundamentalistische Mitglieder innerhalb der «Milizen» hätten einen Schlag gegen das ihnen verhasste «Grosskapital» ausüben wollen, das sie aus chauvinistisch-rassistischen Gründen als Unterdrücker des «einfachen» amerikanischen Volkes sehen. Eine solche Vermutung ist abwegig, denn die Aktenunterdrückung und nachlässige Beweismittelprüfung durch das FBI passen nicht zu dieser Theorie. Auch die stets neuen Spielfilme auf diesem Hintergrund weisen solche Szenerien ungewollt als Täuschungsmanöver aus. Eine Antwort gibt die Frage «cui bono?» (wem nützt es?). Das Netzwerk um McVeigh zog sicher keinen Nutzen aus dem Bombenattentat. Es gab aber jenen Kräften hinter der UNO massiven Auftrieb, welche den Erwerb und das Tragen von Handfeuerwaffen zuerst einschränken und dann verbieten wollen. (Den gleichen Effekt erleben wir in der Schweiz nach dem Attentat im Kantonsrat Zug, der jetzt für diesen Zweck instrumentalisiert wird und dem einige Ignoranten aufsitzen. «Es geht jetzt nicht mehr an, dass jeder Soldat sein Gewehr zu Hause deponiert», meinte Josef Lang, SP-Kantonsrat in Zug. Wir hoffen, Herr Lang habe dies unter dem Schock des Attentats gesagt.) Jedenfalls ist die Behauptung, der Anschlag vom 11. September «könne niemals aus den USA selbst kommen», nicht stichhaltig.

Auch für Neu-York und Washington ist nach den Tatmotiven und dem «Cui bono?» zu fragen. Nach den Erfahrungen mit der vollständigen Vernichtung der Infrastruktur des Iraks und einer Viertelmillion Opfern und Hunderttausender, heute hungernder und kranker Menschen – hauptsächlich Kinder –, wird kein Land einen Terroranschlag gegen die USA wagen, denn es hätte dasselbe für sich zu erwarten, wie der Bombenterror gegen Afghanistan beweist. Es sei denn, ihre Regierung bestünde aus Wahnsinnigen. Das hat aber niemand von der afghanischen Regierung oder von Bin Laden behauptet. Sie erwecken im Gegenteil den Eindruck, sehr besonnen zu sein. Dass Afghanistan Bin Laden nicht den USA ausliefern will, ist verständlich. Er bekäme keine faire Verhandlung. Ob schuldig oder unschuldig würde Bin Laden in jedem Fall zum Tod verurteilt werden. Eine Auslieferung an den internationalen Gerichtshof in Den Haag käme für die USA nicht in Frage, weil hier die Todesstrafe abgeschafft ist.

 

Schurkenstaaten sind immer die anderen

Damit die Talibanregierung in den Augen aller Menschen als Schurken und Frauenunterdrücker gesehen werden, erzählt man uns die übelsten Dinge über sie. Die Fernsehstationen zeigen uns Frauen im Tschador und Männer, die sie schlagen. Uns schockierende Sitten werden mit den unseren, oder besser gesagt, mit unseren Unsitten verglichen. Was würden Mullahs und afghanische Frauen denken, die Schwulentrauungen, obszöne «Street»-Paraden oder Pornofilme zu sehen bekämen? Nehmen wir einmal Saudi-Arabien als Vergleich: «Frauen haben weit weniger Rechte als etwa im Iran und dürfen nicht einmal ein Auto steuern. Die Strafen für Verbrechen sind mittelalterlich-fundamentalistisch, nach der rigidesten Auslegung der Scharia-Gesetzgebung: Hand-Amputation bei Dieben, öffentliches Köpfen, Peitschenschläge und für Ehebruch auch Steinigen. Wer privat einen katholischen Gottesdienst organisiert, wird verhaftet. Wer gar zu missionieren wagt, dem droht hier die Todesstrafe – wie in Afghanistan.»26 Die mittelalterliche Scharia-Gesetzgebung wird an den Pranger gestellt, wo es um die Taliban in Afghanistan geht, von denselben Fernsehstationen aber verschwiegen, wo es Saudi-Arabien betrifft. Pure Heuchelei! Das zeigt auch die von den US-Fernsehsendern systematisch inszenierte Aufhetzung gegen die Taliban, um amerikanische Kriegshandlungen vor der ganzen Welt als «gerecht» erscheinen zu lassen. Bush hat seinen «Krieg» schon in «Dauerhafte Freiheit» umgelogen. Saudi-Arabien zählt zu den Verbündeten der Allianz und über den wichtigsten Öllieferanten werden wir nie dasselbe zu hören bekommen, wie von den Taliban, auch wenn sich die Saudis vielleicht durch nichts von den Taliban unterscheiden.

 

Machtzerfall des jüdischen Einflusses in den USA

Die Leser erinnern sich mit welcher Verbissenheit in Amerika die Präsidentschaftswahl Ende 2000 geführt wurde. Es war ein von den Systemmedien unter vielen Vorbehalten kommentierter Kampf zwischen dem mit Clinton an der Macht befindlichen Judentum und der internationalistischen WASP-Elite (White Anglo-Saxon Protestants), beide Gruppen Befürworter der «One-World». Das Gerangel um die US-Präsidentschaft musste schliesslich durch Gerichtsentscheid entschieden werden. George W. Bush gewann, weil eine geringe Mehrheit des Obersten Gerichtshofes auf der Seite der WASP steht. Einem Bericht in der New York Times vom 15.12.2000 zufolge, wurde unter Führung des jüdischen Rechtsanwalts Joseph E. Sandler, lange bevor die ersten Wahlzettel gezählt wurden, für 20 Staaten Anfechtungsklagen vorbereitet.27 Die schlussendlich unterlegenen «Demokraten» liessen sogar Wahlmanipulationen nicht unversucht, um an der Macht zu bleiben. Der jüdische Autor Philip Weiss schrieb nach den Wahlen über die Bush-Regierung: «George W. Bush hat eine Anzahl von Amerikanern der verschiedensten Bevölkerungsgruppen in sein Kabinett genommen, aber nicht einen einzigen Juden…»28

 

Bushs Nominierung: einschneidende Konsequenzen für Juden

Der Wahlsieg der Republikaner kostete 60 Juden, die unter Bill Clinton die höchsten Ämter der USA innehatten, die Regierungsbeteiligung. Darüber herrschte de facto eine Nachrichtensperre und trotz verfassungsmässig garantierter Informationsfreiheit schwieg auch eine hiesige Zeitung, obwohl in jeder Ausgabe ihr Amerikakorrespondent berichtet. Ihr Mandat abgeben mussten z.B.: Aussenministerin Madeleine Albright, Vizeaussenminister Peter Tarnoff, Verteidigungsminister William Cohen, Verbindungsmann für die NATO Richard Holbrooke, Chef des nationalen Sicherheitsrates Samuel Berger oder Unterstaatssekretär Stuart Eizenstat usw. Damit ist es aber bei weitem noch nicht getan: Bei einem Regierungswechsel in den USA sind mindestens 7’000 wichtige Stellen neu zu besetzen. Der Personalwechsel ist also tiefgreifend und mit drastischen Verlusten für die abtretende Partei verbunden. Nicht nur Minister- und fast alle Botschaftsposten – in Bern wurde US-Botschafterin Kunin durch Botschafter Mercer Reynold ersetzt –, sondern auch Stellen bei CIA und FBI usw. sind davon betroffen. Dies bedeutet eine riesige Prestigeeinbusse für die Juden Nordamerikas. Zwar zeigt «Präsident Bush grosses Verständnis für die prekäre Lage Israels, scheint aber nicht willig zu sein, die 800 Millionen Dollar [Finanzhilfe] frei zu geben und die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, was er während des Wahlkampfes versprochen hatte» musste die Washington Jewish Week (Washingtons Jüdische Wochenzeitung) vom 7.6.01 schreiben (a. d. Engl. übersetzt). Das zweite Treffen am 26. Juni von George W. Bush mit Ariel Sharon (in Belgien ist gegen Sharon ein Strafverfahren wegen Völkermord eingeleitet)29 war für die Israeli ein Fehlschlag. Die USA haben Sharon mit scharfen Massnahmen gedroht für den Fall, dass er bezüglich der Palästinenser zu weit gehen würde.

Am 12. Juli 2001 erschien in der Washington Jewish Week die Kritik eines der einflussreichsten Zionisten, Morris J. Amitay. Unter dem Titel «It’s time for Israel to take military action» (Für Israel ist es Zeit, militärisch einzugreifen) schrieb er:

«Was wäre für die USA schon schlimm daran, wenn Ariel Scharon endlich den Befehl geben würde, die palästinensische terroristische Infrastruktur zu zerstören und Arafat ins Exil zu senden? Würde die NATO zusammenbrechen, Ägypten unsere Gelder verweigern und würden die Saudis aufhören ihr Öl zu pumpen? Wenn die amerikanische Regierung den Israeli kein grünes Licht gibt, das zu tun, was getan werden muss, dann ist Israel gezwungen das Recht auf Selbstverteidigung in die eigene Hand zu nehmen … dabei ist es unwichtig, wie oft das State Department sich beschwert. … Was die Europäer dann sagen, soll uns auch nicht stören. Sie müssen alles so hinnehmen, wie sie es schon 1967 taten.»

Aus diesem Beitrag geht hervor, dass die US-Regierung den Israeli nicht erlaubt, einen «echten» Krieg gegen die Palästinenser zu beginnen, und es wird klar, dass die Leute um Bush Interessen vertreten, die mit jenen Israels nicht übereinstimmen. Eine seit rund 20 Jahren geübte Vorzugsbehandlung hat damit ein abruptes Ende gefunden. Das ist Grund für einen scharfen innenpolitischen Machtkampf zwischen verfeindeten jüdischen Gruppen einerseits und der Regierung andererseits. Der Kampf verläuft unterschwellig, denn die Unterlegenen hängen ihre Sache nicht an die grosse Glocke, weil sie ja nicht zugeben können, dass die Clinton-Administration von ihnen beherrscht wurde. Noch vor dem 11. September hiess es im weiter oben erwähnten Bericht: «dass die [Abgewählten] noch allerlei Schaden ausrichten könnten und vor nichts zurückschreckten.»30

 

Eine erstaunliche Internet-Meldung

«Bei der Bekanntmachung des Angriffs auf das WTC in New York beeilte sich die internationale Presse, insbesondere die israelische, den Vorfall dazu zu benutzen, 4000 Israeli, die in den beiden Türmen arbeiten, zu betrauern. Plötzlich jedoch erwähnte niemand mehr etwas von diesen Israeli und später wurde es klar, dass diese, höchst bemerkenswerterweise, an dem Tag, an dem sich die Attacke ereignete, ihrer Arbeitsstelle fern geblieben waren. Niemand erwähnte später irgendwelche Israeli, die bei dem Angriff getötet oder verwundet worden waren. Diplomatische arabische Quellen deckten der in Oman publizierten Zeitung al-Watan gegenüber auf, dass diese Israeli auf Grund von Andeutungen, die der Allgemeine Israelische Sicherheitsapparat, der Shabak, gemacht hatte, abwesend waren. Diese Tatsache erweckte in der Folge den nicht weiter bekanntgemachten Argwohn amerikanischer Beamten, die wissen wollten, wie die israelische Regierung dazu kam, von dem Vorfall Kenntnis zu haben, noch bevor dieser eingetreten war und ebenso den Grund dafür genannt haben wollten, warum der Shabak davon abgesehen hatte, die Informationen, die er besass, an die US-Behörden weiterzuleiten. Die Verdächtigungen nahmen zu, nachdem die israelische Zeitung Yadiot Ahranot enthüllt hatte, dass der Shabak den israelischen Premierminister Ariel Sharon davon abgehalten hatte, nach New York und speziell an die östliche Seite dieser Stadt zu reisen, um dort an einem von zionistischen Organisationen zur Unterstützung Israels organisierten Festival teilzunehmen. Aharon Bernie, der Kommentator der Zeitung, griff die Angelegenheit auf, gelangte jedoch zu einer negativen Schlussfolgerung indem er sagte «keine Antwort erhalten». Er fragte dann nach dem Hinweis, der der Haltung des Shabaks bei der Verhinderung der Teilnahme Sharons zugrunde lag, jedoch erneut, ohne eine Antwort darauf zu bekommen. Bernie fügte hinzu, dass Sharon, der sich darüber gefreut hatte, dass seine Rede zu oberst auf dem Festivalprogramm stand, den Leiter der Organisation gebeten hatte, zu vermitteln und den Shabak davon zu überzeugen, seine Einstellung zu ändern, dass jedoch Sharons Versuche vergeblich waren. Am darauffolgenden Tag, als Sharons Sekretärin offiziell bekanntgab, dass Sharon nicht an dem Festival teilnehmen würde, ereignete sich der Angriff. Die israelische Zeitung Ha‘aretz (17.9.01) deckte ihrerseits auf, dass das FBI vier Stunden nach dem Anschlag auf die Twin Towers (Zwillingstürme) fünf Israeli festnahm, die die rauchende Silhouette vom Dach ihres Firmengebäudes aus filmten. Das FBI hatte die fünf wegen ‹ihres rätselhaften Verhaltens› arretiert. Es wird behauptet, dass sie dabei erwischt wurden, als sie ein Video von dem Desaster aufnahmen, wobei sie, wie interpretiert wurde, Freudenschreie ausstiessen und ihren Spott zeigten.» (aus dem Englischen übersetzt, die Redaktion).

Diesbezüglich fällt auch auf, dass sich keine einzige «prominente Persönlichkeit» unter den Toten oder Vermissten (insgesamt 6’300) befindet. In Anbetracht der internationalen Bedeutung des WTC «Welt Handels Zenter» – eine Arbeitsstätte für rund 45’000 Menschen – höchst seltsam.

Der Spiegel berichtete von Lügen und Gerüchten im Internet über «islamistische Terrorattacken». Neben einem Dutzend Gerüchtemeldungen und dem Abdruck von Bildfälschungen, war mit knappen Worten der oben zitierte Bericht erwähnt, der ohne weitere Erklärung als «Lüge» abgetan wird. Der israelische Shabak (entspricht dem FBI) wird im Bericht mit dem Mossad verwechselt. Eine Rückfrage bei einer der genannten Stelle erfolgte nicht. Wäre der Bericht falsch, müssten Name, Funktion und Dienstgrad des FBI-Beamten, der ihn als unwahr bezeichnet, genannt sein. Die Verhaftung der fünf Israeli wird jedoch von der israelischen Zeitung Ha’aretz vom Montag 17.9.2001 bestätigt. Die Vermutung ist daher nicht abwegig, dass er absichtlich unter ein Dutzend tatsächliche Gerüchtemeldungen gemischt wurde, die ihn diskreditieren sollen, – eine Methode der Geheimdienste, um von sich abzulenken. Der nicht zu Unrecht immer wieder verdächtigte Mossad ist schliesslich auch für die Verleumdungskampagne gegen den österreichischen Exbundespräsidenten Kurt Waldheim, der mit gefälschten Akten als «Nazi» diffamiert und weltweit zur «Persona non grata» wurde, verantwortlich. Geburtshelfer für den berühmten «Nazi» war der UNO-Botschafter und spätere israelische Premierminister Benjamin Netanjahu.31 Auch der mysteriöse, offiziell nie geklärte Mord an Uwe Barschel, Exminister von Schleswig-Holstein, in der Badewanne des Genfer Hotels Beau-Rivage am 10. Oktober 1987, war das Werk dieses Geheimdienstes, wie der abgesprungene Mossadmann Victor Ostrovsky bekennt.32 Wir können die Echtheit der Internet-Meldung nicht bestätigen. Diese aber ohne Prüfung als Lüge wegzuwischen, ist wohl auch nicht der richtige Weg. Es sei dem Leser selbst überlassen, sich seine eigene Meinung zu machen.

Eines ist für alle erkennbar: Die US-Streitmacht ist in einen Krieg eingebunden der sich explosiv ausweiten könnte, und schon nützt Israel diese Situation aus, entgegen dem ausdrücklichen Votum der USA – «kein Krieg gegen die Palästinenser»: Seit dem 11. September eskaliert der jüdisch-palästinensische Konflikt zusehends. Am 20./21. Oktober dringen israelische Panzer in sieben palästinensische Städte ein und besetzen diese teilweise. Mehr als ein Dutzend Palästinenser sind getötet worden und über 200 verletzt. Israel deutet eine Ausweitung der Offensive an und will über eine Kriegserklärung und Ausweisung Arafats ins Exil nachdenken.33 Die Ereignisse entwickeln sich fast auf den Punkt genau, wie am 12. Juli von Morris Amitay (siehe oben) angekündigt.

 

Das Ende des Amerikanischen Empire

Fazit unserer Analyse: Es wäre sehr verwunderlich, wenn Theomanie und extremer Terrorismus nur in der islamischen Welt möglich wären, andere monotheistische Religionen davon aber verschont blieben.

Präsident George W. Bush blieb unter dem Druck der abgewählten Minister und hohen Beamten, die immer noch alle Medien auf ihrer Seite haben, keine andere Möglichkeit, als diesen Krieg «für eine unendliche Gerechtigkeit» zu führen oder – von seinem Amt zurückzutreten. Als «Lohn» für seinen Krieg winken ihm und seiner internationalistisch, freimaurerischen WASP-Elite möglicherweise Anteile an riesigen Ölvorkommen in jener Region.

Eines steht fest: Am 11. September 2001 wurde der Untergang des Amerikanischen Imperiums eingeläutet – unwiderruflich! Und zwar ganz unabhängig davon, ob für die Anschläge der muslimisch-fundamentalistische Terrorismus, der jüdisch-fundamentalistische Terrorismus oder der US-evangelisch-fundamentalistische bzw. der nordamerikanisch-zionistische Terrorismus verantwortlich ist. Die menschenverachtende Monstrosität der Anschläge lassen keine andere Prognose stellen. So, wie wir schon den Zusammenbruch der Sowjetunion erlebt haben, werden auch die Vereinigten Staaten von Amerika ihr Ende finden. Danach, – wirklich erst danach – wird ein neues, und dann endlich freies und besseres Europa der Vaterländer entstehen.


Fussnoten

1 ZDF 16.9., 0.50 Uhr;

2 «WoZ» 20.9.01, S. 10;

3 «Spiegel» 1.10.01, S. 34;

4 n-tv 7.10., 19.00 Uhr;

5 WoZ»-Online in: «Die USA fanden ihren Gegner» 11.10.01;

6 John R. MacArthur, «Die Schlacht der Lügen», dtv 1993;

7 Ramsey Clark, «Wüstensturm», Lamuv 1993;

8 ebd. S. 247;

9 ZDF 11.9., 22.00 Uhr;

10 «Rivarol» 21.9.01;

11 ZDF ebd.;

12 n-tv 17.9., 23.15 Uhr;

13 «Spiegel» 1.10.01, S. 174;

14 ZDF ebd.;

15 ARD 20.9., 24.00 Uhr;

16 «TA-Magazin» Nr. 39, S. 12;

17 «USA-Bericht» Aug. 2001, S. 7;

18 «Spiegel» 1.10.01, S. 178;

19 ebd., 8.10.01, S. 6;

20 SF1 9.10., 10.45 Uhr;

21 «Spiegel» 8.10.01, S. 132;

22 ebd., 1.10.01, S. 42;

23 ebd., S. 40;

24 ebd., S. 42;

25 ebd., S. 170;

26 ebd., S. 175;

27 «USA-Bericht» Feb. 2001, S. 5;

28 «The Boston Phoenix» 26.1.01, Erstdruck im «New York Observer», ins Deutsche übersetzt;

29 «The Guardian» 27.6.2001;

30 USA-Bericht, Aug. 2001, S. 7;

31 Victor Ostrovsky, «Geheimakte Mossad», Goldmann Verlag, S. 291;

32 ebd., S. 284ff;

33 «Basler Zeitung» 22.10.01, S. 5.