Bush droht mit Atombomben

«Bush hat als Gouverneuer von Texas 100 Todesurteile gegen Schuldige und Unschuldig unterzeichnet und seit März droht er aus dem Pentagon mit dem Einsatz von Atombomben für den Fall überraschender militärischer Entwicklungen. Eine solche nukleare Option stellt er sich vor gegen Länder wie China, Nordkorea, Irak, Libyen, Iran u.a., die als Al Qaida-Gastgeber in Frage kommen, eine Achse des Bösen bilden und damit unter die Schurkenstaaten zu zählen sind. Alle Bemühungen vereinzelter Völker um atomare Abrüstung sind damit im Eimer und als einziger Schurkenstaat der Erde erweist sich nachweisbar USrael.» (Dr. Max Wahl, Notizen Nr. 37).

Der «Schulterschluss im Kampf gegen Terroristen» mit den USA (NZZ 13.6.02) gibt zu denken. Geplant sind der Austausch von Mitarbeitern, nachrichtendienstlicher Austausch sowie US-Beamte auf Schweizerboden! Eine Zusammenarbeit solcherart mit einem Staat, der allen anderen mit Atombomben droht (Bush: «wer nicht für uns ist, ist gegen uns»), ist bedenklich. Der Tages Anzeiger nennt dies eine «Heikle Kooperation im ‹Krieg› gegen den Terror». Das Lob von US-Justizminister John Ashcroft: «Amerika und die Welt sind sicherer geworden, dank der Kooperation mit der Schweizer Regierung» sei «unglaubwürdig». «Der Rechtshilfeweg, der staatsvertraglich und gesetzlich geregelt ist und den Persönlichkeitsschutz garantiert, scheint allerdings bei den Amerikanern weniger beliebt zu sein. […] Dies nährt die Befürchtung, dass die USA schweizerische Informationen auf informellem Weg erhalten und dabei die gesetzlichen Sicherungen umgehen wollen», so der TA vom 13.6.02.