Eisernes Schweigen

Schweizer Medien und Parlamentarier verheimlichen Strafanzeige wegen Verfassungsbruch

«Das Recht auf Information, auf freie Meinungsäusserung und auf Kritik ist ein grundlegendes Menschenrecht. Vom Recht der Öffentlichkeit auf Kenntnis der Tatsachen und Meinungen leiten sich die Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten ab», heisst es in der Präambel des Presserates des Schweizer Verbandes der Journalistinnen und Journalisten (revidierte Fassung vom 16.9.1994).

Diese Journalisten scheren sich in Wirklichkeit keinen Deut um ihre Pflichten, sondern boykottieren hemmungslos unser verfassungsmässiges Recht auf Information, sobald diese ihrem politischen Ziel und Eigennutz abträglich ist. Das Journalistengeschnatter gegen Exbotschafter Carlo Jagmetti und Thomas Borer, die ihretwegen zurücktreten mussten, oder die synchronisierte Medienhetze gegen Tierschützer Erwin Kessler, Gegner des atavistischen Schächtrituals, beweisen ihre Unehrlichkeit. Aber auch jene Zeitungen, die zum wiederholten Verfassungsbruch wie zur fortschreitenden Meinungsunterdrückung und Repressalien gegen Dissidenten schweigen, sind unehrliche Heuchler und machen sich mitschuldig. Die nachfolgende Strafanzeige bzw. Nichtigkeitsbeschwerde von Andres J. W. Studer wird von allen unter dem Deckel gehalten; sie ging an NZZ, Weltwoche, Schweizerzeit wie auch an die Agenturen Reuters, DPA und AP. Warum die NZZ schweigt, ist inzwischen klar. Sie steckt mitten im übelriechenden Morast: Chefredakteur Dr. Hugo Bütler war 1997 Teilnehmer an der geheimen Volksverrätersitzung der Bilderberger. Hinter dem Schweigen vieler anderer Journalisten verbirgt sich deren Zugehörigkeit zur Freimaurerei.

Einschreiben
Schweiz. Bundesversammlung
Parlamentsgebäude
3003 Bern

Sehr geehrte Damen und Herren Parlamentarier,

in Ergänzung meiner Verfassungsklage bzw. Nichtigkeitsbeschwerde gegen die Volksabstimmung vom 3.3.2002 sowie meine Strafanzeige wegen Verfassungsbruch erhalten Sie anbei eine

2. Nachreichung

betreffend Tatsachen, die mir grösstenteils erst kürzlich bekannt geworden sind. Die dieser Nachreichung zugrunde liegende Quelle Die geheime Weltmacht von Conrad C. Stein sowie die im Anhang seines Werks aufgeführten 183 Literaturquellen sind

der unwiderlegliche und lückenlose Beweis, dass der Beitritt zur UNO ganz klar verfassungswidrig ist,

weil diese eine Organisation ist, deren erklärte Zielsetzung die Abschaffung der Nationalstaaten und Einsetzung einer Weltregierung ist, was gegen die Souveränitätserklärung der Schweizer Bundesverfassung (neu wie alt!) verstösst. Als Beweis diene der frühere Aussenminister und NATO-Botschafter der USA, Harlan Cleveland, der auch Mitglied des CFR war, mit seinem Buch The Third Try at World Order: U.S. Policy for an Interdependend World (Der dritte Versuch einer Weltordnung: US-Politik für eine gegenseitig abhängige Welt), in welchem er die Einsetzung einer Weltregierung mittels der UNO bestätigt. Zitat:

«… dass der erste Versuch der Errichtung einer ‹Weltordnung› dadurch fehlschlug, dass die USA nicht Mitglied des Völkerbundes wurden, und dass der zweite Fehlschlag dadurch verursacht wurde, dass die Vereinten Nationen nicht genügend Zuständigkeiten und Macht erhalten hätten, um Weltgesetze einzuführen und durchzusetzen. Nunmehr, so Cleveland, würde der dritte Versuch unternommen, schrittweise die Weltregierung zu erreichen, indem die UNO sich verschiedener globaler ‹Krisen› annehme, z.B. mit dem Hinweis auf ‹die globale Umwelt›, ‹Nahrungsreserven›, ‹Energieversorgung›, ‹Geburtenraten› und ‹Waffenexporte›.» (Stein, S. 222)

Weitere Beweise für die Errichtung einer Weltregierung durch die UNO sind in beiliegendem Artikel «Strafanzeige gegen fehlbare Bundesräte und Parlamentarier» Nr. 2/2002], herausgegeben vom Presseclub Schweiz, Basel, zusammengefasst, der hiermit integrierender Bestandteil meiner Abstimmungsanfechtung und Strafklage ist. Zudem verweise ich auf die im Anhang des Buchs angegebenen 183 Literaturangaben bzw. auf die darin genannten Protokolle und Schriften des CFR sowie anderer US-Regierungsstellen und Organisationen.

Die Strafanzeige betreffend verweise ich überdies auf den während der Meinungsbildung zum UNO-Beitritt wiederholten und somit mehrfachen Verfassungsbruch durch Verletzung von Artikel 16 der Bundesverfassung (vgl. «So nicht, meine Damen und Herren!» in , Sonderausgabe Februar 2002 zur eidg. Volksabstimmung vom 3. März 2002).

In Verteidigung der Schweizer Bürgerrechte, die durch den vorgesehenen UNO-Beitritt schwerwiegend und unwiederbringlich gefährdet sind, und zufolge der krassen Missachtung der Informationsfreiheit und damit der freien Meinungsbildung, fordere ich eine gründliche Untersuchung und erwarte eine öffentliche und namentliche Stellungnahme.

Mit freundlichen Grüssen
gez.: Andres J. W. Studer, 29. April 2002