Dissidentenverfolgung

«Offenkundig bewiesen» ist eine offenkundige Übertreibung, denn eine schon 1947 von den Basler Nachrichten geforderte wissenschaftliche Untersuchung der Tatorte und Mordwaffen des Holocausts wurde bis heute verhindert und jede öffentlich-kontroverse Diskussion, mit Ausnahme während des sogenannten Zündel-Prozesses 1984 in Toronto, verhindert. In der Aufsehen erregenden kanadischen Gerichtsverhandlung konnten wissenschaftlich ausgebildete Experten wie Ingenieure, Chemiker, Luftbildauswerter, Historiker sowie der Friedhofdirektor des grössten kanadischen Krematoriums auf Fragen des Staatsanwaltes und der Richter antworten, ihr Fachwissen vortragen und, wie es in einem Rechtsstaat üblich ist, auch Zeugen der Klägerseite befragen. (In der Schweiz, die sich gerne als Rechtsstaat rühmt, wird dies verunmöglicht und die zur wahrheitsgemässen Berichterstattung verpflichteten Sachverständigen mit einer Strafklage bedroht, wie 1996 anlässlich des Prozesses gegen Jürgen Graf und Gerhard Förster in Baden). Der mehrere Monate dauernde Prozess gegen Zündel ist im Buch von Robert Lenski «Der Holocaust vor Gericht» auf 750 Seiten vollständig festgehalten. Was die Öffentlichkeit unter Beweis versteht, gibt es in diesem Buch nicht. Falls der Autor die Beweise weggelassen hätte, müsste dies durch eine störende oder lückenhafte Chronologie des Prozessgeschehens auffallen. Auch kann die Richtigkeit des Buches unschwer mit den Prozessakten verglichen werden. Es sind aber keine Beschwerden wegen Auslassungen bekannt geworden. Die «Offenkundigkeit» durch Beweise vom Hörensagen kann materielle Beweise aber nicht ersetzen.

Zündel musste schliesslich, nicht weil das Gericht ihm Recht gab, sondern wegen Ungültigkeit des Strafartikels aufgrund dessen er angeklagt war, freigesprochen werden. Doch obwohl ihm das Gericht keine Falschaussage nachweisen konnte, wird er bis heute von der zionistischen «Holocaust-Industrie» (Norman Finkelstein) verfolgt und an Leib und Seele gequält. Offenbar können diese Leute nicht nur Banken, Versicherungen und Staaten erpressen, sondern üben auch einen unheilvollen Einfluss auf unsere Justiz aus, wo jeder Richter um den Verlust seines Broterwerbs bangen muss, wenn er den mächtigen Herren nicht zu Dienste steht. Dass es überhaupt soweit gekommen ist, haben primär die Medien verschuldet, welche seit Jahrzehnten jede kontroverse Berichterstattung verhindert haben.

«Sie erklären demokratisch gewählt worden zu sein» ?!

Die Beschwerde des 83jährigen Gaston Amaudruz an das Schweizer Bundesgericht wurde abgelehnt und er muss ein zweitesmal für drei Monate ins Gefängnis, weil er sich weigert an die Gaskammern des Dritten Reiches zu glauben. Ein Novum der Schweizer Justiz, das an die Schauprozesse in Diktaturstaaten erinnert, ist, dass der Beschuldigte nie von einem Richter angehört worden ist. Das ist Willkür des Richters durch «Verweigerung des rechtlichen Gehörs» und verstösst klar gegen Art. 6 der «Konvention zum Schutze der Menschenrechte» beim Europäischen Gerichtshof in Strassburg: «Jedermann hat Anspruch darauf, dass seine Sache in billiger Weise öffentlich gehört wird, und zwar von einem unabhängigen und unparteiischen, auf Gesetz beruhenden Gericht, das über die Stichhaltigkeit der gegen ihn erhobenen strafrechtlichen Anklage zu entscheiden hat.» Auf ebenso rechtsstaatswidrige Weise ist der französische Historiker Dr. Robert Faurisson, ohne dass man ihn angehört hatte, von demselben freiburgischen Gericht verurteilt worden. Strafnormen wie der Antirassismusparagraph, die eine Meinung vorschreiben oder verbieten, sind null und nichtig, weil klar verfassungswidrig. Wer sie trotzdem anwendet ist weder ein Staatsanwalt noch ein Richter, sondern ein Verbrecher.