Der Antisemitismus-Schwindel

Generalsekretär Annan hat die 191 Mitgliedstaaten der UNO aufgefordert, gegen ein «alarmierendes Wiederaufleben» des Antisemitismus einzuschreiten. Jüdische Gruppen hätten in jüngster Zeit die meisten antisemitischen Akte seit dem Zweiten Weltkrieg gemeldet. Annan forderte die UNO-Vollversammlung auf, in einer Resolution alle antisemitischen Taten zu verurteilen (NZZ 23. 6.04). Die ruchlose Erpressung der Schweiz ist noch in bester Erinnerung. Warum forderte Annan nicht dazu auf, die Erpresser ebenso zu verurteilen? Schliesslich war die Verleumdung der Schweiz ein klarer Fall von Volksverhetzung. Hier müsste die «Charta der Vereinten Nationen» wegen Verstosses gegen das Völkerrecht Anwendung finden. Ist Annan auf beiden Augen blind? Oder fürchtet er sich vor den Oberjuden? «Eine Untersuchung der Universität Tel Aviv vom April 1997 berichtete von einem unverkennbaren Anwachsen des Antisemitismus in der Schweiz. Doch diese unheilvolle Entwicklung könnte unmöglich damit in Verbindung gebracht werden, dass die Holocaust-Industrie die Schweiz abkassiert hat. ‹Der Antisemitismus wird nicht von Juden gemacht›, schniefte Bronfman. ‹Es sind die Antisemiten, die für den Antisemitismus verantwortlich sind.›» (zitiert nach Finkelstein). Hinzu kommt die gnadenlose Impertinenz mit der ignoriert wird, dass Israel Palästina in Schutt und Asche legt und den Palästinensern das Lebenslicht ausbläst. Auch ist es längst kein Geheimnis mehr, dass der Krieg gegen den Irak in der tonangebenden Schicht derselben Leute ausgebrütet wurde, die sich über Antisemitismus beklagen. Zu Recht wurde Zionismus von der UNO als Rassismus verurteilt, bis der entsprechende Artikel auf zionistischen Druck hin gestrichen wurde.

Bei Annans Forderung geht es um einen weltweiten und grossangelegten Betrug mit dem Wort «Antisemitismus». Es wird der Welt nicht etwa nur eine kleine Mogelpackung untergejubelt, sondern eine ganze Industrie steckt dahinter! Eine organisierte Clique spekuliert auf die Trägheit und auf die Harmlosigkeit der Betrogenen, weil diese nicht in der Lage sind, die Durchtriebenheit zu durchschauen. So machen die Erfinder dieses Schwindels ein Riesengeschäft! Die «Holocaust-Industrie», wie sie Norman G. Finkelstein in seinem gleichnamigen Buch nennt, ist nur ein Teil davon. Der Antisemitismus-Feldzug ist ein raffinierter Weg, mit Hilfe der Verleumdung alle Menschen, die zionistischen Interessen im Wege stehen, in Verruf zu bringen. Es geht bei allen Aktionen immer nur um Geld und Macht! Dabei schrecken sie auch nicht davor zurück, «antisemitische» Taten vorzutäuschen oder selbst auszuführen. So betrachtet, erscheint der kürzliche Überfall in einem Pariser Vorortzug, bei dem eine 23jährige Frau und ihr Kind von vier Nordafrikanern und zwei Schwarzen mit Messern bedroht und die Mutter beraubt worden sein soll, als fragwürdig. Sie hätten ihr die Kleider aufgeschnitten und sie als «dreckige Jüdin» beschimpft. Von den 20 Personen, die im Zugwaggon mitfuhren, habe sich niemand gerührt und trotz zahlreicher Appelle der Polizei habe sich niemand gemeldet. «Der Fernsehsender LCI äusserte Zweifel an der Glaubwürdigkeit der überfallenen Frau». Gemäss Informationen aus Polizeikreisen soll sie in der Vergangenheit «bereits sechs Anzeigen wegen tätlicher Angriffe erhoben haben» (Basler Zeitung 13.7.04).