Volksabstimmung 25. Sept. 2005

Ost-Personenfreizügigkeit

Nur ein Nein zur Ost-Personenfreizügigkeit rettet unser Land vor dem ansonst unausweichlichen Abbau der Einkommen, dem Eingehen der kleinen und mittleren Betriebe und der Aushöhlung unserer Sozialwerke. Qualifizierte Ausbildung breiter Bevölkerungsschichten und ein fast allen ermöglichter Wohlstand, um den wir weltweit bewundert werden, würden verschwinden.

Aufgrund schlechter Erfahrungen mit einigen Tageszeitungen halten wir das Schreiben von Leserbriefen für vollkommen nutzlos. Die Mehrheit wird wohl kaum publiziert werden, denn nicht einmal unsere Grossanzeigen, die eine Menge Geld kosten, werden von allen Zeitungen angenommen. So hat die Neue Luzerner Zeitung, trotz zweimaliger Auftragsbestätigung unser Inserat nicht gebracht. Wir ersuchen daher alle Inserenten und Zeitungskäufer, die NLZ zukünftig vollkommen zu meiden. Auch die Neue Zürcher Zeitung hielt sich trotz schriftlicher Auftragsbestätigung nicht an die Vereinbarung, die Anzeige im 1. Zeitungsbund/Inland zu bringen. Die Plazierung im 1. Zeitungsbund scheint ihrer eigenen und der durch sie verbreiteten Lügenpropaganda vorbehalten zu sein. Wir raten daher unserer geschätzten Leserschaft, auch für diese Zeitung zukünftig keinen Rappen mehr auszugeben.

Besonderes hat sich das St. Galler Tagblatt einfallen lassen. Hinter dem Ladentisch haben diese Leute Fr. 8’500.– für unser Inserat einkassiert, um alsdann, noch bevor wir die Ladentür wieder hinter uns geschlossen hatten, uns bösartig in den Rücken zu fallen (näheres dazu auf S. 2). Nicht viel besser erging es uns mit der Basler Zeitung, die ihre Giftpfeile erst nach Erscheinen des Inserats abschoss. Bar jeglichen Anstands und Moral erdreistete sich ein Schreiberling Robert Bösiger, der das Gutmenschentum für sich gepachtet zu haben scheint, den zahlenden Kunden öffentlich zu beschimpfen, und zwar ohne jeden Anlass und ohne Zusammenhang mit dem publizierten Inseratentext!

Der Boykott bei der NLZ lief wie folgt ab: Telefonische Kontaktaufnahme am 19.8. mit Platzreservation für Samstag, den 27.8. Schriftliche Bestellung am 20.8. Auftragsbestätigung am 25.8. durch die Publicitas AG Luzern für die NLZ: Erscheinungsdatum 27.8., Zuschlag schwarz/weiss plus 1 Verlagsfarbe Fr. 1’770.–, total Fr. 9’826.10, Plazierung gemäss Abmachung im 1. Bund. Benachrichtigung am 26.8. durch Herr Johaim: «Die Druckvorlagen enthalten vier Farben, statt deren zwei.» Wir vereinbaren neues Druckgut anzufertigen, das am 29.8. elektronisch übermittelt und als neues Erscheinungsdatum der 3.9. festgelegt wurde. Wir zeigen uns erstaunt, dass die Basler Zeitung und das St. Galler Tagblatt mit identischen Druckvorlagen keine Probleme hatten. Benachrichtigung am 29.8. durch Herr Johaim: «Ich habe jetzt alle Details erfahren. Die BAZ und das StGTB haben das Inserat 4farbig gedruckt. Sie müssen bei diesen die Farbzuschläge in Höhe von mehreren Tausend Franken nicht bezahlen. Ich habe mir jetzt die Datei von der Publicitas Basel besorgt. Auch wir werden aus Goodwill 4farbig drucken. Sie [die Anzeige] erscheint am 3.9. Ihr heute angeliefertes Druckgut ist immer noch 4farbig und enthält zusätzlich noch eine Pantone-Farbe. Somit ist das Inserat jetzt 5farbig. Sie müssen mir keine neue Datei mehr senden. Gruss: Fredy Johaim.» Wir schrieben am selben Tag zurück: «Herr Johaim, danke für Ihre freundliche Antwort. Wir sind wirklich ratlos… Mit freundlichem Gruss.» Elektronischer Brief Johaim am 2.9.: «Sehr geehrter Herr Indlekofer. Ihre Druckvorlage ist 4farbig aufgebaut obwohl Sie nur eine Farbe bezahlen… Der Verlag akzeptiert Ihr Inserat nicht. Aufgrund des grossen negativen Echos in der BAZ und im StGTB hat der Verlagsleiter entschieden, das Inserat nur dann erscheinen zu lassen, wenn Ihr Vor- und Nachname als Urheber im Inserat abgedruckt ist. Das Inserat kann also nicht erscheinen.» Hier stellt sich die Frage, warum die NLZ sich nicht an die Urheber der negativen Berichte wendet? Die negativen Berichte über die Befürworter dieser Vorlage hielt die NLZ nicht davon ab, noch und noch ihre Lügenpropaganda zu publizieren.

Unser Einschreiben vom 2.9.: «Sehr geehrte Herren, Sie haben einen gültigen Vertrag mit dem Presseclub Schweiz abgeschlossen. Sie haben uns den Auftrag schriftlich bestätigt… Herr Johaim hat uns angewiesen, keine neue Datei mehr zu senden und «auch wir werden aus Goodwill 4farbig drucken». Bringen Sie das Inserat am 10. September, falls es am 3. September wieder nicht erscheinen sollte. Aber bringen Sie es, ansonst Sie eine Vertragsverletzung begehen, und das hätte rechtliche Folgen… Mit freundlichem Gruss.» Hinweis: Die Anzeige erschien am 3.9. wieder nicht.

Die Neue Zürcher Zeitung, mit welcher wir am 19.8. die Anzeige für den 27.8. im Zeitungsbund Politik/Inland vereinbart haben, informierte uns am Nachmittag des 25.8. über den Entscheid ihrer Inland-Redaktion, die Publikation im Inlandteil nicht zu akzeptieren, diese würde daher im 3. Bund/Wirtschaft erscheinen. Beim stolzen Preis von Fr. 8’834.– waren wir aber mit dieser schlechteren Plazierung nicht einverstanden. Weil sich die NZZ beharrlich weigerte, die schriftliche Vereinbarung einzuhalten, bestellten wir die Anzeige für den 3.9. beim Tages-Anzeiger zum zwar sehr hohen Preis von Fr. 12’500.-, dessen Auflage jedoch um 120’000 Exemplare höher ist als jene der NZZ. Und es geschah ein Wunder! Der TA konnte das angeblich 5farbige Inserat problemlos 2farbig drucken.

Die Abstimmabstinenz viel zu vieler Bürger ist aufzulösen. Wir rufen alle Abonnenten unserer Clubnachrichten und Mitglieder des Presseclubs Schweiz auf, jetzt und heute aktiv zu werden. Rufen Sie Ihrerseits alle Freunde, Bekannten und Familienangehörigen auf, ebenso zu handeln. Bestellen Sie heute noch 50 oder 100 Exemplare dieser und werfen Sie diese in die nächsten Briefkästen von Schweizerbürgern. Bitte, lassen Sie uns jetzt nicht im Stich! Diesmal nicht! Die Abstimmung läuft bis am 25. September.