Befreier oder Kriegsverbrecher?

Noch vor dem Ende des Ersten Weltkriegs erfolgte 1917 die Gründung des jüdischen Staates auf dem Gebiet Palästinas durch die sogenannte Balfour-Deklaration. Bemerkenswert ist, dass das Vorhaben von rein englischen «Zionisten» ausging, zu denen auch Lloyd George und Walter Lord Rothschild, ein Repräsentant der Vereinigung englischer Zionisten, gehörte.1 In Palästina lebten zu jener Zeit 85 % arabische Palästinenser, aber weniger als ein Prozent Juden. 1921 trennte das britische Kolonialamt Kuwait von der irakischen Provinz Basra ab, womit der Irak seinen lebenswichtigen Zugang zum Persischen Golf verlor. Diese zwei Vorkommnisse zählen mit zu den wichtigsten Ereignissen, die die Neue Weltordnung vorbereiteten.

Das Erste Deutsche Fernsehen (ARD) berichtete am 21.10.2005 von den Verbrechen des Iraks vor dem ersten Golfkrieg 1991. Dabei fiel der Satz: «Fünftausend Iraner wurden getötet, ein Kriegsverbrechen!» Wer sich anhand von zuverlässigen Quellen orientiert, weiss, dass der Irak im Krieg gegen den Iran von den Vereinigten Staaten unterstützt wurde. 1982 strichen die USA den Irak von der Liste der terroristischen Staaten und 1984 nahmen sie sogar volle diplomatische Beziehungen zum Irak auf und gewährten weitere Hilfen im Krieg gegen den Iran.

Wurden die USA damit nicht zu Mitbeteiligten an Kriegsverbrechen? Über diese Frage bleibt es beim ARD stumm. Das Wort Kriegsverbrechen lässt jedoch Erinnerungen an 1945 aufleben. Haben die Leute beim ARD nie davon gehört, dass 1945 der grösste Völkermord überhaupt stattfand? Oder welche Erklärung gibt es dafür, dass die gesamteuropäische Presse und Television in Anbetracht jener Greuel stumm bleiben? Tatsache ist: Die US-geführte Allianz ermordete 13 Mio. deutsche Zivilisten und Gefangene, ohne die Frauen, Kinder und Greise mitzuzählen, die Opfer des Bombenterrors gegen deutsche Städte wurden, und auf eine Million beziffert werden. Es geht um die 13 Mio. nach Kriegsende ermordeten Gefangenen und Zivilpersonen.

Als der Schreibende im Jahr 1993 der Basler Zeitung von dem 1989 von James Bacque erstmals herausgekommenen Buch «Der geplante Tod» berichtete und auch Bilder der Todeslager beilegte, reagierte die Redaktion nicht, auf eine Nachfrage ging keine Antwort ein. Offensichtlich ist der Massenmord an Deutschen kein Thema für dieses Blatt, welches sonst bei jeder sich bietenden Gelegenheit den Zweiten Weltkrieg beackert, dabei den Pflug immer und immer wieder durch dieselbe Furche ziehend. Doch die von Blindheit Geschlagenen werden seit einiger Zeit durch den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Irak und seinen verheerenden Auswirkungen von der Wirklichkeit eingeholt.

Mitte Oktober 2005 begann der Prozess gegen Saddam Hussein. Mit diesem versuchen die USA jetzt die Kriegsverdrossenheit in ihrem eigenen Land zu bremsen und die weltweite Kriegsopposition zu schwächen. Prozessberichte und Zeugenaussagen, selbst wenn vor laufender Kamera Skelette ausgegraben werden, sind daher mit grösster Vorsicht aufzunehmen. Wie wissen wir denn zuverlässig, ob die gezeigten Opfer tatsächlich Saddam Hussein zu verantworten hat? Ankläger und Richter sind von der Bush-Administration eingesetzte Vasallen, eine faire Rechtsprechung daher nicht zu erwarten. Schon in der ersten Woche wurde ein Verteidiger ermordet!

Washingtons Sorge um die Menschen im Irak war nie mehr als eine Propagandalüge. Die USA haben unter Saddam Gegner zu Rebellion aufgewiegelt und militärische Hilfe versprochen. Anschliessend liessen sie die Aufständischen im Stich. Die noch viel brutaler und mit mehr Gewalt gegen Kurden vorgehende Türkei liess die amerikanischen Neokons, die den Krieg angezettelt haben, vollkommen gleichgültig. Der Irak sollte geschwächt, die Türkei und Saudi-Arabien gestärkt werden, weil ihre Regimes für die Vormachtstellung der USA am Golf wichtig sind. Die gescheiterten Schiiten- und Kurdenaufstände wurden alsdann für eigene Zwecke missbraucht, um den Irak zu destabilisieren.2

Die Katyn-Lüge liefert ein gutes Beispiel dafür, wie die Welt betrogen wird. 1943 entdeckten deutsche Truppen, auf Hinweise der Bevölkerung, in den Wäldern von Katyn, einem Dorf westlich von Slomensk3, rund 15’000 verscharrte Leichen zumeist polnischer Offiziere, darunter auch Geistliche, Rechtsanwälte, Staatsanwälte, Gutsbesitzer usw., für deren Massakrierung die Deutsche Wehrmacht beschuldigt wurde. Für Polen bedeutete der Mord eine nationale Katastrophe, wurde doch ein grosser Teil ihrer Oberschicht ausgerottet.

Eine internationale Kommission von Sachverständigen reiste an. Diese stellte einhellig und zweifelsfrei fest, dass es sich bei den Leichen um die im Frühjahr 1940 Verschwundenen handelte, die zuvor in drei russischen Lagern festgehalten worden waren. Die Russen bestritten dies, wie es dann auch der russische Ankläger vor dem Nürnberger Militärtribunal in schärfsten Worten wiederholte. 1947 wurden in Leningrad vier deutsche Offiziere zum Tode verurteilt und hingerichtet, weil sie am Massenmord von Katyn für verantwortlich und schuldig befunden worden waren.

Briten und Amerikaner wussten, dass es sich um eine Lüge handelte. Um ihre Allianz mit den Sowjets nicht zu belasten, unterdrückten sie die Wahrheit. Stalin und die Grosskriegsverbrecher Churchill und Roosevelt, blieben ungeschoren.

Im April 1990 übergab Michail Gorbatschow dem damaligen polnischen Präsident Wojciech Jaruzelski zwei bis dahin geheime Kassetten, welche die Schuld der Sowjets beweisen.

Viele Menschen in Deutschland riskieren Strafprozesse, um der Wahrheit zum Durchbruch zu verhelfen und Staatsanwälte wie Richter vom Missbrauch der Offenkundigkeit abzubringen. Schon zeigt sich Wirkung. Die Hände einiger Staatsanwälte und Richter zittern sichtbar, wenn sie aus den Akten vorlesen. Der bekannte österreichische, in Spanien lebende Publizist Gerd Honsik schreibt, wobei er sich auf die Recherchen von Prof. Dr. App (USA) und James Bacque (Kanada) beruft:

«Ein Kriegsziel der US-geführten Allianz gegen Deutschland im Zweiten Weltkrieg war die Verminderung der deutschen Bevölkerungszahl durch Völkermord um zwanzig Millionen Menschen. Daraus folgt, dass dies der grösste Völkermordplan der Weltgeschichte darstellt. Tatsächlich vollstreckt wurde dieser einmaligste Genozid aller Zeiten an mehr als 13 Millionen Deutschen 1945, nach der Kapitulation.» (Phoenix 3/2005)4

Honsik fordert die Einsetzung einer aus Geschichtslehrern der regulären Universitäten bestehenden Untersuchungskommission, und Beauftragung derselben mit der Untersuchung des geplanten und nach dem alliierten Sieg tatsächlich an rund 13 Millionen Deutschen vollstreckten Völkermordes. Desgleichen appellierte er an den Deutschen Bundespräsidenten, den Abzug der US-Truppen aus Deutschland, Europa und allen Staaten der Welt zu fordern.

«Nach der Wiedervereinigung Mitteldeutschlands mit Westdeutschland halbierte sich die Geburtenzahl in den sogenannten «neuen Bundesländern» binnen 9 Monaten. Das Kriegsziel der USA, nämlich die permanente Verringerung der Deutschen Bevölkerung, um Platz für die rassistisch motivierte Einwanderung zu schaffen, dürfte die Familienpolitik im Deutschland der Nachkriegszeit bestimmt haben», schreibt Honsik.

Dasselbe Kriegsziel bestimmt seit den 60er Jahren die Schweizer Familien- und Einwanderungspolitik. Ein untrüglicher Beweis gleichartiger Zielsetzungen liefert die Erpressung durch den Jüdischen Weltkongress, obwohl die Schweiz nicht am Krieg beteiligt war. Die Erpressung war «von Anfang bis Ende ein grotesker Skandal» (Norman G. Finkelstein).5

Noch ein Beweis ist das Antirassismusgesetz, das Kritik an der Einwanderung wirksam verhindert. Bis auf Italien und England wurden ähnliche Gesetze in allen europ. Ländern fast gleichzeitig legalisiert. Die unter Androhung von Strafe erzwungene Multikultur ist ein Instrument des US-Dollarimperialismus unter dem Deckmantel vorgetäuschten Humanismus und Völkerverständigung.


Fussnoten

1 F. William Engdahl, «Mit der Ölwaffe zur Weltmacht», Steinherz, Wiesbaden 2003.

2 Ramsey Clark, «Wüstensturm – US-Kriegsverbrechen am Golf», Lamuv, Göttingen 1993.

3 In Russland, zwischen Minsk und Moskau.

4 Phoenix, Postfach 17, A-6922 Wolfurt.

5 Norman G. Finkelstein, «Die Holocaust-Industrie», Piper, München 2001, S. 180.