Wenn sie nicht gestoppt werden, hängen sie alle!

Wegen des geplanten Verkaufs irakischen Rohöls für Euro, statt für immer wertlosere US-Dollar, haben die amerikanischen Kriegsfürsten mit dem die Öffentlichkeit irreführenden, sich als Lüge herausgestellten Vorwand von Saddams Massenvernichtungswaffen, 2003 den Irak überfallen. Als der zum zweiten Mal überfallene Irak besetzt war, haben die USA eine Vasallenregierung eingesetzt und mit ihrer Hilfe die wichtigsten Zeugen, die im Krieg noch nicht umgekommen waren und die Wahrheit hätten an den Tag bringen können, beseitigt. Ex-Staatsführer Saddam Hussein (69) und knapp zwei Wochen später Saddams Halbbruder, Ex-Geheimdienstchef Basran Ibrahim al-Tikriti, und der ehemalige Vorsitzende des Revolutionstribunals, Richter Awad al-Bandar, wurden gehängt. Diesen vorerst letzten Akt des Terrors vollzogen Amerikas Kriegsfürsten mit der heuchlerischen Ausrede, sie hätten die Angeklagten aus US-Gewahrsam den irakischen Behörden übergeben. Doch diese sind eine Vasallenregierung, welche US-imperialistische Weisungen zu befolgen haben. Alle drei waren wegen «Verbrechen gegen die Menschlichkeit» wegen des Massakers an 148 Schiiten im Dorf Dudschil Anfang der 80er Jahre zum Tode verurteilt worden.

Welche Strafe erwartet Bush für Zehntausende von Ermordeten in Afghanistan und Irak? Sollte sich bestätigen, was immer wahrscheinlicher wird, dass die Bush-Clique die Anschläge vom 11. September 2001, bei welcher im World Trade Center 2’617 Menschen umkamen (The New York Times 19. April 2002), selbst inszeniert hat, dann werden sich Bush und seine Kriegsfürsten vor einem internationalen Kriegsverbrechertribunal zu verantworten haben. Allein schon die jahrelange Haft und die Misshandlung in Guantánamo der dorthin Verschleppten – auch Jugendliche, teilweise fast noch Kinder –, wären Grund genug.

Alles wie gehabt: Schon die 13 Prozesse vor dem Internationalen Militärtribunal in Nürnberg 1945 – 1950 wurden wegen Verbrechen gegen den Frieden (Angriffskrieg) und Verbrechen gegen die Menschlichkeit sowie der Verfolgung und Tötung von Juden (die nicht untersucht werden darf), geführt. Wie neulich im Irak, wurden auch die Führer des Deutschen Reiches gehängt. Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel wurde 1946 am Strang erdrosselt! (Basran al-Tikriti wurde beim Hängen der Kopf abgerissen!) Reichsmarschall Hermann Göring nahm sich in seiner Gefängniszelle das Leben, womit er das Zustandekommen der kabbalistischen Glückszahl 13 vereitelte. Erst im August 1987 konnte die «Glückszahl» vervollständigt werden:

Hitlers Stellvertreter Rudolf Hess wurde vom Nürnberger Tribunal wegen angeblicher Führung eines Angriffskrieges von den Siegern zu lebenslanger Haft verurteilt.

«Trotz seines hohen Alters war Hess immer noch ein Mann, dessen Wissen um die Ereignisse des Jahres 1941 eine unglaubliche Gefahr darstellte, nicht nur für das Ansehen der britischen Regierung sondern auch für die europäische Nachkriegsordnung. Seine Enthüllungen hätten nicht nur in Deutschland grosse Empörung und Unruhe hervorgerufen, sondern in ganz Europa ein ungeheures Misstrauen gegenüber der britischen Regierung mit politischen Rückwirkungen, die weit ins 21. Jahrhundert hineinreichen würden. Hess’ Kenntnisse waren ein Geheimnis, das am besten in der Vergangenheit aufgehoben war.» (Martin Allen, «Churchills Friedensfalle», S. 374)1

Zur Vervollständigung der kabbalistischen 13 wurde Rudolf Hess im 93. Lebensjahr im Spandauer Gefängnis, kurz vor seiner Entlassung nach 40 Jahren Einzelhaft, ermordet.

US-Historiker David L. Hoggan schrieb in «Der erzwungene Krieg»:1

«Völlige Klarheit über die Ursachen des 2. Weltkrieges kann nur erreicht werden, wenn man klar erkannt hat, dass die britische Aussenpolitik unter Lord Halifax von Oktober 1938 bis September 1939 ebenso vollständig wie energisch auf das ernsthafte und schliesslich erfolgreiche Bemühen gerichtet war, Deutschland in einen grösseren europäischen Krieg zu verwickeln.»

Die Medien Deutschlands, ja ganz Europas, sind verbissen bemüht, der Bevölkerung ein falsches Geschichtsbild zu vermitteln. Der deutsche Rechtsanwalt Horst Mahler spricht daher vom «Zeitalter der Herrschaft der Lüge». Die tonangebenden Kräfte Britanniens und deren Verbündete in den USA – die damaligen und heutigen Kriegs- und Geldfürsten – empfanden das Deutsche Reich nach 1880 als wirtschaftliche Konkurrenz. Mit den Nationalsozialisten an der Macht schien ihnen die Gefahr nur noch grösser geworden zu sein, denn das Reich machte sich mit einem erstaunlich funktionierenden Aussenhandelssystem durch Verrechnung des Warenaustausches von der Kreditaufnahme unabhängig, für die Hochfinanz gab es kein arbeitsloses Geld durch Zins- und Zinseszinseinkünfte mehr zu verdienen. Für die internationalen Banken bestand höchste Gefahr, dass wenn das Verrechnungssystem von anderen Ländern übernommen würde, sie ihre Macht und ihren ins Uferlose sich vermehrenden Reichtum verlören. Daher musste das Deutsche Reich vernichtet werden.

Robert Vansittart, Ständiger Berater des Foreign Office, schrieb im September 1940 in einem Brief an seinen Aussenminister Halifax:

«Der Feind ist das Deutsche Reich und nicht etwa der Nazismus, und diejenigen, die das bislang noch nicht begriffen haben, haben überhaupt nichts begriffen…» (Martin Allen, ebd.).

Die Feinde Deutschlands haben 52 Friedensinitiativen der deutschen Reichsregierung abgewiesen und dem Führerstellvertreter Hess vorgetäuscht, er hätte Kontakt mit einer deutschfreundlichen Parlamentariergruppe, so dass er sich in einem riskanten Geheimflug nach England wagte. Heute haben jene, die bei jeder sich bietenden Gelegenheit überzeugte Nationalisten als Neonazi beschimpfen, immer noch nicht begriffen (oder geben sich unwissend), dass es nicht das Ziel war, den Nationalsozialismus zu bekämpfen, sondern das Deutsche Reich als Volksstaat zu zerstören. Und das geht nur, wenn das Staatsvolk durch Masseneinwanderung durchmischt wird. Die Überschwemmung Deutschlands, ja ganz Europas, mit muslimischen Völkerscharen geschieht nicht zufällig, sondern ist planmässige Strategie der global agierenden Kriegs- und Geldfürsten. (Mehr in dieser Ausgabe unter «Nürnberger Tribunal zur Absicherung der Geschichtslügen».)

Die Beschwörung der «islamischen Gefahr» in den rechten Blättern wird so lange vollkommen wirkungslos bleiben, als nicht die Hintergründe ans Licht kommen und ihre Verursacher an den Pranger gestellt werden. F. D. Roosevelt und Stalin hatten die Auflösung des deutschen Volkes klar geplant, das ist dokumentiert.

Heute sitzen George W. Bush und Vladimir Putin in den Ämtern Roosevelts und Stalins, und wir haben die Europäische Union. Doch in dieser haben die Bürger keine Mitsprache und über deren Beschlüsse finden keine Abstimmungen statt. Anders als mit Stalin haben George Bush & Co. mit Vladimir Putin Ärger, denn dieser ist, wie schon Adolf Hitler, nicht gewillt, sich den US-Raubkapitalisten zu unterwerfen. Geschützt durch seine eigenen Atomwaffen ist Russland durch die USA auch nicht erpressbar und ein militärischer Angriff wie gegen das Deutsche Reich ist undenkbar. Zudem ist die russische Luftwaffe mit ihren SU-30-Kampfflugzeugen der amerikanischen hoch überlegen. Nachdem die US-Geldfürsten den Versuch machten, den Rubel mit dem Dollar eins zu eins aufeinander abzustimmen und das rohstoffreichste Land der Erde auszukaufen, kam Putin ans Ruder. Inzwischen hat er die mit der Wall Street versippten russischen Raubkapitalisten Gussinski und Beresowski aus dem Verkehr gezogen. Nach ihrer Flucht nach Israel haben diese inzwischen in England ihr Luxus-Exil aufgeschlagen. Abramowitsch, der zweitreichste Oligarch Russlands, konnte sich mit den Milliarden vom russischen Volk ergaunerten Dollar noch rechtzeitig nach England absetzen. Der Volksschädling Michail Chodorkowski kam vor Gericht. Das weinerliche Geschreibsel in der Schweizer Systempresse wegen seiner Verurteilung und Verbannung nach Sibirien offenbart, in welchem Ausmass die angeblich freie Presse international gesteuert ist.


Fussnote

1 vgl. 4-5/2004