Wer ist verantwortlich?

Fünf Bauernhöfe wurden im Oberbaselbiet innert einer Woche heimgesucht. In Rothenfluh, Ormalingen, Gelterkinden und Zeglingen schlugen die Gauner zu. Sie raubten alles, was nicht angebunden war: Bargeld, Wertsachen sowie Kameras und Handtelefone. Im Raum Sissach gab es Einbrüche in Restaurants und Klublokale.

Die Polizei appellierte an die Bauern, ja nicht selber gegen die Kriminellen vorzugehen. Und sie empfahl: Ruft die Polizei an! (Blick 27.7.07, S. 7). Um Frau und Kinder und sich selbst vor Schlimmerem zu bewahren, erwartet man offenbar von den Bauern, sie sollten den Kriminellen Wein, Speck und Brot anbieten. Wenn ausnahmsweise ein Verbrecher erwischt und von der Polizei zu hart angefasst wird oder gar zu Tode kommt, hat der Polizist mit Strafuntersuchung zu rechnen (wie wenn er schuld wäre, dass man die Schurken ins Land hineinlässt). Der Gauner aber, falls er gefasst wird, landet im Gefängnis. Doch schon ein halbes Jahr später kommt er frei und begeht die nächste Straftat. So läuft das in der Schweiz schon seit Jahrzehnten! Unnötig, Einzelfälle zu berichten.

Nach dem tragischen Tod der sechs Gebirgsrekruten am Rottalgrat (Jungfraumassiv) wird die Frage nach den Verantwortlichen gestellt (Blick, ebd. S. 7). Die Armeeführung hat offenzulegen warum es noch solche Übungen braucht, nachdem Samuel Schmid die angeblich nicht mehr zeitgemässen Gebirgstruppen aufgelöst hat.

Wie viele Schweizer wurden schon überfallen, erstochen, vergewaltigt, ausgeraubt oder brutal misshandelt, ohne dass auch nur einmal die Frage nach den Verantwortlichen für die importierte Kriminalität gestellt worden wäre. Zu Bern beim Bundesrat und im Parlament nämlich. Da sassen oder sitzen sie immer noch, die Unverantwortlichen, welche das Volk jahrzehntelang schamlos angelogen, getäuscht und massiv betrogen haben, bis die Gefängnisse des Landes aus allen Nähten platzten!