Ablasshandel

Schwindel mit CO2-Emissionszertifikaten

Bundesräte Leuenberger und Leuthard begeistert

Seit Jahren wird von der Klimaerwärmung gesprochen. Jetzt haben üble Spekulanten aus ihr eine Abzockermethode entwickelt, um ihre Kassen zu füllen. Doch zuerst mussten Schuldige gefunden werden. Und siehe da, schuldig ist jeder, der irgendwie Wärme erzeugt, bei der Kohlendioxyd (CO2) in die Umwelt abgegeben wird: Die Industrie, der Automobilist, der Koch und die Köchin am Gasherd, Eigenheimbesitzer und Wohnungsmieter, die ihre Stuben heizen. Kurzum, wir alle! Was wissen Leuenberger und Leuthard von Klimawandel und CO2? Hier zunächst, wovon sie keine Ahnung haben:

Die Klimaerwärmung erfolgt in der Hauptsache über die Sonneneinstrahlung und Rückstrahlung der infraroten Erdabstrahlung nach unten, welche beide sich an den Wassermolekülen des Wasserdampfes in der Atmosphäre streuen, reflektieren und absorbieren. Jedoch geht praktisch die gesamte Erdabstrahlung aus physikalischen Gründen der Wellenlänge wirkungslos am CO2 vorbei in das Weltall. Die Klimawirksamkeit geht daher fast vollständig vom Wasser aus, und nur geringfügig vom CO2. Die Erdatmosphäre besteht im wesentlichen aus Stickstoff (78 %) und Sauerstoff (21 %) sowie Argon (0,9 %) und Kohlendioxyd = CO2 (0,037 %) und einigen anderen Gasen. In dieser steigt die warme feuchte Luft in die Höhe, wo der Wasserdampf zu Wolken kondensiert und dabei riesige Wärmemengen abgibt. An dieser Erwärmung ist CO2 aufgrund seines geringen Anteils in der Luft (knapp 4 Zehntausendstel) und anderen Faktoren nur geringfügig beteiligt.

Allerdings ist CO2 ein biologisch unentbehrlicher Bestandteil bei der Entstehung allen pflanzlichen Lebens durch Photosynthese, bei der mit Sonnenlicht organischer Pflanzenstoff, die D-Glucose durch Kohlendioxyd-Assimilation produziert wird. Hierbei werden aus Kohlendioxyd der Luft unter Hinzunahme von Wasser und Abscheidung von Sauerstoff die aus Zucker bzw. Stärke bestehenden Pflanzenzellen gebildet. CO2 als Klimakiller zu bezeichnen, entpuppt sich somit als wissenschaftlicher Unsinn.

Der Mensch hat auf den Anteil von CO2 in der Luft und die langfristige biologische Klimaentwicklung kaum Einfluss. Verglichen mit dem natürlichen Vorkommen von CO2 in den Weltmeeren, der Atmosphäre und im Erdreich in unvorstellbarer Menge von über 40’000 Gigatonnen (1 Gigatonne = 1 Milliarde Tonnen), ist das von Menschen erzeugte CO2 nicht mehr als ein kleiner «Furz». In den Weltmeeren sind 38’000 Gigatonnen Kohlendioxyd (CO2) gelöst, in der Luft (Atmosphäre) befinden sich 750 Gigatonnen und im Humus 2’200, zusammen 40’950 Gigatonnen. Der Mensch setzt hingegen jährlich höchstens 6 Gigatonnen CO2 frei. Alles durch menschliche Tätigkeit erzeugte CO2 beträgt nur 1– 4 % des natürlich erzeugten Kohlendioxyds.

Das langfristige Klimageschehen entwickelt sich aufgrund der Sonnenaktivitäten und der sich zyklisch ändernden Intensität der Sonneneinstrahlung auf die Erde. Eiszeiten und Wärmeperioden wechseln sich schon seit Jahrmillionen ab, schon lange vor Beginn des Industriezeitalters. Jedesmal war die Sonne oder die Kontinentalverschiebung die Ursache. Das Horrorszenarium von 5° Celsius Temperaturanstieg durch CO2 in den kommenden Jahrzehnten ist völlig frei erfunden. Die seit 150 Jahren feststellbare Erwärmung der Erdatmosphäre wird durch die wachsende Aktivität der Sonne verursacht. Durch die dadurch bedingte Erwärmung der Weltmeere geben sie einen Teil des in ihnen gebundenen CO2 an die Atmosphäre ab. Der CO2-Anstieg ist also nicht der Grund der Erderwärmung, sondern die Folge davon.

Doch der kleine Furz des von Menschen erzeugten CO2 wird jetzt zum Anlass genommen, um eine für den Klimaschutz zuständige Welt-Superbehörde unter dem UN-Gremium des «Intergovernmental Panel of Climat Change» (IPCC) zu schaffen. Das IPCC ist ein Werkzeug globalistischer Finanzgruppen, welche die Klimakampagne medial steuern. Dass die Schweiz bei dieser gigantischen Abzockerei mitzieht, muss als Folge ihres politischen UNO-Beitritts gesehen werden, wovor mit 1,2 Millionen Informationsblättern erfolglos gewarnt hatte. Bundesrätin Doris Leuthard (CVP), Chefin des Wirtschaftsdepartementes, und Bundesrat Moritz Leuenberger (SP), Chef des Energiedepartements, wie ihre Titel korrekt heissen (die Schweiz hat keine Minister!), unterstützen das Betrugskartell indem sie der legalisierten Gaunerbande zuarbeiten. Entweder in Absprache mit ihr oder eher noch, weil sie keine blasse Ahnung von CO2 haben.

Doch Nichtwissen schützt vor Strafe nicht. Bundesräte haben einen Stab von Mitarbeitern. Es wäre ihnen daher zumutbar, sich das fehlende Wissen anzueignen, bevor sie hirnverbrannte Entscheidungen treffen, aufgrund deren dem Volk das immer knapper werdende Geld durch Erhöhung der CO2-Abgabe und dem Handel mit CO2-Emissionszertifikaten aus dem Sack gezogen wird. Damit lässt sich die Bundeskasse füllen und das vom arbeitenden Volk erwirtschaftete Geld in die Taschen von Spekulanten umleiten – ohne dass sich an der Erderwärmung das Geringste ändert –, und unabhängig davon, ob das im Inland oder im Ausland geschieht, denn die Ausbeuter arbeiten international. CO2-Zertifikate sind eine Erfindung der Globalisten mit der sie die Industrie weltweit in die Zange nehmen.

Leuenberger und Leuthard seien sich uneinig in der Klimastrategie, schrieb Hanspeter Guggenbühl in der Basler Zeitung vom 24.9.2007, S. 7. Sein Bericht unterscheidet sich in nichts vom üblichen Geschreibsel der Systempresse. Vom durch und durch verlogenen Klimaschwindel erfährt der Leser kein Wort. Dass Guggenbühl nicht mehr tut, kann ihm nicht zum Vorwurf gemacht werden. Denn er könnte Aufsehen erregen und es könnte ihn seinen Arbeitsplatz kosten, wenn er die Globalisten gegen das Fell streichelt.

Um den trügerischen Schein unterschiedlicher schweizerischer Interessen zu wahren, predigt Leuenberger für eine nochmalige Erhöhung von CO2-Abgaben während Leuthard die «klimawirksamen Gase» in erster Linie im Ausland (!) reduzieren will.

Auf dem Weg des CO2-Betrugs wird ein Liter Heizöl nächstes Jahr 3 Rappen teurer, ein Kubikmeter Gas 2,5 Rappen – weil die Ziele der CO2-Emissionen nicht erreicht worden seien! «Die Hauseigentümer sind sauer» titelte die Basler Zeitung am 29.6.2007. Am 24.9.2007 vermeldete sie, dass der «Ablasshandel» pro Jahr 1,5 Milliarden oder 8 Rappen pro verbrannten Liter Heizöl kosten werde. Das Parlament habe bereits die CO2-Abgabe von 9 Rappen pro Liter Heizöl ab 2010 beschlossen.

Dies alles, «um einen schweizerischen Beitrag zur Lösung des globalen Klimaproblems zu leisten», tatsächlich aber zur Ausplünderung des Volkes im eigenen Land. Leuthard will im Verbund mit Economiesuisse CO2-Emissionszertifikate im Ausland kaufen oder Investitionen zur Verringerung der CO2-Produktion von Industriebetrieben in der Dritten Welt tätigen, ebenfalls zur angeblichen Eindämmung des Klimaproblems. Auch für den Ankauf von Emissionszertifikaten im Ausland wird das Volk zur Kasse gebeten. Der CO2-Betrug kommt gleich nach den Hypothekenfonds, einer anderen Ausplünderungsvariante der Globalisten, die in den letzten Wochen weltweite Turbulenzen und Insolvenzen diverser Bankinstitute verursacht hat.

Die CO2-Abgabe ist eine auf irreführenden Grundlagen beruhende Umverteilung des Geldes vom arbeitenden Volk in die Säcke von Spekulanten. Die vom Parlament beschlossenen CO2-Abgaben sind rückgängig zu machen. Die Voraussetzungen auf denen sie beschlossen wurden, entbehren jeder wissenschaftlichen Grundlage. Sie nutzen bloss den Spekulanten und schädigen die Industrie. Schon 1972 hat Prof. Schack nachgewiesen, dass CO2 auf das Klima praktisch keinen Einfluss hat (Physikalische Blätter 28, 1972).

Wie verlogen die Betrügerbande arbeitet, zeigt sich daran, dass es nicht nur um Kohlendioxyd geht. Als Klimagase gelten nämlich auch sogenannte CO2-Äquivalente (äquivalent bedeutet gleichwertig, hier also z.B. Methan aus dem Verdauungsprozess): «… die Schweiz könnte ihre Klimagase – heute rund 50 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr – hundertprozentig mit dem Kauf von ausländischen Emissionszertifikaten kompensieren», liess Thomas Roth vom Wirtschaftsverband der Economiesuisse und ihrem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) verlauten. Doris Leuthard ist begeistert! Der Mensch atmet pro Tag etwa 1 kg CO2 aus. Zur Rettung des Klimas müsste man also die Menschheit umbringen.