Ein paar Beispiele von Behördenpropaganda

Erinnern wir uns, wie statt fairer und ehrlicher Information:

Ruth Dreifuss mit einer Riesensumme Steuergelder 1997 die bekannte Werbeagentur Farner beauftragte, die Initiative «Jugend ohne Drogen» zu verteufeln. Die Schweiz ist eines der Spitzenländer im Drogenkonsum geworden;

Arnold Koller 1999 die neue Bundesverfassung mit ihren wesentlichen Änderungen als «Nachführung mit geringfügiger Ergänzung» verkaufte. Niemand wollte dies. «Die Chancen für den erfolgreichen Abschluss der Verfassungsreform [waren künstlich] zu erhöhen». «Eine Art Aufbruchstimmung» musste geschaffen werden. Die Verfassung war «einer breiten Bevölkerungsschicht als attraktiv zu ‹verkaufen›.»

(Zitate aus «Arbeitsgruppe erweiterte Konferenz der Informationsdienste», 2001, S. 64 und 60);

Moritz Leuenberger sich 2001 damit brüstete, durch eine abschätzige Qualifizierung der gegnerischen Argumente das Kippen der öffentlichen Meinung über die Entsendung von Schweizer Soldaten ins Ausland bewirkt zu haben;

Josef Deiss 2002 die Gegner eines Beitritts der Schweiz zur UNO öffentlich als Lügner bezeichnete, um so seine eigene Propaganda zu stützen;

Samuel Schmid 2003 die Vorzüge einer «Armee XXI» anpries;

Pascal Couchepin 2006 300’000 Franken Steuergelder für den Kampf gegen eine missliebige Volksinitiative «Ja zur Komplementärmedizin» einsetzte, bevor das Parlament sich dazu geäussert hatte.