Leserbriefe

 

Abschaffung der Volkssouveränität

Was im politischen Europa über die letzten Monate vor sich gegangen ist, lässt auch Abgebrühten – vorausgesetzt, sie denken modern-freiheitlich – die Haare zu Berge stehen! Da Sie, obwohl immer mit einem Blick auf den brandheiss werdenden Gegenständen, bisher, so viel ich weiss, sich nicht direkt im Breiten mit der Europäischen Union befasst haben, möchte ich Ihnen vorschlagen, es bald zu tun. Vielleicht gelingt es Ihnen, einen aufklärenden Beitrag zu bringen. Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Ihnen das möglich wäre, denn all meine Schreiben an mir bekannte Haupttageszeitungen waren vergeblich. Die staatsstreichähnliche Abschaffung der Volkssouveränität, und die wahrhaft rotz-korrupte Ethik einer Bande von Volksbetrügern, die «Europa» führen, lässt auf politisch entsetzliche Hintergründe schliessen. Wer allerdings die Geschichte der Bilderberger kennt, so wie Sie und ich, wird etwas weniger verwundert sein. Die U.E. oder die EU, seit 1947 vorangetrieben, ist eine freimaurerische Konstruktion mit dem Ziel zur Weltherrschaft, wie auf der Eindollar-Note mit dem Auge auf der Spitze der Pyramide symbolisch dargestellt, und auf der Rückseite das Bildnis des Hochgradfreimaurers Washington. Die jahrhundertealte Wühlarbeit der Freimaurer hätte der deutsche Buchautor Wolfgang Eggert in seiner Trilogie «Israels Geheimvatikan» nicht besser beschreiben können (Chronos Medien Vertrieb GmbH, München, 2004). In Ihrer Zeitschrift ist dies alles ja schon geschildert worden. Die schwindende Meinungs- und Pressefreiheit, setzt dann solchen Scheusslichkeiten die Krone auf. Die neuerlichen wahrhaft ungeheuren Missbräuche müssten dann doch auch dem letzten erblindeten Schweizer die Augen sperrangelweit öffnen!

J. J. Kariger, Limpertsberg/Luxbg.


 

Ausverkauf unserer Heimat

Sie schreiben, dass der Name La Tzoumaz nicht im Postleitzahlenverzeichnis steht. Dazu kann ich folgendes sagen: La Tzoumaz ist (war) eine kleine Skistation. Doch die Gemeinde Riddes zu der wir gehören, macht nun eine grosse Skistation gegen den Willen der Einwohner und muss daher einen «besseren» Namen haben: La Tzoumaz heisst neu Mayens-de-Riddes.

Es ist interessant zu lesen, dass die Angaben noch nicht weitergeleitet wurden und ich werde mich an die Post wenden. Leider findet man diesen Ort im Internet bereits als Verbier-Nord.

Wir sind 300 Einwohner und haben 6’000 Betten, und es werden immer mehr Betten und weniger Einwohner. Die grünen Wiesen verschwinden und die Bauern wissen im Herbst nicht mehr wohin mit dem Vieh. Ein Ausverkauf in grossem Stil unserer Heimat. In Bern heisst es, der Kanton und die Gemeinde seien zuständig, aber gegen diese beiden Institutionen kommen die Bürger nicht an.

Ihnen vielen Dank für die immer sehr interessante und aufschlussreiche Zeitung.

G. B., La Tzoumaz


 

Das Volk schafft sich selbst ab

Ich bin fassungslos, wie die Abstimmung [vom 1. Juni 2008] herausgekommen ist. Das verdanken wir der SP und Konsorten, die in Jubelschreie ausbrachen, als Blocher ausser Amt gehievt war. Und dann natürlich die Doofheit der SVP selbst, die besser daran getan hätte, Eveline Widmer-Schlumpf lediglich blosszustellen. Das hätte ja genügt. Aber so idiotisch vorzugehen, die gesamte SVP Graubündens auszuschliessen – das war ein Eigentor, und wo ich hinhöre, ist die Meinung die, dass die Ablehnung der Initiative «Volkssouveränität statt Behördenpropaganda» ein Tritt an Blochers Schienbein war. Wie dumm sie alle sind, denn Blocher hat es doch geschafft, der Asylflut einigermassen einen Riegel vorzuschieben. Da bleibt mir nur noch festzustellen: Das Volk schafft sich selbst ab…

Name ist der Red. bekannt