Georg Kreis droht Amtsenthebung

Der Präsident der Rassismuskommission, bekannter Scharfmacher gegen rechts, ist unter Beschuss der SVP geraten. Sie verlangt seine Amtsenthebung als Präsident der Rassismuskommission (Basler Zeitung vom 15. Dez. 2009). Kreis geriet unter Beschuss wegen einer simplen Meinungsäusserung. Er verglich das Ja zum Verbot des Minarettbaus mit einer SVP-Volksinitiative in den 1930er Jahren gegen die «Verjudung» der Schweiz. Dies hätte den latenten Antisemitismus verschärft. Kreis ist damit nicht besser als die damalige BGP* (heute SVP), denn längst pfeifen es die Vögel von den Dächern, wer in der Schweiz mit massivem Geldeinsatz und Propaganda («Italia-Schweine, ab in die Gaskammer») das Antirassismusgesetz durchgeboxt hatte.

Aus gleichem Motiv wie die SVP, geht Obermeinungswächter Kreis gegen Schweizer vor, sobald deren Meinung seiner multikulturell ausgerichteten Völkervermischungsideologie zuwiderläuft. Etwa weil diese fürchten, dass Schweizer wegen der Masseneinwanderung in wenigen Jahren im eigenen Land in die Minderheit geraten und der Islam überhandnimmt, und daher ihre Befürchtungen laut zum Ausdruck bringen.


* Bauern- und Gewerbepartei