Israel: «Irans Atomambitionen gefährden die ganze Welt»

Auf die Gefahr, die der Iran für Israel und die ganze Welt darstellt, hat Israels Präsident Shimon Peres am Mittwoch [25. August 2010] bei seinem Treffen mit dem Chef der Internationalen Atomenergiebehörde IAEO, Yukio Amano, verwiesen.

Israel-Soldaten; Kinderschild

«Israel und der Rest der Welt sind vom Iran gefährdet, der unbeirrt mit einem Kernwaffeneinsatz droht», sagte Peres. «Das Atomprogramm eines Landes darf nicht getrennt von der Natur des herrschenden Regimes betrachtet werden.» Mit dem IAEO-Chef behandelte Israels Präsident Probleme der Region und Irans gewachsene nukleare Ambitionen, teilt der Pressedienst von Peres mit.

Bei seinem ersten Israel-Besuch nach dem Amtsantritt am 1. Dezember 2009 traf Amano mit dem Minister für strategische Fragen, Moshe Yaalon, und dem Chef der israelischen Atomenergiebehörde Shaul Horev zusammen. Darüber hinaus besuchte er das Atomforschungszentrum Sorek. (rian.ru)

 

«Wir könnten alle europäischen Hauptstädte vernichten»

Ein israelischer Professor und Militärhistoriker wies darauf hin, daß Israel den Holocaust durch die Vernichtung von Millionen Deutschen und anderen Europäern rächen könnte.

Anläßlich eines Interviews, das am vergangenen Freitag [27.8.2010] in Jerusalem veröffentlicht wurde, sagte Professor Martin Van Creveld, Israel sei in der Lage, die meisten europäischen Hauptstädte mit Atomwaffen anzugreifen.

«Wir besitzen mehrere Hundert atomare Gefechtsköpfe und Trägerraketen und können sie in alle Richtungen starten, vielleicht sogar auf Rom. Die meisten europäischen Hauptstädte sind Ziele unserer Luftwaffe.»

«Die Palästinenser sollten alle deportiert werden. Das Volk, das danach strebt (die israelische Regierung) wartet lediglich auf den richtigen Mann und den richtigen Zeitpunkt. Vor zwei Jahren wurde lediglich von 7 oder 8 % der Israeli diese Auffassung vertreten, dies sei die beste Lösung des Problems. Vor zwei Monaten waren es bereits 33 % und heute, nach dem Ergebnis einer Gallup-Umfrage, liegt die Zahl bei 44 %.»

Van Crefeld erklärte, er sei sicher, es sei die Absicht Ariel Sharons gewesen, die Palästinenser zu deportieren. «Ich denke, es ist durchaus möglich, daß dies seine Absicht gewesen ist. Er wollte den Konflikt eskalieren lassen. Er wußte, daß nichts anderes, was immer wir auch tun, erfolgreich sein würde.»

Danach befragt, ob er darüber besorgt sei, das sich Israel zu einem «Schurkenstaat» wandeln könnte, sollte es eine völkermordende Deportation der Palästinenser geben, erwiderte Van Crefeld mit einem Zitat nach dem ehemaligen israelischen Verteidigungsminister Moshe Dayan, der sagte: «Israel muß sich wie ein tollwütiger Hund verhalten, zu gefährlich, um sich mit ihm anzulegen.»

Van Crefeld stellte fest, es wäre Israel völlig gleichgültig, wenn man es als «Schurkenstaat» bezeichnen würde.

«Unsere bewaffneten Streitkräfte stehen nicht an dreißigster Stelle der Weltrangliste bezüglich ihrer Schlagkraft, sondern an zweiter oder dritter. Wir besitzen die Fähigkeit, die Welt mit uns untergehen zu lassen. Und ich versichere Ihnen, daß genau das geschehen wird, bevor Israel untergeht.» (Übersetzung von rense.com)

Ich habe fast alle Bücher von Martin van Creveld gelesen und verfolge auch sehr genau jedes Statement von ihm, das im Internet zu finden ist. Van Creveld ist anders als die meisten seiner israelischen Kollegen, anders, aber weit gefährlicher, weil hochintelligent und gleichzeitig hochgebildet.

Van Creveld schert sich in keiner Weise um verordnete politische Korrektheit. Ihn interessiert einzig die Korrektheit einer Analyse. So nannte er in einer seiner zahlreichen militärhistorischen Studien die deutsche Wehrmacht eine Armee, die allen anderen hoch überlegen gewesen sei, eine Erkenntnis, die einem deutschen Professor zwar nicht Kopf und Kragen, doch mit Sicherheit seinen Job kosten könnte.

Wie gesagt, van Creveld artikuliert sich meist politisch inkorrekt. So habe er sogar Verständnis für das iranische Atomprogramm. Wenn aber der Iran, so van Creveld, auf die Idee kommen sollte, diese Produkte gegen Israel anzuwenden, so müsse er wissen, daß der Iran für die nächsten 30’000 Jahre radioaktiv verseucht sei. Das müsse als Abschreckung eigentlich genügen.

Es war Martin van Creveld, der erst vor einigen Jahren auf das Prinzip des Machterhaltes und seiner Festigung hinwies, wie sie in «Il Principe» von Nicolo Machiavelli beschrieben wurden. Manchmal, so van Creveld kühl, sei eine so schreckliche und grausame Tat politisch geboten. «Wer den Mut dazu nicht aufbringt, der sollte Disneyland regieren», aber keinen Staat. Die Legitimation dafür liefert einmal mehr Machiavelli in seiner immer wieder gern zitierten «Staatskunstlehre». Darin finden sich zum Beispiel folgende Grundsätze und Prinzipien staatlichen Handelns (heise.de):

1. 

Treffe alle Vorbereitungen im Geheimen. Der Schlag muß aus heiterem Himmel kommen und den Gegner plötzlich und unerwartet treffen.

 
2. 

Verrate den Plan nicht, vertusche ihn, wenn nötig, lüge, um zu täuschen und alles geheim zu halten.

 
3. 

Schlage hart zu, so hart, daß kein zweiter Schlag mehr nötig wird. Zögerst du und du mußt ein zweites Mal zuschlagen, hast du meist schon verloren.

 
4. 

Die Schlacht darf sich nicht über Tage und Wochen hinziehen. Schlage also schnell, unerbittlich und kompromißlos zu.

 
5. 

Mache dein Handeln immer öffentlich. Versuche nicht, die Tat zu vertuschen oder zu entschuldigen. Eine nachgeschobene Weichherzigkeit ist das dümmste und gefährlichste, was du tun kannst. Die Botschaft an deine Gegner und die Öffentlichkeit muß vielmehr sein: Ich habe dies angeordnet, weil es notwendig war. Wird es noch einmal notwendig, werde ich es wieder tun.

Martin van Creveld spricht es offen aus: wenn Israel von der Bühne der Geschichte abtreten muß, dann mit Hilfe seiner über 200 Atombomben mit einem lauten Knall. Zwar behauptete der bekannte Revisionist Robert Faurisson unlängst, Israel werde im Gegensatz zum Kreuzfahrerstaat Jerusalem keine 89 Jahre alt, nannte aber keine Begründung dafür.

Wie bereits häufig erwähnt, enthält das 12. Septar [astrologisch] Israels mit einem Mond-Uranus in Haus zwei das Ende des Judenstaates bereits bei seiner Gründung am 14. Mai 1948. Wann das aber geschieht, ist offen.

So deutlich wie Martin van Creveld hat es bisher noch kein Jude gesagt. Das muß man ihm lassen, er spielt stets mit offenen Karten und nimmt kein Blatt vor den Mund. Diplomatie liegt ihm nicht. Er kann es sich leisten, denn er ist kein Politiker, wiewohl diese auf ihn hören.

Van Creveld bindet diese Drohung an den Holocaust und sagt offen, daß Israel der Welt desgleichen bereiten werde, so es zum Äußersten kommen würde. Aus diesem Grund hat der erste Weltholocausttag vom 27. Januar 2006, berechnet auf Auschwitz, den Saturn auf dem MC [Medium Coeli, in der Astrologie der höchste Punkt im Horoskop], d.h. es ist unwiderruflich! Israel wird bei seinem Fall, im Gegensatz zu den Kreuzfahrerstaaten*, die Welt mit in den Abgrund reißen. So lehrt es auch der «Geheimvatikan» (Wolfgang Eggert). Der Messias des Talmuds, also der Antichrist in der Johannes-Apokalypse, kann nur über ein Armageddon kommen.


Quelle:

http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2010/08/27/ israel-irans-atomambitionen-gefahrden-die-ganze-welt/

 

Fussnote:

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Kreuzzüge gegen die Ungläubigen, insbes. der 1. Kreuzzug (1096 – 99), den Papst Urban II. auf der Kirchenversammlung zu Clermont-Ferrand (1095) veranlasste und bes. Peter von Amiens in Frankreich predigte, endete mit der Eroberung Jerusalems (15. Juli 1099), das unter Gottfried von Bouillon (Belgien) zu einem Königreich erhoben wurde. Nach mehreren Kreuzzügen u. zehnjährigem Waffenstillstand mit dem ägyptischen Sultan wurden die heil. Orte Jerusalem, Bethlehem u. Nazareth an die Christen übergeben. Palästina, auf sich selbst angewiesen, konnte sich gegen die mohammedanischen Angriffe nicht mehr halten. 1291 ging Akka, der letzte Besitz der Kreuzritterländer (auch Englands), verloren.