Schweizer Demokraten

SD-Kantonalpräsident Willy Schmidhauser will zurücktreten

(1. Jan. 2012) Per Ende Jahr hat der Kantonalpräsident der Schweizer Demokraten, SD Thurgau, Willy Schmidhauser, der Kantonalpartei und der kantonalen Parteileitung seinen Rücktritt zu Handen der Jahresversammlung 2012 schriftlich eingereicht. Er wurde 1988 in Weinfelden zum Präsidenten der damaligen NRA gewählt und war seit 23 Jahren an der Spitze der NRA- und später der SD-Opposition tätig. Die Jahresversammlung der SD-Thurgau wird voraussichtlich im April 2012 stattfinden.

Schmidhauser begründet seinen Rücktritt mit unerträglichen Zuständen in den Medien für seine Person, aber auch für andere Parteien, vor allem für eine oppositionelle Rechtspartei wie die Schweizer Demokraten, die doch ein beachtliches Bevölkerungssegment vertreten würden. Die gegenwärtige Manipulation der politischen Arbeit und die Verhinderung der freien Meinungsbildung bis hinunter zur Verweigerung von Leserbriefen und der Zensur von Inseraten, werde die Demokratie in unserem Lande unmöglich machen und zerstören. Das fühle auch unser Volk, oft nur in der Bauchgegend, spüre aber auch die Verknüpfungen von Regierenden mit diesen medialen Machenschaften gegen das eigene Volk. Dies verursache Desinteresse, Zeitungssterben, tiefe Stimmbeteiligungen und eine egoistische Gesellschaft – weg von der gemeinnützigen Eidgenossenschaft!

SD Thurgau, Kantonale Parteileitung

Anmerkung der Redaktion: Als langjähriger Beobachter der politischen Szene blieb nicht verborgen, dass Schmidhauser von der Parteispitze zu wenig Rückhalt gegen die Willkür der Medien erhielt. Die Parteileitung hat durch Nachgiebigkeit und fehlende Unerschrockenheit ihre Partei ins Aus manövriert.