Wird Obama zum zweiten Roosevelt?

von Ernst Indlekofer

Der Zionismus spielte in Amerika eine hervorragende Rolle. Nachdem er 1913 mit der Gründung des FED seinen Einfluss in der Hochfinanz gefestigt hatte, hatte er nach der Ernennung von Brandeis zum Mitglied des Obersten Gerichtshofes auch in die Intellektuellensphäre eine Bresche geschlagen. Der in Wien geborene jüdische Professor Felix Frankfurter, ein Freund von Brandeis, hatte in Harvard eine riesige «Schule» entwickelt, die schon seit Wilsons Zeiten allmählich das amerikanische öffentliche Leben beeinflusste. Die Harvard University ist eine private Universität in Cambridge, an der Ostküste Amerikas, mit einem Stiftungsvermögen von 37 Mrd. Dollar (2013). Auf diesen Kreis der Harvard-Universität griff Roosevelt schon vor seiner Präsidentenwahl zurück. Ebenso, jedoch stärker war dies mit dem Kreis der Columbia-Universität der Fall, zu dem ein anderer Freund Roosevelts, Samuel Rosenman, die Verbindung schuf. Rosenman, der von Roosevelt zum Oberrichter von New York ernannt wurde und Harry Hopkins sind die einzigen aus diesem ersten, aus Professoren der Columbia-Universität gebildeten «Brain Trust» (Expertengremium in politischen Schlüsselpositionen.) geblieben, die Roosevelt über den ganzen New Deal hinweg als engste Berater geblieben sind. Frankfurter spielte für Roosevelt Ratgeber und geheimen Personalchef für das «New Deal». (Als New Deal werden Roosevelts Wirtschafts- und Sozialreformen 1933 bis 1938 bezeichnet.)

Frankfurters Favoriten, die Rechtsanwälte Tom Corcoran und Ben Cohen «verkaufte» er über Umwege an Roosevelts Berater Prof. Moley. Nach zwei Jahren hatten die beiden mit Frankfurters Hilfe Moley aus dem Weissen Haus verdrängt. Zusammen mit Hopkins, Innenminister Ickes und Generalstaatsanwalt Jackson (damals ebenfalls im Obersten Gerichtshof) bildeten sodann den innersten Kreis des New Deals. Die amerikanischen Journalisten Alsop und Kintner schätzten, dass von Frankfurter mind. drei- bis vierhundert seiner Leute in die Bürokratie des New Deals hineingesetzt wurden. Deren Mittelpunkt war Corcoran, der seine Richtlinien von Frankfurter erhielt. Oliphant wurde die rechte Hand des Schatzsekretärs Henry Morgenthau, dem der Kreis des New Deal trotz seiner jüdischen Abstammung nicht ganz traute. Mordecai Ezechiel kam zu Wallace ins Landwirtschaftsministerium, wo er die wichtigsten Agrargesetze entwarf.

Im Frühjahr 1938 fielen die letzten Versuche des New Deal, die damalige wirtschaftliche Katastrophe mit den bis dahin bekannten Mitteln abzuwenden. Vom Kongress für die Administration für Arbeitsfortschritt (WPA) wurde ein riesiges staatliches Investitionsprogramm beschlossen. Roosevelt war aber nicht mehr wie früher daran interessiert, und eine neue Mannschaft versammelte sich zur täglichen Besprechung im Weissen Haus. Von den bisherigen Beratern behielten nur noch Rosenman, Hopkins und Frankfurter ihre alte Bedeutung.

Der deutschen Reichsregierung war 1941 bekannt, dass Roosevelts Politik auf wirtschaftliche Schwierigkeiten zurückzuführen sind. Auch wusste sie, dass der polnische Gesandte Potocki in Washington immer wieder darauf hinwies, «dass sich Roosevelt der Gefahr des Zusammenbruchs seines ganzen wirtschaftlichen Kartenhauses genau bewusst sei und deshalb unter allen Umständen eine aussenpolitische Ablenkung benötigte.» Heute heisst die Ablenkung «Ukraine». Der Einfluss zionistischer Grosskapitalisten wie Baruch, Morgan, Rothschild, Sassoon, Schiff, Warburg und andere auf die amerikanische Politik war ebenso bekannt. Vermutlich auch, dass Harry Hopkins, wichtigster Berater Franklin Delano Roosevelts, auf dem Wege des Leih- und Pachtgesetzes Stalin mit Mrd. von Dollar unterstützte. Schon 1938, ein Jahr vor dem Poleneinmarsch Deutschlands, drängte Hopkins auf ein militärisches Eingreifen gegen das Deutsche Reich.

Der 2. WK wurde durch polnische Grenzüberfälle ins Deutsche Reich und Polens Generalmobilmachung (de fakto Kriegserklärung) ausgelöst. Wird jetzt eine wiederum von den Westmächten gelenkte, von der CIA-geputschte neue Regierung einer in die EU aufzunehmenden Ukraine zur Nachfolgerin Polens? Die Ukraine ist 14 mal grösser als die Schweiz, 1,6 mal so gross wie Deutschland. Seine EU-Mitgliedschaft würde den Einflussbereich der NATO bis zu 800 km weiter nach Osten verschieben. Russlands Regierung sieht sich durch die Aufstellung amerikanischer Raketen an seinen Grenzen bedroht. Nukleare Raketen an den Grenzen Russlands sind eine Bedrohung des Weltfriedens.

Der militärische Warschau-Pakt als Gegenseite zum NATO-Bündnis wurde nach dem Kalten Krieg und Zusammenschluss Ost- mit Westdeutschlands am 1. Juli 1991 aufgehoben. Die dadurch unnötig gewordene NATO besteht nach wie vor. Ihr Bestehen spottet den vereinbarten friedenserhaltenden Massnahmen. Sie führte Luftangriffe gegen Jugoslawien während des Kosovo-Krieges, obwohl weder ein NATO-Mitglied angegriffen noch eine Ermächtigung des UN-Sicherheitsrates bestand.

Die Wall Street-gelenkte EU und deren anschmiegsame europäische Staatsführer mitsamt den Mainstream-Medien sind den Geldmächten hörige Marionetten. Die moralischen Zerwürfnisse reichen bis in die Schweiz. Es ist erschreckend mit anzusehen, wie geschmeidig Politiker sich gegenüber den Amerikanern verhalten und dadurch dem Niedergang von Volk und Heimatland Vorschub leisten. Da die USA nicht erkennen lassen, dass sie von ihrer globalen Vorherrschaft Abstand zu nehmen gewillt sind, werden sie bei unveränderter Politik die halbe Welt mit sich in den Untergang reissen.