Leserbriefe

 

Die Weltwoche – Pro Libertate (7:0)

Wer die gleichgeschalteten Medienberichte gelesen hat, fragt sich, von was für einem ver­trottelten Schreiberling eine Zeitschrift geschrieben und zur Herausgabe durchgewunken wird. Wer Putin einen Diktator nennt, der sich nicht an Verträge hält, hat seit dem 31. Dezember 1991 (Ende der UdSSR) nicht alle Tassen im Schrank. Wer im gleichen Atemzug von Putins «Be­set­zung» der Krim und dem Deutschen Einmarsch in Österreich schwafelt, braucht den Psychiater. Nach Krims Referendum zum Russlandbeitritt jubelte das Volk wie die grosse Mehrheit der Österreicher 1938 beim Anschluss an Deutschland. 1918 war Deutschösterreich eine Republik des Deutschen Reiches. Nach dem Ersten Weltkrieg fielen sie wieder auseinander.

Wer Zeitungen mitverantwortet und nicht durchschaut, dass für die Ukraine dieselbe Agenda gilt wie für Afghanistan, Irak, oder Libyen, ist verblödet, muss politisch nachsitzen und ist von allen Regierungsämtern abzusetzen. Bisher ist es zum Raketenbeschuss und zu Bombenabwürfen auf Donezk nur durch das westlich beeinflusste Brudervolk unter dem Putschpräsidenten Poroschenko gekommen. Der Pro Libertate fehlt ein denkfähiger Chef.

Putin hat sich bisher von der westlichen Kriegstreiberlobby nicht provozieren lassen. Die Auf­het­zung gegen ihn, er hätte 1000 Soldaten mit Panzern in die Ukraine geschickt, ist zu dumm, um sie zu glauben, denn 1000 Mann hätten keinerlei Wirkung. Falls nötig, schickt er 20.000 Mann.

Das $-Imperium bricht zusammen und braucht Krieg zur Ablenkung und zur Ankurbelung seiner Kriegsindustrie.

Zusammengebrochen sind auch die Putin-feindlichen Tiraden der Weltwoche. Im Juni konnte man noch von Putins «Politik der Brandstiftung» lesen. In der Nr. 36/2014 lässt sie keinen Zweifel mehr daran, dass Poroschenko der Übeltäter ist. «Die ganze Welt zeige mit dem Finger auf den Kriegstreiber Putin. Doch es ist Poroschenko, der Krieg gegen sein eigenes Volk führt.»

Georg Wächter


 

Wenn multikulturelle Staaten zugrunde gehen

Herr Indlekofer, wie Sie wissen beziehe ich drei Exemplare von Recht+Freiheit um den Schwund an Abonnenten durch Todesfälle zu mildern, da es aus meiner Sicht wünschenswert und erforderlich ist, dieses Mitteilungsblatt zu erhalten, da sonst niemand in der Schweiz so heisse Themen anzupacken wagt.

Ich würde es begrüssen, wenn Recht+ Freiheit eine weite Verbreitung findet. Recht+Freiheit findet in Deutschland in Freundeskreisen meines Bruders grossen Anklang, weil es leicht verständlich und gut geschrieben ist und Dinge und Ereignisse aufgreift, die uns Alle betreffen und uns klar werden sollten, weil sie unsere Zukunft gestalten.

Recht+Freiheit müsste von vielen gelesen werden, um zu verstehen, was die sogenannten «Eliten» planen und ausführen, um die Schweiz nach ihren Wünschen zu beeinflussen und umzuformen. Die Schweizer Bürger sollen in eine Zukunft geführt werden, die kein denkender Eidgenosse für erstrebenswert hält.

Wer die Geschichte unserer Völker kennt, weiss, wie multikulturelle Staaten durch Bürgerkriege zugrunde gingen, weil die Menschen verschiedener Kulturen sich in ihrem Denken und Handeln unterscheiden und sich in Notzeiten irrational verhalten.

Wer kann sich vorstellen, was passiert, wenn der Staat seine Unterhaltszahlungen an Arbeitslose, Sozialfälle und Asylanten nicht mehr zahlen kann, weil er pleite ist.

Was passiert, wenn durch Unruhen und Bürgerkriege in Europa und anderen Ländern die tägliche Zufuhr von Lebensmitteln für längere Zeit unterbrochen ist? Wie lange reichen die Vorräte an Grundnahrungsmitteln? Die Schweiz erzeugt 50 – 54 Prozent der erforderlichen Lebensmittel im eigenen Land und importiert selbst Viehfutter in grösseren Mengen.

Jean Raspail beschreibt in seinem Buch «Das Heerlager der Heiligen» was passiert, wenn es zu einer Masseninvasion von Asylanten kommt und, wenn diese, wenn es ums Überleben geht, in die Schweiz drängen. Er meint, dass die Schweiz diese Invasion von hungernden Menschen nur 3 Tage an der Grenze aufhalten kann. Ich glaube, dass diese Invasion höchstens 1 Tag an der Einwanderung gehindert werden wird. Dann bedingen die Menschenrechte, dass die Ein­wan­de­rung zugelassen wird.

Wenn dann noch von Norden, Osten und Süden Heerscharen von Flüchtlingen kommen, die man aus humanitären Gründen nicht abweisen kann und darf; was passiert dann? Die Bereicherung unserer Kultur wird unvorstellbar sein!

Wo sich wohl dann unsere Politiker, Parlamentarier und Bundesräte befinden? Sicherlich in einem sicheren Exil! Werden die zwei Flugzeuge der Regierung ausreichen, alle in Sicherheit zu bringen? Auch «Carlos» wird sich dann voll Wehmut an frühere Zeiten erinnern!

Anbei für Sie noch die bei mir doppelte Eckartschrift 182. Sie sind wahrscheinlich noch «einer der Wenigen», die so etwas liest!

Manfred Busch