Putin: Das blinde Befolgen der US-Richtlinien!

«Ich habe über das Problem schon vor einiger Zeit gesprochen. Diese Krise war zu erwarten. Sie erinnern sich bestimmt, dass ich vor einigen Jahren an unsere westlichen Partner appelliert habe, dass sie eine falsche Aussenpolitik verfolgen. Vor allem in der Region der muslimischen Welt im Nahen Osten und in Nordafrika, die grosse, grosse Probleme verursachen wird. Sie haben sie kaum geändert. Und aus stetiger Politik, ihre Standards berücksichtigen überhaupt nicht, die religiösen, historischen und nationalen kulturellen Besonderheiten dieser Regionen. Es ist natürlich vor allem die Politik unserer amerikanischer Partner. Europa folgt dieser blind im Rahmen seiner sog. Bündnisverpflichtung und trägt ihre Last. Wir müssen, und das möchte ich betonen, gemeinsam den Terrorismus und Extremismus aller Schattierungen, besonders in den Ländern mit schwieriger Lage bekämpfen. Ich war überrascht wie jetzt einige US-Medien Europa in Bezug auf mangelnde Flexibilität bezüglich der Einwanderer kritisierten.

Die USA müssen keinen solchen Migrationsstrom erwarten, und Europa hat eine solche Belastung durch das blinde Befolgen der US-Richtlinien. Ich sage das jetzt nicht, um zu behaupten, wir seien intelligent, unser Partner kurzsichtig, sondern wir müssen verstehen, was zu tun ist. Was ist zu tun? Die Antwort ist sehr einfach. Jetzt müssen wir gemeinsam, und ich möchte das betonen, gegen Terrorismus und Extremismus aller Schattierungen, vor allem in schwierigen Ländern kämpfen. Dies ist das grösste zu lösende Problem. Und es wird ohne Anstrengungen nicht zu lösen sein.

Wie kann man auf den islamischen Staat zugehen? Das ist nicht möglich, die Leute flüchten. Die Extremisten töten Hunderte und Tausende von Menschen, sprengen Kulturdenkmäler, verbrennen Menschen oder ertränken sie. Sie schneiden ihnen die Köpfe ab. Wie soll man dort leben? Natürlich gehen die Menschen weg. Erstens müssen wir uns Terrorismus und Extremismus kümmern. Zweitens ist es notwendig, die Wirtschaft und das Sozialsystem dieser Länder wieder aufzurichten. Wir müssen das mit Respekt vor Geschichte, Traditionen und Religionen und der Völker dieser Länder tun. Um die Staatlichkeit dort wieder herzustellen und in grossem Rahmen wirtschaftlich und politisch unterstützen.

Wenn wir alle unsere Anstrengungen zu diesem Ziel vereinigen, dann werden wir ein positives Ergebnis erzielen. Wenn wir getrennt voneinander handeln und uns untereinander über quasi demokratische Grundsätze und Verfahren in einigen Bereichen streiten, geraten wir in eine noch grössere Sackgasse. Aber ich hoffe immer noch darauf, dass sich die Bemühungen aller Partner vereinen.»