Viktor Orbàn: Was für Europa auf dem Spiel steht

Der ungarische Premier Viktor Orbàn wird als rechtskonservativ, nationalistisch, christlich und pro-familiär beschrieben. Er besuchte am 23.9.15 die CSU-Parteitagung im fränkischen Kloster Banz wo er sein Land gegen die einfallenden Invasoren verteidigte. SPDler, Grüne und Linke, die den Selbstmord ihres eigenen Volkes beschwören, beschimpften Orbàn. Der Spiegel überbot sich gar mit der Behauptung «Orbàn bedrohe mit rechter Hetze die Idee Europas» [das sich fehlgeleitet selbst zerstört!]. Horst Seehofer, Vorsitzender der CSU, nahm Orbàn in Schutz und verteidigte dessen restriktive Flüchtlingspolitik. Wir sollten ihn nicht verteufeln, sagte Seehofer. Hier das Wichtigste, was Orbàn zur Masseneinwanderung tatsächlich gesagt hat:

«Was für uns heute in Europa auf dem Spiel steht, ist die Lebensart der europäischen Völker, die europäischen Werte, das Überleben oder Verschwinden der europäischer Nationen, genauer formuliert, deren Umwandlung bis zur Unkenntlichkeit. Heute geht es nicht nur um die Frage, in welchem Europa wir leben wollen, sondern darum, ob das, was wir als Europa begreifen, in Zukunft überhaupt noch existieren wird. Aus einem multikulturellen Europa gibt es aber kein zurück, weder zu einem christlichen Europa, noch in eine Welt der nationalen Kulturen. Derzeit sprechen wir von Hunderttausenden, aber nächstes Jahr werden wir schon von Millionen sprechen, und es wird kein Ende nehmen. Und ganz plötzlich sind wir eine Minderheit auf unserem eigenen Kontinent.»