Was bringt uns die Zukunft?

Die SVP ist die stärkste Partei der Schweiz. Dies hat sich bei den Parlamentswahlen am 18. Oktober, wie schon vor vier Jahren, erneut bestätigt. Sie ist denn auch die Bundesratspartei, die für die Bewahrung der Souveränität der Schweiz gegen restriktivere Verträge mit der EU und mit der Initiative zur Ausschaffung krimineller Ausländer (deren Unwesen erst nach Annahme der Personenfreizügigkeit begann) am meisten Zuspruch von den Wählern bekommen hat. Ihr Erfolg liegt auch daran, dass sie in ihren Kreisen eine grosse Anzahl finanzkräftiger Unternehmer hat, die Abstimmungskampagnen unterstützen und zahlen können.

Die Wirtschaftskreise der SVP haben aber noch nie eine Volksinitiative gegen die Einwan­derung und Übervölkerung der Schweiz unterstützt. Als Wirtschaftspartei hat sie auch die 1.-August-Initiatve für einen arbeitsfreien Feiertag abgelehnt. Und vom Referendum gegen die EU-Personenfreizügigkeit 2008 hat Christoph Blocher der SVP abgeraten. Und nach anfänglichem Nein Blochers, hatte sie 1994 dem Anti-Rassismusgesetz, das dann auch in ihren eigenen Reihen Unheil gestiftet hat, mit grossem Mehr zugestimmt. Wie der schleichende Niedergang der Schweiz weitergeht, wird die Zukunft zeigen.

Das Weltfinanzsystem steht auf wackligen Beinen. Alle seit 2007 von der Federal Reserve (Fed) und der von amerikanischen Grossbanken durch José Manuel Barroso gelenkten EU-Kommission gemachten Bankenrettungen und Umschuldungen wie für Griechenland, sind deren krampfhafte Versuche, den Kollaps des Finanzsystems hinauszuschieben. Zur Rettung wird bis dahin mit der Druckerpresse die Geldmenge erhöht und das Falschgeld gegen Sachwerte (Unternehmen, Liegenschaften, auch Staatsbetriebe usw.) eingetauscht.

Vielleicht erleben wir noch, dass die Schweizer Demokraten (SD) wieder ins Parlament einziehen, denn sie waren nach Schwarzenbachs Nationaler Aktion (NA), die einzige Partei, die sich statt für ewiges Wirtschaftswachstum konsequent für Volk und Heimat eingesetzt hat. Bis dahin haben wir nur die SVP. Von den anderen Parteien ist eine unkalkulierbare Politik zu erwarten.

Besonders schwer wird es die SP haben, von der auch am meisten Zustimmung für die Ein­wanderung kommt, gleichzeitig aber mit der Umstrukturierung des AHV-Rentnersystems kon­fron­tiert sein wird. Beides ist ohne Abstriche nicht möglich. Die Erhöhung des AHV-Rentenalters und/oder höhere AHV-Beiträge werden diskutiert. In welchem Ausmass dies nötig sein wird, ist von der Einwanderungspolitik abhängig. Eine immer grössere Anzahl Untätiger – weil sie nicht arbeiten wollen, keine Berufsausbildung haben, oft keine Schule besucht haben und nicht lesen können, unsere Sprache nicht sprechen –, wird unseren Sozialkassen zur Last fallen, keine Aufenthaltsbewilligung bekommen oder ausgewiesen werden, soll zukünftig aber von unseren Steuergeldern Gratis-Anwälte bezahlt bekommen, die ihre Ausweisung zu verhindern suchen. Entweder Politik für das Volk oder gegen das Volk. Beides geht nicht. Die SP ist in der Zwickmühle. Und der linke Flügel der CVP, EVP und Grünliberalen mit ihr.

Während den Wahlen fragten wir uns, wieso vor dem Hintergrund der brandgefährlichen internationalen Hegemonialpolitik Amerikas, die zu einem Atomkrieg führen kann, kein Kandidat sich dazu geäussert hat? Wieso kein Herausgeber bekannter Zeitschriften, die gefährliche US-Kriegstreiberei thematisiert hat?

Wieso sahen Schweizer Zeitschriftenverlage jahrelang zu, wie die USA Zivilisten in Jugoslawien, im Irak, in Afghanistan oder in Libyen bombardierten, ohne dies massiv zu kritisieren und fast jeden an die verfälschten Kriegsberichte der Hauptmedien glauben liessen? Die Mehrheit glaubt heute noch an die Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein, an den Angriff vom 9/11 durch Osama bin Landens arabische Luftpiraten mit Teppichmessern. Und neulich an die Atombomben bauenden Iraner, an Russlands Abschuss der MH-17 über der Ukraine, an russisches Militär in Donezk und Luhansk und an die Gefahr, die von Russland und Putin drohe.

Sie glauben auch an die russische Annexion der Krim, die in Wahrheit eine völkerrechtlich zulässige Sezession war.

Washington sucht die Vorherrschaft über Russland und China, wie schon mit Hilfe der EU und Nato über Europa. Die Gefahr eines atomaren Angriffs der USA rückt in Nähe, wenn Washington sich gegen Russland und China nicht durchsetzen kann.

Eine Schweizer Wochenzeitschrift schrieb in ihrer Ausgabe 1/2011 in völlig verzerrter Realität: «Die Welt wird immer friedfertiger, was Verbrechen an der Zivilbevölkerung betrifft (S. 38). Die Globalisierung ist nicht nur das grösste Friedensprojekt, sondern auch das grösste Wohlstandsprojekt der Menschheitsgeschichte. (S. 39)»

Es gab selten so viele Kriege wie seit 2003. Die militärischen Interventionen der USA brachten im Nahen und Mittleren Osten Millionen von Menschen Tod und Vertreibung. Allein im Irak sind 500.000 Kinder getötet worden (wiki/geschichte_des_Irak). Sind die von amerikanischen Neokonservativen gewollte Aufhebung nationaler Grenzen und die Völkervermischung «fried­fer­tig»? Wie vertrottelt muss man sein, hier vom grössten «Wohlstandsprojekt» zu fabulieren?

Die erwähnte Wochenzeitschrift heisst Weltwoche. Nationalrat Roger Köppel (SVP) ist ihr Her­ausgeber. Sie hat gute und kritische innenpolitische Beiträge, ist aber finanzpolitisch kapitalis­tisch. Die Betrügereien des Bankensystems, künstliche Geldvermehrung und Bankenrettungen mit Steuergeldern, sind nicht ihr Thema.

Kriege beginnen fast immer in den Medien, zumeist mit Lügen, wie der Krieg ab März 2003 gegen den Irak. Er hat durch Krieg und Kriegsfolgen mind. eine Mio.Tote gefordert. Friedlich? Wer informiert sein will, muss Bücher der Autoren Noam Chomsky oder Michel Chossudovsky lesen.

Nach dem Globalisten und Pentagon-Berater Thomas P. M. Barnett in seinem «Blueprint for Action» (Aktionsplan) ist «Das Endziel die Gleichschaltung aller Länder der Erde. Sie soll durch die Vermischung der Rassen herbeigeführt werden mit dem Ziel einer hellbraunen Rasse in Europa.» Er tarnt sein Ansinnen mit den Worten «alle Länder der Erde», tatsächlich zielt er auf Europa. Barnett (53) ist ein US-amerikanischer Forscher auf dem Gebiet der Militärstrategie. Er hat an der University of Wisconsin USA studiert. In seinem Buch «Die vier Neuen Gesetze der Globalisierung» schreibt er:

1. 

Das Dogma der Globalisierung ist die Privatisierung aller realen Werte. Alles wird privatisiert, internationalisiert und profitorientiert vermarktet. Alles ist Ware; Alles hat einen Preis; Alles kann gekauft und verkauft werden!

2. 

Arbeitnehmer sind lediglich «Kostenfaktoren» und jederzeit austauschbare «Humanres­sourcen». Die Kontrolle aller natürlichen Ressourcen, der Energieversorgung, der Trink­wasserversorgung, der Weltwährung sowie genmanipulierte Nahrung sind eine unab­ding­bare Voraussetzung für die Herrschaft weltweiter Kartelle.

3. 

Keine Regierung darf den «freien Kapitalverkehr» und den Rückfluss von Profiten behin­dern. Die Länder müssen in gegenseitige Abhängigkeit gebracht werden, so dass sie alleine nicht mehr existieren können.

4. 

Staaten, die sich dagegen stellen, sind «Schurkenstaaten». Gegner dieser Globalisierung müssen vernichtet werden, so fordert es jedenfalls der Globalisierungsideologe Thomas Barnett: «We shall kill them!»

Das Endziel ist «die Gleichschaltung aller Länder der Erde». Wie man auf Seite 70 erfährt, soll eine Vermischung der Rassen erreicht werden mit dem Ziel einer «hellbraunen Rasse» in Europa (Seite 66). Dazu soll Europa jährlich 1,5 Millionen Einwanderer aus der Dritten Welt aufnehmen (Seite 43). Das Ergebnis wäre eine Bevölkerung mit einem durchschnittlichen IQ von 90. Die europäischen Länder würden niemals mehr als Konkurrenten [der USA] auftreten, eine tausendjährige Kultur würde vernichtet werden.»

Für alle, die diesen Zielen entgegentreten, haben die Globalisierer eine einfache Lösung: «Kill them», so erfährt man es immer wieder, z.B. auf S. 51, 67 und S. 111.

Geradezu die Sprache verschlägt es dem von den Hauptmedien nicht informierten Leser, wenn er auf Seite 196–197 erfährt, dass in der EU-Verfassung ein Schiessbefehl gegen eigene eigen­sinnige Bürger drin steht! Das ist die in Italien stationierte EuroGendFor (European Gendarmerie Force). Die Europäische Sondereingreifgruppe für zukünftige Bürgerkriege, von der wir schon in Recht+Freiheit 4/2010 und 3/2012 berichtet haben.

Washington und die unter amerikanischem Befehl stehende NATO werden seit dem Maidan-Aufstand von immer mehr nachdenklichen Menschen als grösste Gefahr für den Weltfrieden gesehen. Warum berichtet die Weltwoche nicht davon? Ex Präsident Viktor Janukowitsch ord­nete für den 22. und 23. Februar 2014 ein Staatstrauer für die Toten an. In den vorausgehenden zehn Tagen waren mindestens 80 Menschen ums Leben gekommen und es gab auf beiden Seiten viele Verletzte. Nach einschlägigen Kenntnissen wurde der Aufstand von amerikanischen Geheimdiensten angezettelt. Der amerikanische Prof. John J. Mearsheimer teilt die Meinung, dass der Maidan-Aufstand von den Amerikanern vorbereitet wurde.