Krieg gegen Deutschland ist Krieg gegen Europa1

Wer denkt, mit einer von den alliierten Siegermächten diktierten «Wahrheit» den Frieden auf Erden sichern zu können, täuscht sich. Frieden und Gerechtigkeit gibt es nur, wenn beide Seiten aus den Fehlern ihrer Vergangenheit lernen. Dafür braucht es aber eine Gesamtsicht der Ereignisse, die allen Völkern der Kontrahenten frei zugänglich sein muss. Die Siegermächte verhindern das bis heute.

«Die öffentliche Meinungsmache und der öffentliche Kunst- und Literaturbetrieb unserer Zeit sind eine Art von Logenbetrieb, nur Eingeweihten zugänglich und begreifbar und jeder Versuch, ihn in breiteren Volksschichten in seiner Gefährlichkeit, Perfidie und seiner ungeheuren Wirkungsmacht deutlich zu machen, gilt als Sakrileg»2 [212] und «In diesem Klima, gemischt aus Erpressung, Heuchelei und Demagogie auf der einen Seite, Feigheit, Opportunismus und Verrat aller politischen Einsichten und Grundsätze auf der anderen Seite, kann natürlich keine wahre und gesunde öffentliche Meinungsbildung geschehen»3 [212] Die Meinungsdiktatur der deutschen Lizenzpresse veranlasste den US-Politologen Prof. H. E. Barnes zu folgender Bemerkung: «Man hat das deutsche Volk politisch gekreuzigt aufgrund der Legenden, die von der Bonner Regierung auch heute noch aufrecht erhalten werden, wobei sie diejenigen, die über 1939 die Wahrheit veröffentlichen, mit Gefängnisstrafen bedroht…»4 [214]. Laut dem Deutschen Ver­fassungsschutzbericht wurden zwischen 1994 und 1998 insgesamt 29’150 Menschen wegen «falscher Meinung» und historischen Feststellungen verfolgt. Über 7’000 politisch Verurteilte, die die Medien hinterhältig als Neonazis oder Rechtsextreme beschimpfen, sitzen zur Zeit im Gefängnis. Die Hysterie verhindert bis heute erfolgreich das Hinterfragen der akzeptierten Thesen. Doch bei der jüngeren Generation beginnt ein Aufwachen. Eindrücklicher als mit der Begründung im Strafurteil gegen den populären deutschen Historiker Udo Walendy (73), wegen seines Buches Wahrheit für Deutschland, kann die totalitäre Unrechtspolitik des US-Vasallenstaates BRD nicht dokumentiert werden: «Verurteilt wird Walendy nicht für das Geschriebene, das ist vom Gericht nicht nachzuprüfen, sondern für das Nichtgeschriebene»5 [212]. «Betrachtet man das nationalsozialistische Regime von 1933 bis 1939 sachlich, so werden alle ehrlichen Forscher einräumen, dass es zwar die bürgerlichen Freiheiten sehr beträchtlich einschränkte und die parlamentarische Demokratie nahezu aufhob… Was nun die Schuld an dem Krieg von 1939 angeht, so liegt…, reichliches und unbestreitbares Beweismaterial dafür vor, dass Hitler alles tat, was in seiner Macht lag, um diesen Krieg abzuwenden…»6 [213]. Der englische Historiker David Irving urteilte über die Zeitgeschichtsschreibung der deutschen Historiker kurz und bündig: «Die deutschen Historiker sind Lügner und Feiglinge» (U. Walendy, 1990).[212]

Die nachfolgenden, von der Systempresse der Öffentlichkeit systematisch verschwiegenen authentischen Begebenheiten, werden bei unwissenden Lesern grosses Erstaunen auslösen:

l Der evang. Bischof von Berlin und Brandenburg, Dr. Dibelius, schrieb in einem Brief, der am 16.5.1946 in Der Bund, Bern, veröffentlicht wurde: «Als Christen weigern wir uns rundum, die Nürnberger Urteile als gerecht anzuerkennen. Diese Urteile sind nichts anderes als eine Vergeltungsmassnahme, die ein besiegtes Volk gegen seinen Willen über sich ergehen lassen muss, und das Völkerrecht … wird mit Füssen getreten. Ein neues barbarisches Zeitalter hat begonnen.»[204]

l Churchill im November 1939 auf die Friedensangebote [Hitlers]: «Dieser Krieg ist ein englischer Krieg und sein Ziel ist die Vernichtung Deutschlands» (U. Walendy, II, 1967, S. 91).[134]

l Dass die polnische Führung fest zum Krieg entschlossen war, geht aus einer Ansprache des polnischen Oberbefehlshabers, Marschall Rydz-Smigly, im Juni [39] an polnische Offiziere hervor: «Polen will den Krieg mit Deutschland und Deutschland wird ihn nicht verhindern können, selbst wenn es das wollte»7 [107]. Durch die kriegsähnlichen, von Polen provozierten Zustände an der Grenze mit Einfällen in das Reich, durch den Genozid an der deutschen Volksgruppe in Polen mit über 1,5 Millionen Vertriebenen zwischen 1919 bis 1939, mit rund 3’500 Ermordeten vor dem 1.9.1939 [Kriegsbeginn] und etwa 50’000 Toten in den Tagen danach – [über diese Vorfälle] wurde die englische Regierung von der deutschen auf dem laufenden gehalten –, dann durch die polnische Generalmobilmachung … wurde die deutsche Notwehr erzwungen, von der Halifax8 sagte: «Jetzt haben wir Hitler zum Krieg gezwungen»9 [224].

l Das Wissen um den bevorstehenden Angriff [der Japaner] wurde nicht an die [US-] Flotte in Hawaii weitergegeben, über die dann am 7.12.1941 völlig ahnungslos das Verhängnis hereinbrach. Mit der teilweisen Vernichtung der Pazifikflotte hatte Roosevelt sein Ziel, den Kriegseintritt der USA, erreicht.10 [196] «Man ahnte damals nicht, dass der Kriegseintritt vom Präsidenten gegen die überwiegende Mehrheit der öffentlichen Meinung trickreich geplant war.»11 [196] Japan wurde durch die Androhung von Handelsboykott, Verhandlungsverweigerung, Ölausfuhrverbot nach Japan, Gesprächsverweigerung auf diplomatischer Ebene systematisch so lange gereizt, bis es zum Äussersten kam. Der US-Kriegsminister Stimson notierte nach einer Besprechung mit Roosevelt am 25.11.1941: «The question was, how we should manoeuvre them into the position of firing the first shot…» (Die Frage war, wie wir sie in die Lage bringen sollten, den ersten Schuss zu tun)12 [195]. Mehr darüber in Ausgabe 4/1998 «Revisionismus: Pearl Harbor 1941».

‹Daily Express› vom 24.3.1933, Vollbild bei Klick

Daily Express, Freitag, 24. März 1933.
Vollbild bei Klick.

l Die damals auflagenstärkste Zeitung der Welt, der Daily Express, veröffentlichte am 24.3.1933 eine Kriegserklärung an Deutschland: «Das israelische Volk der ganzen Welt erklärt Deutschland wirtschaftlich und finanziell den Krieg … 14 Millionen Juden stehen wie ein Mann zusammen … in einem heiligen Krieg …»[178].

l Samuel Untermeyer…, der als Präsident der World Jewish Economic Federation bereits 1933 [im Daily Express] zum Boykott deutscher Waren aufrief und in der New York Times vom 7.8.1933 erklärte, Amerika sei verpflichtet, gegen Deutschland den «Heiligen Krieg» im Interesse der Menschheit zu führen.[178]

l Ch. Weizmann13 auf dem jüdischen Weltkongress 1942: «Wir leugnen es nicht und haben keine Furcht, die Wahrheit zu bekennen, dass dieser Krieg unser Krieg ist» (Ch. Weizmann, Trial and Error, Zürich 1953, S. 417) [213].

Vor diesem Hintergrund sind Überlegungen nötig, die ganz Europa einschliessen: «Die Wieder-Nationalisierung14 Deutschlands führt unerbittlich über die Wiederherstellung seiner [deutschen] Identität. Sie verlangt unerbittlich eine vorherige ‹Abrechnung› mit einer falschen Geschichte, die von den Siegermächten diktiert wurde. In diesem Sinne ist die systematische Arbeit von Intellektuellen wie Ernst Nolte [deutscher Historiker] nicht nur von aussergewöhnlicher Wichtigkeit für die Zukunft Deutschlands und Europas; zugleich wird eine enge Beziehung zu Alternativen geschaffen, die im Mittleren Osten, Zentralasien, Russland oder anderen Krisenzonen in der Übergangszeit zu einer nichtpolaren15 Welt auftauchen. Es gibt heute keine einzige Frage, die bezüglich der globalen Funktionsstruktur in isolierter Form analysiert werden kann. Ganz im Gegenteil: viele Krisenfaktoren, vermeintlich regionale oder lokale, vereinheitlichen und verbinden Vorkommnisse, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. In diesem Sinne ist es unmöglich, die innenpolitische Entwicklung Frankreichs und Deutschlands abzusondern, zum Beispiel von der sich immer mehr zuspitzenden Krise, die im Mittleren Osten herrscht. Die Entwicklung der ‘jüdischen Frage’ entlang der zeitgenössischen deutschen Geschichte ist etwas, das heute vom politischen Verhalten des Staates Israel, nach seiner Gründung in unmittelbarer Folge des zweiten europäischen Bürgerkrieges (2. WK), nicht getrennt werden kann. Ob man will oder nicht, die arabisch-muslimische Welt hängt in hohem Grad – und umgekehrt – von der Form ab, in der Deutschland in seinem Prozess der Re-Nationalisierung und Suche nach seiner wahren Identität diese Fragen in nächster Zukunft wieder aufnimmt.»16


Fussnoten

1  In eckigen Klammern aufgeführte Ziffern in diesem Beitrag verweisen auf die Seiten-Nummern des Buches Kriegsursachen – Kriegsschuld von Prof. Dr. Helmuth  Schröcke. Herausgeber: Verlag für ganzheitliche Forschung, 2000. Einzelpreis DM 35.–, Bestelladresse: DRLV, Postfach 1, D–25884  Viöl/Nordfriesland.

2   K. Ziesel, Das verlorene Gewissen, München 1960.

3   K. Ziesel, Die verratene Demokratie, München 1960, S. 60.

4   H. Barnes, Entlarvte Heuchelei, Wiesbaden 1961.

5   Westfahlenblatt, 8.5.1997.

6   P. H. Nicoll, Englands Krieg gegen Deutschland, Tübingen 1963.

7   B. von Richthofen, Kriegsschuld 1933–1941, der Schuldanteil der anderen, Freiburg 1979.

8   Lord Irwin Halifax, 1938–1940 britischer Aussenminister, Lordsiegelbewahrer.

9  Helmuth Schröcke, ebenda, S. 224.

10  W. Post, Pearl Harbour 1941, Criticon Nr. 128, 1991, S. 276.

11  H. Fish, Der zerbrochene Mythos, Roosevelts Kriegspolitik 1933–1945, Tübingen 1982.

12  H. Fisch, a.a.O., S. 167.

13  Chaim Weizmann, 1920–1943 Führer des Zionistischen Weltbundes.

14  Gemeint ist die Wiederherstellung des Siedlungsgebietes der einheimischen Bevölkerung.

15  d. h. ein ausgewogenes Kräfteverhältnis zwischen den USA und der übrigen Welt.

16  Norberto Ceresole, La Conquista del Imperio Americano, 1998, S. 259, übersetzt: die Redaktion.