Schmierereien

(ei.) Die rassistischen Schmierereien auf öffentlichen Plätzen, an Wänden, Häusern und Synagogen sowie Schändungen jüdischer Friedhöfe sind nicht neu. Sie nutzen der Durchsetzung politischer Vorgaben, wie 1994 der Annahme des Antirassismus-Gesetzes. Die jüdische LICRA unterstellte der Bevölkerung aller vier Landesteile rassistisch und antisemitisch zu sein. Sie liess einen «Pass gegen den Rassismus» verteilen und forderte dazu auf, sich namentlich zu «verpflichten, jede Art von Rassismus zu unterlassen und zu bekämpfen» ( 4-6/2006). Bekanntlich waren in der Schweiz Rassismus und Antisemitismus so gut wie unbekannt.

Hakenkreuzschmierereien und judenfeindliche Parolen überzogen auch im Februar 1983 14 Tage lang die Stadt Basel, ohne dass die Täterschaft dingfest gemacht werden konnte. Die Presse trug dazu bei, den Unmut in der Bevölkerung wachzuhalten. Am 3. März meldete die Polizei in der Presse, dass der Urheber des Basler Antisemitismus ein 23jähriger jüdischer Medizinstudent gewesen ist.