3.9.2013

Radio Stimme Russlands

«Das Justizministerium Baden-Württembergs berichtete, daß gegen 50 ehemalige KZ-Wächter eine Untersuchung durchgeführt worden sei, und 30 von ihnen vor Gericht gebracht werden sollen. Sie alle sind im Alter von über 85 Jahren.»

Kommentar: Wann kommen endlich einmal die Kriegsverbrechen der Alliierten am deutschen Volk zur Sprache? Zum Beispiel die Bombardierung von Zivilisten in der militärfreien Stadt Dresden oder der Hungermord an rund einer Million Deutschen in den alliierten Kriegsgefangenenlagern.

Vom Kanadier James Bacque erschien 1989 im Ullstein-Verlag das Buch «Der geplante Tod» in dem er detailliert über seine Nachforschungen berichtet. Die Deutschen wurden wie Tiere auf offenen Feldern eingepfercht, mit nur 2000 Kalorien Nahrungsmittel pro Tag, in vielen Fällen sogar weniger als die Hälfte (für US-Truppen gab es 4000 Kalorien pro Mann und Tag). Deutschen Frauen wurde verboten, ihren Ehemännern in den Lagern von Frankfurt Essen zu bringen.

Morddrohung für humanitäre Hilfe im Auftrag der US-Kriegsverbrecher

Unter Mißachtung der Genfer Konvention wurden die Delegierten des IKRK bei ihrer Hilfe behindert. Die Erlaubnis, das Lager zu betreten und Gefangene zu besuchen, wurde ihnen verweigert. Ende Mai, Anfang Juni 1945 belud das Internationale Komitee vom Roten Kreuz zwei Güterzüge mit Lebensmitteln aus seinen Lagerhäusern in der Schweiz, wo die Vorräte sich auf mehr als 100.000 Tonnen beliefen. Das IKRK schickte diese Züge über die normale, von der deutschen Regierung im Krieg vorgeschriebene Route, den einen nach Mannheim und den anderen nach Augsburg. Beide Städte lagen in der amerikanischen Zone. Die Züge erreichten ihre Bestimmungsorte, wo dem Begleitpersonal von Offizieren der US Army erklärt wurde, daß die Lagerhäuser voll seien und die Züge zurückkehren müßten. Voll beladen wurden sie in die Schweiz zurückgeschickt! (S. 90) Am 8. Mai 1945 wurde dem Schweizer Gesandten des IKRK in Washington mitgeteilt, daß die Schweiz als Schutzmacht entlassen worden sei. Bacques Abklärungen anhand ihm vorliegender Dokumente der Anzahl Kriegsgefangenen ergeben eine Zahl von rund 1 Million Tote. Eine Million absichtlich dem Hungertod ausgelieferte Kriegsge­fangene. (S. 83)

Bacque studierte am Upper Canada College in Toronto Geschichte und Philosophie und beendete sein Studium 1952 mit einem Bachelor of Art Grad. Seit dem Jahr 1989 wurden politische Bücher von Bacque über das Schicksal deutscher Soldaten als Kriegsgefangene der Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg veröffentlicht.

Bacque wird wegen seiner Veröffentlichungen der geplanten Mordpolitik an Kriegsgefangenen mit frechen Behauptungen den in Europa menschenrechtswidrig verfolgten sogenann­ten «Auschwitz-Leugnern» gleichgesetzt. Sein Buch läßt nicht die geringsten Zweifel aufkommen, daß seine Berichte den Tatsachen entsprechen. Nicht allein durch die oben wiedergegebenen Textauszüge, Dokumente und nachge­wiesenen Zahlen, sondern auch durch authentische Pho­tographien der völkerrechtswidrigen Gefangenenlager in denen die Häftlinge Erdlöcher als Schutz vor Wind und Kälte graben mußten.

Nach 1945 haben sich die hinter dem militärisch-industriellen Komplex der USA stehenden Nutznießer weiterer 130 Kriegsangriffe rund um den Globus und Abertausenden von Toten schuldig gemacht. Zu deren Helfern muß auch die verlogene Mainstream-Presse mitgezählt werden, welche durch einseitige Berichte über Syrien und seinen Präsidenten Baschar al-Assad einen amerikanischen Angriff begünstigen und sich der Mithelferschaft an einem möglichen dritten Weltkrieg schuldig machen.

Der Angriff auf Syrien ist schon längst geplant

In einem Interview vom 13. Dezember 2012 mit dem früheren deutschen Minister für Forschung und Technologie Andreas von Bülow, über den Patriot-Einsatz in der Türkei, sagte dieser:

 

«Der Nahost soll ja neu organisiert werden, mit Ausnahme von Saudi-Arabien und Katar. Das kommt später. Wir wissen ja von dem früheren Nato-Befehlshaber und Präsidentschaftskan­didaten, Clark, einem hohen General, der von seinen Kameraden mitgeteilt bekommen hat, wenige Wochen nach dem 11. September 2001, daß der Auftrag gegeben worden ist vom damaligen Verteidigungsminister Rumsfeld, an die Staatschefs von sieben Staaten im Nahen Osten, ein Regime-Change [Änderung der politischen Regierungsform] militärisch vorzuberei­ten.»

Der kriegslüsterne Bericht von Kurt Pelda in Roger Köppels Weltwoche zählt zu den Geburts­helfern eines dritten Weltkrieges. Seine unverhohlene Propaganda für einen US-Anschlag auf Syrien ist der falsche Weg zur friedlichen Lösung der Syrien-Krise. Daß in einem großen Land wie Syrien mit knapp 21 Millionen Einwohnern, einer Streitkraft von einer Gesamtstärke von 420.000 Soldaten und seiner Flugwaffe ein paar Dutzend Rebellen ohne Unterstützung aus dem Ausland keine Chance für die Anzettelung eines Bürgerkrieges gehabt hätten, übergeht Pelda geflissentlich. Die ersten, die von einem Giftgaseinsatz in Syrien sprachen, waren «die Ärzte ohne Grenzen», just jene Hilfsorganisation, die auf den Spendenlisten von US-Banken wie Goldman Sachs oder Citigroup steht. Wer sich «für eine höchst begrenzte Strafaktion» ent­scheide, «würde Assad möglichst unangetastet lassen» und nur «wenige Marschflugkörper, abgefeuert auf die Kasernen Assads, hätte eine ähnliche Wirkung wie Nichtstun», so die zum Krieg aufrufenden Töne Peldas in der Weltwoche vom 5. September 2013. Wer nicht Partei für die USA ergreife, zähle zu den «Schurkenstaaten» und es solle ihnen klargemacht werden «daß die USA keinen Einsatz von Massenvernichtungswaffen dulden», wird US-Präsident Obama zitiert. Eine Neuauflage von Saddam Husseins biologischen und chemischen Massenver­nichtungswaffen, die der Weltöffentlichkeit nie präsentiert werden konnten, weil sie von Anfang an eine Propagandalüge waren, um den Angriff auf den Irak zu rechtfertigen.

Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Samantha Power, erklärte: «Das System der Vereinten Nationen hat im Falle Syriens versagt» (Basler Zeitung am 5. September). So einfach ist die Schuldzuweisung! Wenn es nicht nach dem Willen der US-Kriegstreiber geht, ist die UNO schuld. Die USA gehen im Gegensatz zu Rußland davon aus, daß Assad und nicht Rebellen hinter dem Giftgaseinsatz vom 21. August bei Damaskus stehen. Der militärische Komplex benutzt Unterstellungen wie schon vor dem Irakkrieg mit seiner «Brutkastenlüge im kuwaitischen Frauenspital.»

Die Basler Zeitung berichtet, «die USA erwägen die Entsendung von Militärausbildern, um die Rebellen in Syrien zu stärken.» Das ist dem besser informierten Zeitgenossen nichts Neues, denn dafür werden Geheimdienste seit Anbeginn des «Bürgerkrieges» eingesetzt.

Kommentare auf BaZ-online

 

Oliver Burkardsmaier: «Mich würde mal interessieren, was passieren würde, wenn Syrien, Iran und Rußland auf die Idee kämen, öffentlich zu verkünden, daß sie erwägen, Menschen dazu auszubilden, bewaffnet gegen die US-Regierung vorzugehen.»

 
 

Roger Blättler: «Sandkastenspiele der Mächtigen. Die UNO in Geiselhaft der USA ist an der Tagesordnung bei jeder Resolution, die Israel betrifft, und jetzt sollen die Russen schuld sein?»

 
 

Christian Steinegger: «Nur noch Marionetten der Rüstungslobby, lernresistent oder grenz­debil.»

Die Berichterstattung der Basler Zeitung fand mit Ausnahme von drei, von total 64 Kommen­taren, keine Zustimmung. Die Mainstream-Presse gerät ins Abseits. Schon 1993 verweigerte die Basler Zeitung auf einen Brief des Verfassers, dem er Bilder der Todeslager beilegte, über Bacques Forschungsbericht zu schreiben. Auch eine zweite Zuschrift änderte nichts an ihrer konsequenten Wahrheitsunterdrückung.

Agitation für den dritten Weltkrieg?

Gerhard Wisnewski fragt: Wollen sie aus ähnlichen Gründen einen Krieg entfachen wie gegen das Deutsche Reich? Siehe: «Die Siegermächte des Ersten und Zweiten Weltkrieges arbeiten längst am dritten.» Adolf Hitler äußerte sich anläßlich seiner Reichstagsrede am 30. Januar 1939 zur Wirtschaftsfrage:

 

«Über den Zwang zur Teilnahme an der internationalen Handelsbetätigung brauche ich hier kein Wort zu reden, denn es ist Anmaßung, anzunehmen, daß der liebe Gott die Welt nur für ein oder zwei Völker geschaffen habe. Jedes Volk hat das Recht, sich sein Leben auf dieser Erde sicherzustellen. Das deutsche Volk hat genau das gleiche Recht, an der Erschließung dieser Welt teilzunehmen wie irgend ein anderes Volk. Trotzdem wurde schon im Frieden, und zwar damals in englischen Kreisen, der, gerade wirtschaftlich gesehen, kindische Gedanke verfochten, dass die Vernichtung Deutschlands die britischen Handelsgewinne ungeheuer steigern würde. … Der Zwang, unter dem die deutsche Wirtschaft steht, ist so groß, daß kei­nerlei Drohung mit kapitalistischen Mitteln uns vor dieser Wirtschaftsbetätigung [dem devisen­losen gegenseitigen internationalen Warenaustausch] zurückhalten kann, denn der Antrieb liegt in der ohne zwingenden Grund durch fremdes Verschulden uns aufoktroyierten Not einer ganzen Volksgemeinschaft.» (Neue Zürcher Zeitung, 31. Januar 1939)

Die Schulden der USA steigen demnächst über siebzehn Billionen Dollar. Kriege dienten schon immer dazu, sich mit dem Raub von Ressourcen von Staatschulden zu befreien.

Die Konsequenzen eines Angriffs auf Syrien hätten Auswirkungen bis in die Schweiz: Ein Krieg hätte zur Folge, daß ein Liter Benzin in wenigen Wochen auf vier Franken pro Liter steigen könnte. Ein Anstieg der Rohölpreise wäre gleichzeitig der Auslöser einer Weltwirtschaftskrise, weil die Volkswirtschaften im Westen, von den Mainstream-Medien mit Erholung der Wirtschaft und steigendem Wachstum genarrt, vollständig unvorbereitet sind.

Ernst Indlekofer