Steht die Welt vor dem dritten Weltkrieg?

«Der heute herrschende Kapitalismus in der Gesellschaft bedeutet ewigen Krieg… Die Kriege sind Lösungsversuche wirtschaftlicher Fragen in kapitalistischem Sinne… Die entscheidende Frage der Friedensbewegung lautet: Wird es gelingen, den heute herrschenden Kapitalismus aus der Gesellschaft zu beseitigen? …Bleibt aber das kapitalistische Erwerbssystem herrschend, dann müssen die Zeiten der ewigen Kriege fortdauern, trotz aller Friedenskonferenzen.»

Prof. Ruhland, System der politischen Ökonomie, 1908

Ursache der Weltkriege ist das kapitalistische Zinsgeldsystem und die damit einhergehende Korruption, die von diesem begünstigt wird. Andernfalls hätten die so sehr ihren Völkern verpflichteten Politiker das Zinsgeld längst abgeschafft. Denn so dumm, das Verderbnis des Zinsgeldes nicht zu begreifen, können sie alle miteinander nicht sein. (Siehe Nr. 2/2010 «Briefwechsel mit Bundesrat Hans-Rudolf Merz», vormaliger Chef des Finanzdepartements.) Auch die Urheber des verderblichen Zinskapitalismus sind bekannt.

Stanley Rittenhouse, Verfasser des Buches «Aus Angst vor den Juden» («For Fear of the Jews», Verlag: The Exhorters, Inc. P.O. Box 492, Vienna, VA 22180 USA). In diesem Buch druckt er die furchtbare Warnung ab, die einer der Gründerväter Amerikas, Benjamin Franklin1 vor über zweihundert Jahren in weiser Voraussicht geäussert hat. Rittenhouse fand die Worte Franklins in dem von Charles C. Pinckney, einer der Schöpfer der Amerikanischen Verfassung, veröffentlichten Tagebuch. Franklin warnte (Auszug):

«…sie haben einen Staat im Staate errichtet, und als man ihnen Widerstand bot, haben sie den Versuch unternommen, das Land finanziell zu strangulieren. … In weniger als zweihundert Jahren werden sie unsere Regierungsform ändern, für die wir Amerikaner unser Blut vergossen haben, unser Leben und unser Vermögen hingegeben, unsere Freiheit aufs Spiel gesetzt und in der wir unsere besten Gedanken zum Ausdruck gebracht haben.»

Die zwei Jahrhunderte waren noch nicht ganz voll als mit der Gründung der Federal Reserve Bank das Unheil der Zinsknechtschaft begann, die innerhalb von nur 30 Jahren zu zwei Weltkriegen geführt hat. 1945 haben die Hintergrundmächte die Vereinten Nationen gegründet. Der erste Satz der UNO-Charta lautet:

«Wir, die Völker der Vereinten Nationen, entschlossen, kommende Geschlechter vor der Geissel des Krieges, welche zweimal zu unseren Lebzeiten der Menschheit unsagbares Leid gebracht hat, zu bewahren.»

Doch die Vereinten Nationen zeigen sich als Maskerade. Von den offiziellen, angeblich der Wahrheit verpflichteten Medien wird uns nie gesagt, dass die UN ein Werkzeug in den Händen des Hochkapitals bei der privaten Weltbank, dem FED-Bankensystem, sind. Ein Fingerzeig ist die Tatsache, dass die Rockefellers in New York das sündhaft teure Grundstück für das erste UN-Gebäude bezahlten.2 Die Hochfinanz benutzt auch das von ihr selbst in die UN-Statuten eingebrachte Veto-Recht und zwar jedesmal dann, wenn eine Abstimmung ihre eigenen Interessen auf dem Weg zur Weltregierung bedroht. Ein amerikanischer Geschäftsmann sagte nach dem UNO-Beitritt der Schweiz: «Nun seid ihr in der UNO. Was kommt als nächstes? Die internationale Finanzclique hat euch nunmehr vollkommen im Griff.»3 Wie recht er hatte, sehen wir zurzeit daran, wie Bundesbern wegen des Bankgeheimnisses fantasie- und mutlos an deren Fäden zappelt. Es sei hier darauf hingewiesen, dass das Bankgeheimnis seine Entstehung der Sicherstellung jüdischer Vermögen vor Beschlagnahmung verdankt! Hier wäre erheblicher Verhandlungsspielraum, der aus Feigheit oder Ignoranz verspielt wird. Die Nachkommen jener, die von unserem Land einst beschützt wurden (die hinter der US-Regierung stehenden FED-Banker), erpressen heute die Schweiz. Wie die Völker um ihre Vermögen beraubt werden, ist in der Qualitätspresse kein Thema.4

Was tun die Teilnehmer bei der UN eigentlich ausser geschwätzige Konferenzen abzuhalten, bei denen sie sich gegenseitig an konstruktiven Lösungen behindern? Kommt ausnahmsweise eine Einigung zustande, kann man Gift darauf nehmen, dass die USA ihr Veto dagegen einlegen, so dass nichts getan wird, was den Interessen der Hochfinanz zuwiderläuft. Hätte sich die UNO an Satz eins ihrer Charta gehalten, hätte es nach 1945 keine Kriege mehr geben dürfen. Doch die grosse Mehrheit der Kriege wurde von Amerika geführt – angeblich im Namen der Demokratie! Auch in diesem Jahrhundert werden Vielvölkerkriege in Afghanistan, im Irak und in Libyen fortgesetzt. In allen Kriegsgebieten mordeten und morden immer noch Amerikaner mit treuer Unterstützung von Briten und Franzosen einheimische Völker, ohne von diesen angegriffen worden zu sein.

Und dieser, dem Frieden verpflichteten UNO ist das Schweizervolk im Jahr 2002 durch generalstabsmässige Irreführung, beigetreten. liess durch die Schweizerische Post in 14 Kantonen flächendeckend mehr als 1,2 Millionen Faltblätter gegen den UNO-Beitritt verteilen. Darin zitierten wir den berühmten Philosophen Karl Jaspers:

«Die UNO scheint auf dem Wege zur totalen Lüge ihres Daseins zu sein»5 schrieb Karl Jaspers, einer der grössten Philosophen der letzten hundert Jahre. Dessen ungeachtet läuft die Gehirnwäsche zum UNO-Beitritt durch eine skandalöse, demokratiefeindliche Staatspropaganda auf Hochtouren. 113 «Informationsbeauftragte» und Hunderte von Bundesangestellten bearbeiten das Volk. Kosten: 2 Millionen Franken! […] Jaspers erklärte: «Die Gründung der UNO zeugt vom Willen Amerikas, einen ‹Weltfriedenszustand› vorzutäuschen, der das politische Prinzip der totalen Welteroberung in sich schliesst.»

Wurde die Schweiz von den FED-Banken erpresst? Keine Schweizer Zeitung weder Radio noch Fernsehen liessen etwas von Jaspers Kritik an der UNO verlautbaren. Sie verschwiegen einen der berühmtesten Philosophen des 20. Jh. so vollkommen, als ob es ihn nie gegeben hätte. Vor 50 Jahren hielt der 78jährige Philosophieprofessor seine Abschiedsvorlesung an der Universität Basel: Rund acht Jahre nach der UNO-Volksabstimmung, am 8. Juli 2011 brachte die Basler Zeitung ein Interview mit Jaspers Nachlassverwalter Hans Saner.

«Die Basler Tageszeitungen berichteten ausführlich über die dreiviertelstündige [Abschieds-]Vorlesung des berühmten Existenzphilosophen in der randvollen Aula des Kollegiengebäudes. Radio Beromünster übertrug die Rede… Er war ein stark beachteter Star der internationalen Philosophenszene, der volle Hörsäle hatte und in seiner Basler Zeit zahlreiche internationale Ehrungen empfing.»

Dies zeigt, wie gut Jaspers schon 2002 bekannt war. Und beweist, wie die Medien nicht nur der Information, sondern gleicherweise zur gezielten Desinformation beitragen. Sie lenken von etwas ab, was die Zuhörer im gegebenen Moment nicht wissen sollen, oder sie informieren, um die Bevölkerung zu einem von der Politik gewünschten Verhalten zu beeinflussen. Zum Beispiel an das Waldsterben oder an die Klimaerwärmung zu glauben, damit die Bereitschaft wächst, neue Steuern zu akzeptieren.

Die Nachrichtenqualität stellten die Medien nach dem 18. September einmal mehr unter Beweis, als in 18 Weltstädten Manifestationen gegen die Hochfinanz stattfanden. Es wird eine dauerhafte Änderung des Wohlstandsgefälles und ein Stopp von Kürzungen im Gesundheits- und Bildungswesen gefordert (siehe die heutige Sonderbeilage).

Weltkriege werden geführt, um die Bevölkerung von innenpolitischen Missständen wie Arbeitslosigkeit und mangelhafte Sozialsysteme abzulenken und die aufgestauten Aggressionen der Bürger auf einen äusseren Feind zu richten. Von den USA seit dem «11. September» vorwiegend auf arabische und östliche Völker. Es herrscht heute eine ähnliche Situation wie 1929 als mit dem Börsencrash in New York die grosse Weltwirtschaftskrise einsetzte. Das Geld zieht sich von den Wirtschaftsmärkten zurück, was einen Preiszerfall (Deflation) nach sich zieht. Der Zweite Weltkrieg beendete durch rentable Anlagemöglichkeiten die Deflation und das zusammengebrochene Zinssystem kam wieder zum laufen. Die aktuellen Staatsschulden der PIGS-Länder sind vor allem eine Folge des Zinsgeldes. Desgleichen Amerika, das haarscharf an der Herabstufung durch die «Rating agence» vorbeigeschlittert ist, wenn nicht noch mehr Geld in die Wirtschaft gepumpt worden wäre. Krieg wird immer durch falsche Geldwirtschaft und folgendem Ablauf ausgelöst: Zinsen und Geldvermögenskonzentration, Staatsschulden und Zinslasten, ein das Warenangebot übersteigendes Geldvolumen, Deflation, Wirtschaftskrise, Krieg.

Eine Beschreibung wie Staat und Wirtschaft ohne Zins auskommen, ist in Nr. 1–2, Feb. 2009 im Artikel «Das Geldbetrugssystem» beschrieben.

Die Frage, ob wir vor einem dritten Weltkrieg stehen, ist berechtigt. Das herrschende Weltfinanzsystem hat den alles zerstörenden Globalismus und eine dramatische Schuldenkrisen verursacht. Das Weltgeldsystem, der Zinskapitalismus, kann sich daher nur noch mit einem Weltkrieg vor seinem eigenen Untergang retten. Erhöhte militärische Aktivitäten in der Ostsee lassen nichts Gutes ahnen. Der Online-Nachrichtendienst von KOPP berichtete am 13. Sept. 2011:

«Die NATO hat gestern in der Ostsee ein Grossmanöver begonnen. 3500 Marinesoldaten aus 25 Nationen nehmen daran teil. Bei den 12tägigen Seemanövern «Northern Coast», «Snoko» und der dänischen «Dänisch Exercise» werden mehr als 40 Schiffe und 20 Flugzeuge und Hubschrauber zwischen Bornholme und Scarn militärische Abläufe und Taktiken üben, sagte Marinesprecher Königer. Simuliert werden unter anderem auch Terrorangriffe. Bis auf Russland nehmen alle Ostseeanrainerstaaten teil. Laut Flottillenadmiral Georg von Maltzan wurde die Spezialgruppeübung «Green Dagger» [Grünes Gefecht] eingebunden, bei der sich die Einheiten auf eine mögliche Unterstellung unter die Nato «Response force» vorbereiten. Diese Nato Response force ist eine Art schnelle Eingreifgruppe der Nato. Beobachter schliessen nicht aus, dass es sich bei diesen Manövern auch um Kriegsvorbereitungen handeln könnte.

Die These über Kriegsvorbereitungen wird durch den Generalstabschef der russischen Streitkräfte, General Markarow, untermauert. Anlässlich des laufenden Kampfmanövers «Commonwealth 2011» erklärte er dies vor Reportern in Moskau. Es könne auch in Zentralasien eine Entwicklung wie in Libyen oder Syrien geben. Es sei unmöglich gewesen, die Prozesse die zurzeit in Nordafrika und dem Mittleren Osten abliefen, vorherzusehen. Das sollte als «Alarmsignal für andere Staaten gelten», so Markarow. Man müsse sich auf jede Situation vorbereiten. An der Übung nehmen über 2000 Mann aus Russland, Armenien, Weissrussland, Kirgistan und Tadschikistan teil.»


Fussnoten

1

Benjamin Franklin (17.1.1706 – 17.4.1790), nordamerikanischer Staatsmann und Schriftsteller. Erfand den Blitzableiter. 1753 Generalpostmeister aller britischen Kolonien in Amerika. Mitunterzeichner der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776. Als Gesandter der Vereinigten Staaten in Paris (1776 – 85) hatte er entscheidenden Anteil am Abschluss des französischen Bündnisses von 1778 und der Friedensverträge von 1782 und 1783. Franklin war der bedeutendste Vertreter der Aufklärung in Amerika, der erste Amerikaner, der in Europa berühmt wurde.

 

2

Nr. 1-2, Jan. 2003 «Die Bilderberger»

 

3

ebd. Nr. 1-2, März 2007 (Zitiert nach Ferdinand Lips in «Die Goldverschwörung» S. 295)

 

4

ebd. Nr. 1, Febr. 1998 «Die Herrschaft der Lüge»

 

5

Karl Jaspers: «Die Atombombe und die Zukunft des Menschen», dtv 19642, S. 112