Auflage 1 Million

 

Verfassungs-„Reform“

Das Ende der Schweiz

Volksabstimmung vom 19. April 1999

Am 18. April 1999 trifft das Schweizervolk die schicksalshafte Entscheidung, ob die Schweiz als souveräner und freier Staat überleben wird oder nicht.

Die dem Stimmvolk als Verfassungs-„Reform“ präsentierte Abstimmung ist die als „neue Bundesverfassung“ getarnte

Auflösung der schweizerischen Nation und
die Unterwerfung von Bund und Kantonen
unter die UNO-Konventionen!

Mit einem Ja zur Verfassungs-„Reform“ würde das Schweizervolk selbst darauf verzichten, weiterhin eine eigenständige und freie Nation zu bleiben:

Die gültige Bundesverfassung
vom 29. Mai 1874 wird aufgehoben!
Der Begriff „schweizerische Nation“
ist ersatzlos gestrichen!

In der „reformierten“ Verfassung kommt der Begriff „Nation“ nicht mehr vor, dafür der Begriff „Völkerrecht“ 10 (!) mal!

Die Schweiz wäre weder Nation noch Staat, könnte also auch nicht mehr zwischen Staatsangehörigen und Ausländern unterscheiden.

Die Schweiz würde zu einem blossen „Gebiet“ oder „Land“ der vom Bundesrat anvisierten EU verkommen, dessen Beitritt rasch nachfolgen würde.

Das Schweizervolk wäre, zusammen mit allen anderen Menschen, gleich welcher Herkunft und Zugehörigkeit, nur noch ein multikulturelles Völkerkonkubinat in einer „Euroregio“.

Mit der Annahme der Verfassungs-„Reform“ würde zutreffen, was Prof. Dr. Hans Ulrich Walder-Richli (ehem. Richter am Kassationsgericht) in seiner 1998 herausgegebenen Schrift Der langsame Staatsstreich! wie folgt beschreibt:

„Die neue Verfassung – Bundesverfassung genannt – ist aber nicht die Folge des Staatsstreichs, sondern seine Endstation. Ist sie einmal in der dafür vorgesehenen Form von den sogenannten Stimmberechtigten mit Volks- und Ständemehr beschlossen, so hat der Staatsstreich sein Ziel erreicht.“

Unsere Bundesverfassung wurde seit 1874 laufend, systematisch und jeweils den gegebenen Umständen entsprechend 140 mal angepasst. Immer waren es klar begrenzte und durch das Schweizervolk entschiedene Partialrevisionen. Vor jeder Abstimmung wurde das Pro und Kontra lebhaft diskutiert und in den Zeitungen ausführlich darüber berichtet. Nicht so 1999. Bereits lehnte der Tages-Anzeiger Inserate ab.

 

Hüten wir uns, die Sprache der Befürworter zu übernehmen. Schon der Begriff

Verfassungs-„Reform“
ist eine verfassungswidrige und irreführende
Täuschung!

Die geltende Verfassung kennt nur eine Partialrevision oder eine Totalrevision (Art. 118ff BV). Nach einer Partialrevision bleibt die bestehende Bundesverfassung in Kraft. Das war seit 1874 immer so. Eine Totalrevision hatte schon zur Zeit von Bundesrat Furgler keine Chance. Die als Verfassungs-„Reform“ getarnte Abstimmung ist eine Totalrevision. Das wird am Schluss der „neuen Bundesverfassung“ unmissverständlich zum Ausdruck gebracht. Es heisst nämlich dort unter Ziffer II Abs. 1, Seite 54:

 

„Die Bundesverfassung
der Schweizerischen Eidgenossenschaft
vom 29. Mai 1874 wird aufgehoben.“

Die „Schweizerische Eidgenossenschaft“ gemäss Artikel 1 der „neuen Bundesverfassung“ verkommt damit zu einer Worthülse. Die alte Bundesverfassung soll ihre wesentlichsten Merkmale verlieren und ihr die UNO Menschenrechtskonvention übergestülpt werden, samt Teilen der „UNO-Konvention von 1965 zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung“. In Artikel 2 wird die Schweiz „internationaler Ordnung“ preisgegeben. Die unfassbaren Machenschaften der Classe Politique sind eine bewusste und planmässig herbeigeführte Irreführung des Stimmvolkes. Zusammen mit dem psychischen und/oder wirtschaftlichen Druck auf die politischen Entscheidungsträger stellt sich die Frage des Landes-Hochverrats. Art. 266 StGB lautet: „Wer eine Handlung vornimmt, die darauf gerichtet ist, die Unabhängigkeit der Eidgenossenschaft zu verletzen oder zu gefährden, eine die Unabhängigkeit der Eidgenossenschaft gefährdende Einmischung einer fremden Macht in die Angelegenheiten der Eidgenossenschaft herbeizuführen, wird mit Gefängnis von einem bis zu fünf Jahren bestraft. In schweren Fällen kann auf lebenslängliches Zuchthaus erkannt werden.“ Die UNO, NATO und EU sind überstaatliche fremde Mächte. Es besteht daher dringender Verdacht auf Landes-Hochverrat. Das Wort „Unabhängigkeit“ in der „neuen Bundesverfassung“ dient bloss der Verschleierung.

Weitere Beiträge in der Sonderausgabe:

Die Unterwerfungsartikel
Verfassungsmässige Rechte gekippt
Auf dem Weg in die EU, UNO und NATO?
Wird unsere Regierung erpresst?